Ist mir unverständlich, eine "Rezension" aufgrund von Sympathie oder Antipathie zu verfassen - die Figuren der Erzählung sind einem jeden wohl anders zugänglich...
wäre ja beinahe so, als wenn man "Brazil" verreissen würde, weil der Held verliert und es kein Happy-End gibt.
Ich jedenfalls habe mich über den teils lakonischen, teils bissigen Humor köstlich amüsiert ("Da gehe ich lieber zu einem Begräbnis als zur Familien-Weihnachtsfeier, weil dort gibt es einen Idioten weniger auf der Welt!"), teils laut gelacht (wenn am Silvesterabend dem gerade aus der Entziehungskur heimgekehrten Nachbarn im Garten zugeprostet wird) und war beinahe traurig, als der Film mit seinen skurrilen und überwiegend "unsympatischen" Figuren zu Ende war.
Der Film lohnt sich im Original (OmU) anzusehen, auch wenn man kein Wort Isländisch versteht - beinahe die Hälfte des Films sprechen die Schauspieler in Englisch miteinander.
Viel Vergnügen!