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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wer es ernst nimmt, hat selber schuld, 22. Februar 2001
Von Ein Kunde
Ich bin gewiss kein Chauvi. Auch als Frauenhasser habe ich mir keinen Namen gemacht. Eher möchte ich das Gegenteil behaupten. Trotzdem, oder gerade deswegen, habe ich dieses Buch verschlungen, zeitweise laut gelacht und es schließlich weiter empfohlen und als Geschenk, an einen der schon alles hat, vorgesehen. Obwohl es wohl schon länger auf dem Büchermarkt ist, war es mir bisher nicht bekannt. Ich habe dieses Buch von meiner Sekretärin geschenkt bekommen, als wir uns leider beruflich trennen mussten. Sie war damit auf einer Dienstreise im Flugzeug von Stuttgart nach Köln aufgefallen, weil sie permanent während der Lektüre laut auflachte. Meine Freundin, ich habe ihr mein Exemplar zum Lesen überlassen, nahm es zunächst skeptisch entgegen. Jetzt höre ich sie im Nebenzimmer gelegentlich kichern oder gar laut lachen. Schon auf dem hinteren Umschlagblatt warnt Haas den Leser, bloss nicht alles zu ernst zu nehmen. Das Buch befasst sich mit der Beziehung zwischen Mann und Frau von der "Steinzeit" bis zur "Moderne". Dabei schreibt er immer am Rande der Realität entlang. Sein Stil ist witzig und so manche unmögliche Situation ist treffend und für mich nachvollziehbar beschrieben. Beispiel: Männer können im Stehen pinkeln, das können Frauen auch. Männer können aber dabei zielen. Danach folgt eine Story über das "Zielverhalten" in Pissoirs, die zum Schreien ist. Allen, die diese Geschichte gelesen haben, Frauen wie Männern, hat sie die Lachtränen in die Augen getrieben. Natürlich werden auch fast alle anderen Bereiche des Mann- / Frau-Verhältnisses abgedeckt. Alles in allem ein lustiges Buch. Derjenige Mann, der es als "Lebenshilfe" braucht, wird sich in vielen Situationen wiederfinden, und sich dann vielleicht selbst besser verstehen. Man kann es ohne Bedenken, auch als "Last Minute Geschenk" für alle nutzen. Leserinnen sollten bestimmte Stellen humorvoll nehmen, denn so sind sie vom Autor gedacht. Es ist auf jeden Fall kein Buch gegen Frauen.
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