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5.0 von 5 Sternen
Ein echter Hingucker!, 17. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Asus 1008P Karim Rashid Collection 25,7 cm (10,1 Zoll) Netbook (Intel Atom N450 1,6GHz, 1GB RAM, 250GB HDD, Win 7 Starter) braun (Personal Computers)
Ich habe den Asus EeePC 1008P seit einer Woche täglich in Benutzung und habe den Kauf bisher nicht bereut. Wie von Asus gewohnt, macht das Gerät einen ziemlich robusten Eindruck, der durch die auffällige Gehäusestruktur noch unterstrichen wird. Die Außenseite (ich habe das braune mattere Modell) erweist sich im Wesentlichen resistent gegenüber Fingerabdrücken. Im Inneren, insbesondere auf der Handballenauflage und dem Touchpad, zeigen sich diese dann aber doch mit der Zeit. Auch das verbaute (reflektierende) Display mit seiner glasartigen Oberfläche ist sehr anfällig für Fingerabdrücke. Zur Reinigung liefert Asus erfreulicherweise ein kleines Mikrofasertuch (in Gehäusefarbe und mit Eee-Logo!) mit. Gegenüber anderen Netbooks vermisst man den meist üblichen Akku-Wulst am hinteren unteren Ende. Asus setzt hier auf einen neuen flacheren Akkutyp, wie er meines Wissens in noch keinem anderen EeePC verbaut wurde. Die auf einem Sticker behaupteten "12+ hours" sind natürlich eigentlich eine kleine Schwindelei - sie beziehen sich auf den eingebauten und einen mitgelieferten Zweitakku. Über den Sinn dieses Zweitakkus kann man geteilter Meinung sein. Da dieser nicht direkt ans Netzteil anschlossen werden kann, lässt er sich immer nur im Gerät aufladen. Trotzdem ist es natürlich eine feine Sache, einen Ersatzakku zur Hand zu haben. Man weiß ja, wie teuer die im Einzelkauf sind... Die von Asus angegebene Laufzeit von etwa 6 Stunden pro Akku kann ich im Wesentlichen bestätigen (bei normalen "Office"-Tätigkeiten). Mit angeschlossenenen Zusatzgeräten (DVD-Laufwerk, etc.) sowie umfangreichen Installationsprozessen verringert sich die Laufzeit entsprechend. Was die Anschlussmöglichkeiten betrifft, so werden die meisten Anwender mit "nur" 2 USB-Anschlüssen sicherlich auskommen. Clever gelöst finde ich auch den VGA-Replikator, der bei Nichtgebrauch auf der Gehäuseunterseite mittels Magnetverschluss seinen Platz findet. Der Magnet erscheint mir stark genug zu sein, um ein versehentliches Herausfallen weitestgehend auszuschliessen. Kritik muss ich aber am Fach der Speichererweiterung üben. Diese ist zwar lediglich mit einer Schraube fixiert, ließ sich aber an meinem Gerät nur äußerst schwer entfernen, da die Kunststoffnasen zwischen Gehäuse und der Fassung des Speicherriegels verklemmt waren. Hier stimmt offenbar die Passform nicht ganz. Es wird sicherlich kaum jemand mehr als einmal den Speicherbaustein wechseln, aber ich bezweifle, dass zumindest an meinem Gerät die Kunststoffnasen einen erneuten Eingriff überleben werden... Die Tastatur ist ein "chiclet"-Modell, was für mich zunächst eine gewisse Umgewöhnung erforderte. Als Umsteiger von einer "normalen" PC-Tastatur muss man insbesondere bei den Cursortasten und im Bereich der rechten Shift-Taste etwas aufpassen. Bei der Festplattenpartitionierung hat Asus offenbar an potentielle Linux-Nutzer gedacht und dem vorinstallierten Windows 7 nur 100 GB der 250 GB Platte spendiert. Weitere 120 GB stehen unter Windows als Laufwerk D: (NTFS) zur Verfügung, lassen sich aber bei Bedarf auch für die Installation weiterer Betriebssysteme verwenden. Den Rest der Platte nimmt die Recovery-Partition (10 GB) ein. Ob bei einem Recovery wirklich nur die 100 GB Partition (Win 7) gelöscht wird, habe ich allerdings noch nicht ausprobiert. Von den aktuellen Linux-Distributionen habe ich Ubuntu 9.10, openSuSE 11.2 und Fedora 12 (jeweils als 64-bit Version) problemlos installieren können. Die Display-Auflösung von 1024x600 wird von allen automatisch erkannt. Das etwas ältere Debian 5 (Lenny) hat hier Probleme und läuft nur mit 800x600 (offenbar kommt der Intel-Treiber nicht mit dem neuen Pinetrail-Chipsatz zurecht und das System weicht auf den Vesa-Treiber aus). Dafür ist wiederum Debian das einzige System, bei dem die Funktionstasten zur Steuerung der Displayhelligkeit (Fn+F3, Fn+F4) vernünftig funktionieren. Bei den neueren Linuxen scheinen die Helligkeitsstufen stattdessen wild durcheinander gewürfelt zu sein. Alles andere scheint aber soweit zu funktionieren, so dass man mit dem 1008P auch unter Linux arbeiten kann. Mangels eigenem WLAN kann ich allerdings nicht sagen, ob die entsprechende Hardware von Linux unterstützt wird. Alles in allem handelt es sich bei dem Asus EeePC 1008P (zumindest aus meiner Sicht) um ein recht solides (Zweit-)Gerät, mit dem sich gut arbeiten lässt. Aufgrund des außergewöhnlichen Designs ist es auf jeden Fall ein echter Hingucker!
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Designer-Netbook mit Alltagsqualitäten, 12. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Asus 1008P Karim Rashid Collection 25,7 cm (10,1 Zoll) Netbook (Intel Atom N450 1,6GHz, 1GB RAM, 250GB HDD, Win 7 Starter) braun (Personal Computers)
Ich habe das Netbook als Zweitgerät gekauft und mich Gottseidank gegen meine Freundin durchgesetzt, die das pinke haben wollte. Dieser braune Winzling ist ein richtiger Hingucker, sehr solide verarbeitet und da die Oberfläche rutschfest ist, auch angenehm zu halten. Bei so stylishen Produkten muss man natürlich gewisse Abstriche bei der Funktionalität machen. Das mit dem Wechseln des Akkus ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber da jede Akkuladung 5-6h ausreicht (Superwert!!!), kommt das höchstens 1x täglich vor. Die Anschlüsse sind seitlich hinter kleinen Klappen versteckt, wenn man öfter einen USB-Stick an und aussteckt, ist das ein wenig fummelig. Die Tastatur ist zwar etwas kleiner als üblich, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran, was man aber vom Multi-Touchpad nicht unbedingt behaupten kann. Eigentlich reagiert es sehr schnell und gut, allerdings ärgern mich die Zusatzfunktionen wie Zoomen oder Scrollen hin und wieder, wenn man nachlässig einen zweiten Finger auf dem Touchpad liegen lässt. Das Display ist sehr hell und auch die Auflösung reicht vollkommen aus. Windows 7 Starter ist ausreichend, bietet aber einige Funktionen nicht, die durchaus sinnvoll wären (z.B. Fenstervorschau, Aero etc.). Die installierte ASUS-Software ist sehr umfangreich (v.a. das Webcam-Tool gefällt), aber auch ein wenig nervig, da gewisse Funktionen, wie z.B. die Einstellung des Desktophintergrundes darüber laufen, und nicht wie gewohnt über die Windows-Systemsteuerung. Natürlich bremst die ganze Zusatzsoftware das System ein wenig, und wenn dann noch Office 2007 usw. dazukommt, dann wird's mit 1 GB RAM schon knapp. Deshalb hab ich mir auch gleich einen 2GB Chip dazu bestellt. Der Einbau hat fast mühelos geklappt, nur Aufpassen beim Entfernen der RAM-Abdeckung, die Kunststoffhaken sind sehr filigran, und einen hab ich trotz größter Vorsicht abgebrochen. Eigentlich bin ich überaus zufrieden mit dem Netbook, aber die paar Kleinigkeiten kosten halt den fünften Stern in der Bewertung.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Derzeit eines der besten 10Zoll-Netbooks, 10. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Asus 1008P Karim Rashid Collection 25,7 cm (10,1 Zoll) Netbook (Intel Atom N450 1,6GHz, 1GB RAM, 250GB HDD, Win 7 Starter) braun (Personal Computers)
Ich habe mir gestern das 1008P Edition Karim Rashid in Braun gekauft. Hier meine Eindrücke: Ausstattung (+) Das Netbook besitzt ein sehr edles Design und fühlt sich beim Transport aufgrund der Oberflächenstruktur angenehm an. Durch die Struktur wird einem das Gerät auch sicher nicht so schnell aus der Hand rutschen. Es ist eines der flachsten Netbooks derzeit auf dem Markt mit einem äußerst flachen Akku. Die Tastatur ist meines Erachtens eine der besten. Alle Tasten besitzen einen Abstand von ca. 0,3cm, sodass es auch für Menschen mit etwas größeren Händen perfekt geeignet ist. Die Anschlüsse (2x USB, Mini-VGA, LAN; keine Anschlüsse vorne und hinten) sind durch Blenden vor Schmutz geschützt. Card-Reader ist vorhanden. (-) Es besitzt leider einen Glare-LCD. Obwohl die Farbkontraste dadurch wesentlich lebendiger wirken, stört es doch oft, gerade bei hellem Licht, wenn sich das eigene Konterfei im Bildschirm spiegelt! Darüber hinaus ist es äußerst sensibel gegenüber Fingerabdrücken. Asus liefert hierzu aber ein Microfasertuch mit. Die Blenden vor den Anschlüssen schützen zwar, sind aber wiederum ein Kandidat für Abnutzungserscheinungen. Das Gerät hat einen direkten Mini-VGA Anschluss. Ich wüsste aber von keinem Monitor oder Beamer, der diesen Anschluss (bereits) besitzt. Asus hat aber einen VGA-Dongle am Gerät installiert. Schade nur, dass man den dann immer zwischenstecken muss. Sehr schade finde ich, dass die Buttons des Touchpads beim mir knartschen. Vielleicht liegt das an meinem Modell, aber die Verarbeitung wirkt hier nicht besonders professionell. Hardware (+) Das 1008P hat einen schnellen 1,6 GhZ CPU und 1GB RAM. Darüber hinaus ist es mit 250GB Festplattenspeicher ausreichend versorgt. Win7 Starter läuft okay, würde aber mit 2GB wesentlich flotter agieren. Surfen und Arbeiten ist mit den Gerät optimal. YouTube-Videos mit 760px Auflösung schafft das Gerät nicht mehr flüssig (zumindest nicht, wenn zugleich das Video geladen wird), alles andere ist kein Problem. Das Gerät ist bemerkenswert leise! Festplattengeräusche sind kaum zu hören. (-) Wie bereits von anderen Kommentatoren angemerkt, muss man mit der Akkulaufzeit aufpassen! Asus gibt 12 Std. an, was auch stimmt, aber nur aufgrund der Tatsache, dass ein Zusatzakku mit dabei liegt!! Zwar hat das Gerät eine simple Steckeinrichtung für den Akku, aber dennoch ist dies unnötiger Verschleiß. Ich denke mal, dass es die flachen Akkus derzeit nicht mit 4400mAh gibt. Mich persönlich stört das Wechseln nicht. Die Laufzeit pro Akku beträgt also max.6 Stunden. Allerdings zieht das eingeschaltete W-LAN fast die Hälfte der Kapazität (je nach Betrieb)! Software (+) Win7 Starter ist ein brauchbares Win7. Wer auf das Aero-Feature und auf das sowieso überflüssige Mediacenter verzichten kann, hat hier keine Probleme. Nett ist auch die 60 Tage Testversion von Office2007 (da ich aber OpenOffice nutze, für mich überflüssig). Das Gerät braucht für den ersten Start ca.20-30min, bevor es einsatzbereit ist. Die überflüssige Software, die sich in Grenzen hält, kann auch wieder deinstalliert werden. Dank Asus lässt sich sogar das Hintergrundbild von Win7 verändern, normal ist dies bei der Starter-Edition nicht möglich. (-) Win7 Starter ist kein vollständiges Win7. Wer Wert legt auf den XP-Kompatibilitätsmodus oder ihn braucht, sollte auf Win7 Professional o.ä. updaten. Ich persönliche vermisse nur die mir lieb gewonnenen StickyNotes. Asus bietet ein sog. Express-Gate an. Dieses OS startet direkt nach dem BIOS und ermöglicht schnellen Internetzugriff. Meines Erachtens ein überflüssiges Feature. Fazit: Trotz der zahlreichen "Mängel" bin ich mit dem Gerät sehr zufrieden. Wem die 12 Zoll Geräte bereits zu groß sind und die 10 Zoll Geräte zu schlecht verarbeitet findet, der sollte zugreifen.
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