"Diese Songs haben die Welt verändert.Finden Sie heraus, warum, und dann: Musik ab!" So treffend umreißt Herausgeber Robert Dimery diesen 960 Seiten starken, mit über 800 Illustrationen (Platten-Covern und Fotos der Interpreten) versehenen Wälzer über fast hundert Jahre Popmusikgeschichte und zeitloses Songwriting.
Ich erinnere mich noch genau: Unter meinen ersten Singles, die ich mir kaufte, waren "Rock Around The Clock (Bill Haley & His Comets, 1954), "Blueberry Hill" (Fats Domino, 1956) und "Rock Island Line" (Lonnie Donegan Skiffle Group, 1956). Sie bildeten den Grundstock meiner inzwischen immensen Sammlung von Tonträgern.
Sie alle sind in dieser Zusammenstellung von 1001 Songs vertreten, "die Sie hören sollten, bevor das Leben vorbei ist" so der Untertitel).
Der "musikalische Highway" startet 1916 mit Enrico Carusos "O sole mio" und endet 2010 mit dem Song "Stylo" von den Gorillaz, der wenige Monate vor Fertigstellung der englischen Ausgabe dieser weltweiten Veröffentlichung herauskam. Die Auswahl der Songs zeigt nicht nur die Entwicklung von Jazz, Blues, R&B, Swing, Rock`n`Roll, Punk und Rap, sondern gibt auch Kostproben des Great American Songbooks, französicher Chansons, portugiesischen Fados, spanischen Flamencos, karibischen Calypsos oder des brasilianischen Bossa Novas. Wahrlich eine Wundertüte: musikalische Überraschungen stehen neben altbekannten Hits!
Dazu gibt es Details zu ihren Interpreten - warum beispielsweise Michael Stipe (R.E.M.) nicht weiß, was seine Texte bedeuten, oder für Mick Fleetwood (Fleetwood Mac) der Song "Tusk" prächtiger Lärm ist, auf den er mächtig stolz ist. Zusatzinfos weisen auf einen anderen Song hin, der als wichtiger Einfluss auf das vorgestellte Lied gilt - oder umgekehrt auf die Beinflussung eines anderen Tracks / Interpreten. Zusätzlich gibt es einen Überblick über die diversen Coverversionen.
Und wem diese 1001 Songs Lust auf mehr gemacht haben, der findet am Schluss des Buchs die "ultimative Playlist" von insgesamt 10.001 Songs. Diese Zusammenstellung gilt gleichzeitig als Register: Die im Buch vorgestellten Künstler und Songs findet man fettgedruckt, inklusive Seitenzahl.