Aus der Amazon.de-Redaktion
Vom Titel des Films sollte man sich nicht verwirren lassen. Statt 102 gibt es genau vier Gründe diesen Film zu mögen, der die Fortsetzung der erfolgreichen
Realverfilmung von Disneys klassischem Zeichentrickabenteuer ist. Da gibt es zunächst die 101 gefleckten Knuddel-Hunde und erneut eine Glenn Close (
Air Force One,
Mars Attacks!), die in Bestform die böse Cruella de Vil gibt. Dann ist da Oddball -- der fleckenlose Dalmatinerwelpe -- und Waddlesworth, ein Papagei, der glaubt, er sei ein Rottweiler (und der im Original von Monty Python Eric Idle die Stimme geliehen bekommt). Allerdings gibt es auch ebenso viele Gründe, ein wenig enttäuscht zu sein. Wie viele Fortsetzungen ist die Handlung im Grunde nur eine Abwandlung des ersten Drehbuchs, die Nebenrollen sind nicht allzu originell besetzt, die Dialoge dienen größtenteils dazu, den Plot voran zu bringen und der dritte Akt bietet statt Komödie ein paar Boshaftigkeiten.
Nach einer erholenden Auszeit kehrt Cruella wieder zu ihren alten Gemeinheiten zurück. Ein weiteres Mal will sie einfach einen gefleckten Mantel besitzen und scheut weder Kosten noch Mühen, um die 102 Dalmatiner in die Finger zu bekommen, die sie braucht, um einen Mantel (mit Kapuze) zu fertigen. Sie richtet ihr Augenmerk auf die Welpen, die ihre Bewährungshelferin Chloe besitzt und auf den Besitzer des örtlichen Tierheimes Kevin. Ihr Diener Alonso und der extravagante Pelzschneider Monsieur Le Pelt Gerard Depardieu, der in einem unglaublichen Outfit nach dem anderen auftritt) werden rekrutiert, um ihr bei ihrer Suche zu helfen. Es überrascht nicht all zu sehr, dass Chloe und Kevin sich ineinander verlieben, Oddball die ganze Sache rettet und Cruella besiegt wird. Kinder werden die ausgelassenen Späße der Tiere genießen, doch Erwachsene dürften etwas weniger von diesem perfekt in Szene gesetzten, aber recht wenig eleganten Film begeistert sein. --Kathleen C.Fennessy
Video Jakob Kurzinhalt
Endlich geht das tierische Vergnügen weiter: mit 102 schwarzweißen Spaßvögeln und einem bunten Hund! Allen voran der verrückte Papagei Daedalus, der sich für einen Rottweiler hält, und der völlig weißen Dalmatinerwelpe Nullpunkt, der so gerne Punkte hätte. Ganz London und Paris stehen Kopf, wenn diese unwiderstehliche Bande losstürmt, um den abscheulichen Plan der herrlich schrecklichen Cruella de Vil und des hundsgemeinen französischen Couturiers Monsieur Le Pelt zu verhindern. Denn Cruella die eigentlich geheilt schien, ist jetzt gefährlicher als je zuvor. Wer wird es am Ende schaffen, Sieger nach Punkten zu werden? Ein unglaublich spannender Film mit vielen witzigen, niedlichen Tierhelden.
VideoMarkt
Drei Jahre nach ihrer unerbittlichen Jagd auf Londons gepunktete Vierbeiner, die für ihren heiß ersehnten Traumpelzmantel ihr Leben lassen sollten, wird Cruella deVille dank Elektroschock-Therapie als geheilt aus dem Gefängnis entlassen. Die einstige Hundehasserin hat nicht nur Outfit und Image geändert, sondern rettet sogar ein Hundeheim vor dem Bankrott. Nur ihre Bewährungshelferin, Besitzerin einer Dalmatinerfamilie, traut dem Frieden nicht. Zu Recht, denn ein unvorhergesehenes Missgeschick bringt Cruella wieder vom Pfad der Tugend ab...
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Rückte Glenn Close 1996 im ersten Teil der Real-Verfilmung des Walt-Disney-Zeichentrick-Klassikers noch 101 Dalmatinern auf den Pelz, hat sie es in diesem Remake auf ein weiteres Exemplar abgesehen - ihr fehlt noch eine schöne Kapuze. Leider bleibt ihre Hatz dabei ein Abklatsch des Originals, was weder schauspielerische Qualitäten - neben Close agiert ein fieser Gérard Depardieu als affektierter Designer - noch die eingebaute Love Story verhindern können. Dennoch wird das Schmuse-Hunde-Märchen bei Kindern gut ankommen.
Blickpunkt: Film
1996 konnte Disney am Thanksgiving-Wochenende mit der Liveaction-Adaption des Zeichentrickklassikers '101 Dalmatiner' festliche Zahlen schreiben. Beim Sequel, in erster Linie eine unverhohlene Neuaufbereitung des Remakes, fiel das Festtagsboxoffice mit 26.8 Mio. Dollar zwar solide, aber doch deutlich weniger üppig aus. Die niedlichen Dalmatiner-Welpen mussten sich von Jim Carreys 'Grinch'-Monster, das weiterhin giftgrüne Rekordzahlen schrieb, das Fell über die Ohren ziehen lassen. Das selbe Schicksal droht ihnen im Film auch von Pelzmantel-Junkie Cruella De Vil in Gestalt einer ultraexaltierten Glenn Close, die diesmal ein extra Hundebaby für die Kapuze ihrer Traumcouture benötigt. [BR][BR]Die Regie wurde Kevin Lima übertragen, der nach dem Erfolg mit dem Animationsabenteuer 'Tarzan' nun sein Liveaction-Filmdebüt abgibt. Er bleibt einem cartoonhaften Stil verhaftet, was sich in dem Over-the-Top-Chargieren der Bösewichte widerspiegelt. Obwohl John Hughes, der das Drehbuch des Originals verfasste, nicht am kreativen Prozess beteiligt war, bleibt seine patentierte Marke das 'Allein zu Haus'-Slapstick-Sadismus ein probates Stilmittel. Da werden Hände mehrfach von Reifen überrollt und Köpfe in Toiletten getaucht, und natürlich hat man sich für Cruella De Vil wieder ein besonders hämisches Ende ausgedacht. Gleichzeitig konzipierte man, als Gegengewicht sozusagen, wieder eine saccharinsüße Lovestory als Nebenhandlung, um die heile Welt nicht völlig aus den Fugen zu heben. So bleibt für die kleinsten Zuschauer eine typische Märchenperspektive erhalten und Erwachsene können sich an kleinen Insiderjokes erfreuen. [BR]Der Anfang zeigt Cruella De Vil eingesperrt in einem Forschungsinstitut für Tiere, wo sie von ihrer Sucht nach (Hunde-)Pelzen geheilt wird. Ihre Bewährungshelferin ist die attraktive Chloe (Alice Evans), stolze Besitzerin einer Dalmatinerfamilie mit superputzigen Jungen. Als deren Star kristallisiert sich 'Oddball' heraus, die schneeweiß ohne die charakteristischen Punkte geboren wurde. Chloe verliebt sich in den gutherzigen Kevin (Ioan Gruffudd), dessen Tierheim von Cruella unter falschen Vorzeichen aufgekauft wird. Denn natürlich fällt sie alsbald wieder in ihre alten Gewohnheiten zurück und will unbedingt einen Dalmatinermantel besitzen. Als Handlanger fungieren ihr stotternder Angestellter Alonso (Tim McInnery) und der affektierte französische Pelzdesigner Jean Pierre Le Pelt (Gerard Depardieu sinkt tief mit seiner platten Jean-Paul-Gaultier-Imitation). Die Handlung wird via einer Reise im Orient Express von London nach Paris verlegt, wo es in Le Pelts heruntergekommenem Studio zum dramatischen Showdown kommt. [BR]Gruffudd und Evans bilden einen adäquaten Ersatz für ihre Vorgänger Joely Richardson und Jeff Daniels, da sie ebenso sympathisch-unscheinbar wirken und als Otto-Normalverbraucher-Paar natürlich sofort die Sympathien auf ihrer Seite haben. Ihr erstes Date zeigt sie in einem Restaurant, wo im charmantesten Moment des Films im Gegenschnitt die gleiche Szene im 'Susi und Strolch'-Video abläuft (auch von diesem Klassiker will Disney ja noch ein paar Kopien verkaufen). Neben den gepunkteten Vierbeinern stiehlt ein sprechender Papagei (im Original: Ex-Monty-Python Eric Idle), der sich einbildet ein Rottweiler zu sein, die Show. Hervorragend sind erneut die extravaganten Kostüme und das stilvolle Produktionsdesign ausgefallen. ara.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Sequel der erfolgreichen Live-Action-Version des Disneyklassikers, in dem Cruella erneut süßen Dalmatinerwelpen das Fell über die Ohren ziehen will.
Kurzbeschreibung
Endlich geht das tierische Vergnügen weiter: mit 102 schwarzweißen Spaßvögeln und einem bunten Hund! Allen voran der verrückte Papagei Daedalus, der sich für einen Rottweiler hält, und der völlig weißen Dalmatinerwelpe Nullpunkt, der so gerne Punkte hätte. Ganz London und Paris stehen Kopf, wenn diese unwiderstehliche Bande losstürmt, um den abscheulichen Plan der herrlich schrecklichen Cruella de Vil und des hundsgemeinen französischen Couturiers Monsieur Le Pelt zu verhindern. Denn Cruella, die eigentlich geheilt schien, ist jetzt gefährlicher als je zuvor. Wer wird es am Ende schaffen, Sieger nach Punkten zu werden? Ein unglaublich spannender Film mit vielen witzigen, niedlichen Tierhelden.
Produktbeschreibungen
Endlich geht das tierische Vergnügen weiter: mit 102 schwarz-weißen Spaßvögeln und einem bunten Hund! Allen voran der verrückte Papagei Daedalus, der sich für einen Rottweiler hält, und der völlig weiße Dalmatinerwelpe Nullpunkt, der so gerne Punkte hätte. Ganz London und Paris stehen Kopf, wenn diese unwiderstehliche Bande losstürmt, um den abscheulichen Plan der herrlich schrecklichen Cruella de Vil (Glenn Close) und des hundsgemeinen französischen Couturiers Monsieur Le Pelt (Gerard Depardieu) zu verhindern. Denn Cruella, die eigentlich geheilt schien, ist gefährlicher als je zuvor. Wer wird es am Ende schaffen, Sieger nach Punkten