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101 Reykjavik

Hilmir Snaer Gudnason , Victoria Abril , Baltasar Kormákur    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


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Produktinformation

  • Darsteller: Hilmir Snaer Gudnason, Victoria Abril, Hanna María Karlsdóttir
  • Regisseur(e): Baltasar Kormákur
  • Komponist: Damon Albarn, Einar Orn Benediktsson
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Isländisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Isländisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 2.0 Surround), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Französisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Französisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 8. April 2003
  • Produktionsjahr: 2000
  • Spieldauer: 85 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00008WUAH
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.398 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Bartstoppeln, Britpopper-Haarschnitt, schwarze Hornbrille: Hlynur ist 28, arbeitslos und lebt noch bei seiner Mutter. Erwachsen werden? Nein, danke. Fast ausnahmslos verbringt Hlynur sein Leben in Bars und genießt das Nichtstun. Als seine Mutter jedoch ihre Flamencolehrerin Lola einlädt, wird dieses bequeme Lebenskonzept in Frage gestellt: Die heißblütige Spanierin bringt wenig Verständnis für Hlynurs zielloses Nachtleben auf. Dennoch zieht Lola am Weihnachtsabend mit Hlynur durch die Bars - und die beiden landen schließlich im Bett. Doch kurze Zeit später kommt der Schock: Lola und Hlynurs Mutter sind ein Paar! Und noch schlimmer: Lola ist schwanger. Langsam dämmert es Hlynur, dass es möglicherweise als unfreiwilliger Samenspender bald der Vater seines eigenen Geschwisterchens werden könnte...

Produktbeschreibungen

Parties, Alkohol und jede Nacht mit einer anderen Frau ins Bett... Hlynurs einzige und wahre Leidenschaft ist das süße Nichtstun. Ein eigenes Apartment oder gar Jobsuche bereiten ihm viel zuviel Stress. Hlynur fühlt sich einfach wohl bei Mama. Als Lola dort auftaucht, gerät sein Dolce Vita allerdings gehörig ins Wanken. Die temperamentvolle Spanierin fordert ihn heraus. Hlynur soll sich am Riemen reißen und sein Leben endlich selbst in die Hand nehmen. Doch als sie eines Abends mit ihm um die Häuser zieht, erliegt selbst die widerspenstige Lola Hlynurs Charme. Ein One-Night-Stand mit Folgen. Lola ist schwanger. Doch das ist noch lange nicht alles. Als sie ihm eröffnet, dass seine Mutter und sie ein Paar sind und eine Familie gründen wollen, fällt Hlynurs Lebensplanung plötzlich wie ein Kartenhaus zusammen...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
57 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die unerträgliche Leichtigkeit des isländischen Seins 15. September 2004
Von the_clairevoyant TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
Bislang galt Island, was das Filmschaffen betrifft, als terra incognita. Selbst hartgesottene Cineasten taten sich schwer, auch nur eine Leinwanderzählung anzuführen - lediglich Sängerin Björk, die ihre ätherische Stimme zeitweise in den Dienste von Soundtracks stellt, ist hinlänglich bekannt. Mit „101 Reykjavik" hat Frau Gudmundstóttir allerdings nichts zu schaffen. Verantwortlich für den Film zeichnet Baltasar Kormákur, der einen Roman seines Landsmannes Hallgrímur Helgason für das Kinopublikum aufbereitete. Skandinavische Schützenhilfe zur Realisierung des Streifens kam aus Dänemark und Norwegen. Eher überraschend ist das Mitwirken einer Spanierin in „101 Reykjavik", nicht nur irgendeiner, sondern von Victoria Abril, bekannt aus zahlreichen Filmen von Regisseur Pedro Almodóvar („Atamé!", „Kika").

101 ist die Postleitzahl für das Stadtzentrum Reykjaviks, den ältesten Teil der isländischen Hauptstadt, wo die so genannte „kulturelle Elite" beheimatet ist. Auch Hlynur, Bohemien und zentrale Figur des Filmes, wohnt dort; bei seiner Mutter wohlgemerkt. Dreißig Jahre hat der Langzeitarbeitslose auf Buckel. Seine Tage beginnen mit Selbstbefriedigung und enden wenn nicht mit selbiger, dann mit einem schnellen sexuellen Vergnügen zu Lasten seiner gefühlsmäßig ausgezehrten Freundin Hófí. Zwischendurch surft er durchs Internet, konsumiert gelangweilt Pornos oder zieht mit Kumpanen von Theke zu Theke. Seine alleinstehende Mutter macht Hlynurs Heim so behaglich wie möglich. Vater gibt es auch, in Form eines gebrochenen Quartalsäufers, der dem Sohn schon mal über den Schnee gesäumten Weg läuft - bzw....

Mitten ins alteingespielte tägliche Ritual der Trostlosigkeit platzt Lola (Victoria Abril), eine spanische Flamencolehrerin, bei der Hlynurs Mutter Kurse belegt hat. Das iberische Energiebündel erregt nach dem Einzug in die Mutter-Sohn-Wohnung nicht nur die ungeteilte hormonelle Aufmerksamkeit des unterkühlten Nordländers, sondern sorgt ungewollt für die seit langem notwendige Wende in dessen Leben. Hlynur entdeckt einen Sinn, wenn dieser vorerst auch nur darin besteht, das Interesse seiner exzentrischen Angebeten zu wecken. Als die Mutter über Silvester zu Verwandten reist, werden die Tagträume des Sohnes Realität. Nach reichlichem Alkoholkonsum kommt es zur stürmischen Kopulation mit Lola. Liebesnacht wäre wohl der verfehlte Ausdruck.

Kaum ist die Mutter zurück, eröffnet sie Hlynur mit tränenumflorten Augen, dass sie seit langem lesbisch sei, Lola liebe und mit dieser das weitere Leben verbringen möchte. Mit dem gleichgeschlechtlichem Outing hat Hlynur kein Problem, im Gegenteil, er bestärkt das verunsicherte Mutterherz. Weit mehr Kopfzerbrechen bereitet ihm die Tatsache, selbst in Lola verliebt zu sein, zumal in deren Bauch auch noch ein Baby heranwächst, von dem seine Mutter keine Ahnung hat, dass er der „Samenspender" war. Nun geht es Schlag auf Schlag, Dauerflamme Hófí findet einen neuen Freund; Lola weist ihn emotional wie körperlich ab. Hlynur verlässt erbost das traute Heim, wandert ziellos durch Reykjavik und versucht sich durch Einschneien lassen ins Jenseits zu befördern. Als selbst das misslingt, setzt die Katharsis gleichsam mit dem Schmelzwasser ein. Hlynurs Lebensweg ändert die Richtung, und der Film ist dort angelangt, wo er von Anfang an hinwollte.

Prädikate wie „Kultfilm" oder „Insidertipp" werden oft inflationär verteilt. „101 Reykjavik" verdient beide. Er trieft vor sarkastischem Humor und arbeitet bewusst mit Überzeichnungen von Charakteren und Situationen. Regie und Drehbuch gelang es, aus den verqueren Lebenssituationen der Protagonisten eine Quintessenz herauszufiltern, die nicht erdrückt, sondern zum Schmunzeln anregt. Ein psychologisch kluger Kniff, durch den der Zuseher animiert wird, über tiefgreifende soziale Probleme nachzudenken, ohne bereits vorab mit diversen Moralkeulen malträtiert zu werden. Ihr eruptives schauspielerisches Naturtalent beweist Victoria Abril: absolut in eine Reihe zu Stellen mit Islands Vulkanen und Geysiren ... Lesen Sie weiter... ›

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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Witzig-skurriles Nordlicht 20. März 2004
Von zueribueb TOP 500 REZENSENT
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Hlynur ist ein totaler Langweiler. Unterstrichen wird das durch sein völlig weltfremdes Styling (Hornbrille, Retro-Haarschnitt). Mit 28 lebt er noch im Hotel Mama. Er ist arbeitslos, weil er nicht arbeiten will; und suhlt sich im Selbstmitleid, Selbstgerechtigkeit und Zynismus seiner Existenz. Sein existenzielles Philosophieren gipfelt in der folgenden Erkenntnis: "Das Leben ist eine Pause vor dem Tod." Als Antithese ist dem Film folgendes Motto vorangestellt: "Man kann nicht dauernd tot sei."
Hlynur hängt in Bars herum, trinkt und hat Sex mit seiner exaltierten Freundin Hofy. Dabei ist er völlig beziehungsunfähig und unflexibel. In sein bequem eingerichtetes Leben kommt erst Unruhe, als Lola, die Flamenco-Lehrerin seiner Mutter, bei ihnen einzieht. Zu allem Überdruss outet sich seine Mutter noch Liebhaberin von Lola. Hlynurs überschaubare kleine Welt bricht langsam zusammen, so dass er sich in der Dauerkrise befindet.
"101 Reykjavík" ist eine charmant-skurrile und atmosphärisch dichte Komödie, deren spezielle nordische Optik auf das Leben besonders in der isländisch-englischen Originalfassung gut zum Tragen kommt. Ein witziges Detail der Originalfassung ist übrigens, dass ein Kollege von Hlynur einen deutschen Dialog aus einem Porno nachspricht. Von den liebenswerten Schauspielern ist besonders Victoria Abril, der aus Almodóvar-Filmen bekannte spanische Superstar, hervorzuheben. Mit einer lässigen Ungezwungenheit spielt sie die laszive Lola.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Filmjuwel aus Island 20. Juli 2004
Von Fab3000
Format:DVD
Woran liegt es eigentlich, dass in Skandinavien immer wieder neue spannende, skurrile und überraschende Filme gedreht werden, während hierzulande bloss über fehlende Produktionsmittel lamentiert wird? Man weiss es nicht. Vielleicht verfügen die Nordlichter einfach über mehr Phantasie oder mehr Ironie. Oder beides. "101 Reykjavik" ist die charmante Geschichte eines liebenswert verschrobenen jungen Mannes, der sich weigert, von zuhause auszuziehen und erwachsen zu werden, während seine Mutter plötzlich den zweiten (lesbischen) Frühling erlebt.

2 Sterne Abzug einmal mehr für die fehlende O.m.U.-Version auf dieser DVD. Schade.

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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herrliches Kleinod des isländischen Films 1. April 2003
Format:DVD
Der Film besticht durch einen äußerst sympathischen (Anti-) Helden, der sich tapfer durchs arbeitsfreie Leben schlägt. Die Geschichte ist zwar nicht sonderlich späktakulär, allerdings besticht er durch atmosphärische Dichte und originelle musikalische Begleitung.
Ein kleiner Indipendent Film, der jedoch durchaus ein breiteres Publikum ansprechen kann.
Und wer Island mag und/oder kennt, wird diesen Film lieben!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für diese Art von Humor... 16. April 2007
Von Rholand
Format:DVD
...muss man wahrscheinlich eine besondere Ader haben. Deutsche Filmemacher hätten aus diesem Stoff wahrscheinlich wieder ein typisches bleischweres Beziehungsdrama gemacht, bei dem es garantiert nichts zu Lachen gibt. Zum Glück sind die Isländer da anders gestrickt und so sind eineinhalb Stunden herrlich schräges, schwarzes Filmvergnügen entstanden.

Wer sich den Film in der isländischen Fassung ansieht, wird erstaunt feststellen, dass die Spanierin Victoria Abril als Lola die ganze Zeit Englisch spricht. Lustig aber, dass der Film weder in einer spanischen noch in einer englischen Fassung auf der DVD ist, sondern neben der isländischen und der deutschen nur noch in einer französischen. L'amour, toujours l'amour!?
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Schön schräg
Also dieser Protagonist ist ein rechtes Ekel. Er behandelt Frauen mies, die ihn lieben, ist garstig zu seiner Mutter, faul und ein rechter Schmarotzer. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Ansgar Schwedt veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen ein langweiliger Film ohne zündende Ideen
Hlynur ist ein arbeitsscheuer Langweiler, der mit 28 Jahren immer noch bei seiner Mutter lebt, keine ernsthaften Beziehungen pflegt und seltsamerweise seinem Verliererdasein auch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. August 2008 von Mark Steinmetz
1.0 von 5 Sternen Kleine Lichter
Das nordeuropäische Kino - v.Trier, A.Th. Jensen, Kaurismäki, Vinterberg, Bier u.a. - erfreut uns mit mit oft kleinen, dafür aber eindrucksvollen Werken. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. März 2008 von White Zombie
4.0 von 5 Sternen Top Film
Dieser Film ist echt cool...
ein Stern abzug für die schlechte Synchronisation
des Hauptdarstellers.
Aber die Story ist so cool wie Island selbst.
Veröffentlicht am 8. Dezember 2007 von I. BERGER
1.0 von 5 Sternen Null Sterne hätten's auch getan, aber...
... leider wird einem die Möglichkeit des vernichtenden Urteils ja verwehrt.

Das positive vorweg: ein bis zwei mal hätte ich fast gelächelt - vor Mitleid. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. November 2007 von K., Kristian
3.0 von 5 Sternen Leben heißt Veränderung.
Der Protagonist Hlynur ist achtundzwanzig und lebt noch bei seiner Mutter. Er ist arbeitslos und bemüht sich auch nicht um Arbeit. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. September 2007 von Lothar Hitzges
5.0 von 5 Sternen Cooler Independet-Film aus Island
... und zwar eine Komödie mit diesem wunderbaren, trockenen isländischen Humor. Sicher nicht jedermanns Fall.
Der Film ist durchaus gut gemacht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. August 2007 von Onkel Benz
3.0 von 5 Sternen ....wenn man zu müde ist, ins Bett zu gehen.
Ich schwanke zwischen keinem und 4 Sternen für den Film.

Aber guckt ihn euch an ! Vielleicht übermüdet, nach einem Kneipenbummel in einer verregneten Nacht, wenn... Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 26. November 2005 von sg
3.0 von 5 Sternen Giftiger Angriff auf das Island-Klischee
Giftiger kann ein Angriff auf das Klischee des coolen Party-Islands nicht ausfallen. 101 Reykjavik ist eine schwarze Komödie, die auf grosse Effekte - leider aber auch auf... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juni 2003 von Werner, Henry
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