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1000 neue Dinge, die man bei Schwerelosigkeit tun kann.
 
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1000 neue Dinge, die man bei Schwerelosigkeit tun kann. [Taschenbuch]

Jenni Zylka
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb.; Auflage: 4 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349923405X
  • ISBN-13: 978-3499234057
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 726.158 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Welt der Judith Herzberg ist so bunt wie ein Jimi Hendrix-Samtanzug und so knusprig wie eine Dose selbstgebackene Kekse. In ihr gibt es schwule Schalke-Fans, verhaltensgestörte Pfälzer und Frauen, die mehr Wein trinken, als manche Menschen in ihrem Leben überhaupt zu sehen bekommen. Genau beobachtet, manchmal ein My übertrieben und immer zum Brüllen komisch bewegt sich Judith zwischen Nachtarbeit und Tagesfreizeit, zwischen gewolltem Müde ist Judith Herzberg nur nach ihrem nächtlichen Job bei einem TV-Hausfrauenmagazin. Ansonsten erfindet sie schneller neue Cocktails, als man "Screw Driver" sagen kann, fährt in einem Oldtimer durch die Straßen Berlins, albert mit ihren Freunden herum, sammelt Schallplatten und außerdem Filmszenen, in denen Brillen oder Kontaktlinsen eine Rolle spielen. Und sie hört allabendlich ihre Lieblingsradiosendung, "Musik für Nörgler", mit dem charmanten Moderator Doktor Bob. Bevor sie allerdings endlich das langersehnte Date mit ihm in die Wege leiten und gleichzeitig eine nicht unwichtige Entscheidung für ihre berufliche Zukunft fällen kann, fließt einiges an brackigem Wasser die Spree hinunter...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dokument der Egomanie 15. Dezember 2005
Der erste Eindruck: flotte Schreibe, witzige Einfälle, gelungene Sprachbilder – Frau Zylka drückt aufs Gas.

Leider vergisst sie dabei (was einem nach 20, 30 Seiten bewusst wird), einen Gang einzulegen. Die Geschichte dreht im Leerlauf. Frau Herzberg hetzt von Location zu Location – und kommt doch nicht von der Stelle. Nun wäre dagegen nichts einzuwenden; Bücher wie „Less Than Zero“ und „Faserland“ leben davon, dass der Ich-Erzähler eben keine charakterliche Entwicklung durchläuft, sondern am Ende noch genau dieselbe Dumpfbacke ist wie am Anfang. Doch verraten Ellis’ und Krachts Antihelden, indem sie munter dampfplaudern, eine ganze Menge über die Welt, in der sie leben. Es sind Zeitgeistromane im besten Sinn des Wortes.

Und was ist „1000 neue Dinge…“? Ich habe lange überlegt, was mich eigentlich so kolossal stört. Sind es die Charaktere, die nie über das Stadium des Holzschnitts hinauskommen? – Nein, das ist es nicht. Sonst dürfte man nur noch Seelensezierer wie Thomas Mann oder Wolfgang Koeppen lesen.

Ist es die Handlung, die atemlos von Episödchen zu Episödchen stolpert? – Nein, das ist es auch nicht. Sonst hätten die Notizen und Briefe des Rolf Dieter Brinkmann (wie „Rom, Blicke“) nie veröffentlicht werden dürfen. Weil : Sie enthalten nichts als Episödchen und Alltagsbeobachtungen. Aber: Brinkmann beobachtet wenigstens. Wichtiger noch: Das Gesehene und Gehörte bewegt ihn. Die Eindrücke lösen Gefühle in ihm aus.

Frau Zylka/ Frau Herzberg hingegen sieht und hört rein gar nichts. Sie kriegt nichts mit von der Welt, die sie umgibt. Und sollte sie etwas fühlen, so versteht sie dies geschickt unter einer Coolnessglasur zu verbergen. Liebe, Hass, Wut, Euphorie? Fehlanzeige. Stattdessen: lauwarm durchs Leben eiern. Hier halbherzige Sympathie (Christian), dort wohldosierte Verachtung (Gina & Ina) oder kalkulierte Neugier (DJ Doktor Bob), aber nie zu viel, denn das hieße ja, sich emotional reinzuhängen. Lieber wird das eigene Ich abgefeiert. Und den coolsten Musikgeschmack hat sie sowieso. (Denn auch der wird – über den Umweg Doktor Bob – ausschweifend gepriesen).

Und eben das ist es, was „1000 Dinge…“ so unerträglich macht: die latente permanente Selbstbeweihräucherung. Das ständige unterschwellige „Wo ich bin, ist in“. Frau Herzberg ist immer in Aktion, aber nie bei der Sache. Sie erlebt viel, doch sie spürt nichts. Deshalb ist alles gleich wichtig und damit unwichtig. Heute schon gelebt?

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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lehmann go home ;-) 9. Dezember 2003
Von korreckdt
Im Moment ist es ja schwer angesagt, einfach mal einen kleinen Ausschnitt aus dem Leben einer (fiktiven) Durchschnittsperson im flotten Schreibstil unter die Leute zu bringen, und ich finde im Gegensatz zu "Herr Lehmann" und "Liegen lernen", wo ich mich streckenweise echt durchquälen musste, geht dieses Konzept hier auf. Ein lustiges Buch ohne viel Anspruch, das sehr unterhaltsam geschrieben ist und sich gut wegliest. Im Reigen der drei eben genannten auf jeden Fall die Nummer Eins!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von barnhelm
was macht man mit einem eine-nacht-stand, der einem die wohnung putzt? "ist doch süß!" sagen judiths freundinnen, "wenn er um die mitte rum so nett behaart ist..." sagt judiths schwuler freund franz, aber "nein!" denkt judith und sieht schon den pärchentypischen flohmarktbummel am sonntagmorgen drohen. also lässt sie ihr atomium-modell erstmal wieder einstauben, geht mit franz go-cart-fahren und bleibt ihrer unbekannten liebe, dem radio-dj Dr. Bob auf der spur. denn nur der weiss, welchen soundtrack das leben braucht. judiths leben als textredakteurin mit der nachtschicht im hausfrauenverdummungssender jedenfalls.

keine einzige lippenstift-diskussion und völlig gucci-freier frauenspaß in jenni zylkas debütroman.

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Die neuesten Kundenrezensionen
Heiter, locker-flockig
Vorab: Der Buchinhalt hat mit dem Titel etwa so viel zu tun wie ein Nilpferd mit Spitzentanz. :-) Es handelt sich allerdings um einen außerordentlich kurzweiligen Roman, der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. August 2007 von Schwanecke
SUPER!
Eine Frau und ihre Männergeschichten. Die Schwierigkeit den Mann fürs Leben zu finden oder aber den anderen klar zu machen, dass man ihn nicht braucht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Mai 2007 von Janie
irre witzig, einfach wunderbar
wenn man gerne lacht, auch mal über sich selbst, ist dieses Buch sicherlich das Richtige. Man erhält einen wunderbaren Einblick in das Leben einer Berliner... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. April 2007 von R. Blumhoff
Hält, was der Titel verspricht!
Ich bin über dieses Buch einfach nur "gestolpert", weil mich der Titel - eine Passage aus Douglas Adams' "Per Anhalter durch die Galaxis" stutzig machte - was könnten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. August 2006 von Ralph Dißinger
erst seltsam, dann saukomisch
Als ich Zylkas Buch zu lesen begann, war ich zunächst einigermassen verwundert. Ich hatte eigentlich ein Buch mit einer Heldin in der Art von Bridget Jones oder Cora... Lesen Sie weiter...
Am 15. November 2004 veröffentlicht
Superlustig! Unbedingt lesen
Ich bin ja sonst kein so großer Fan von so genannter Frauenliteratur, aber Jenni Zylkas Roman ist einfach das Komischste, was ich seit langem gelesen habe. Lesen Sie weiter...
Am 3. August 2003 veröffentlicht
Enttäuschend
Jenii Zylkas locker-humorige Kolumnen in diversen Zeitungen habe ich immer gerne gelesen, und dementsprehend hoch war meine Erwartung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juli 2003 von "angabra"
alles easy
Man könnte fast meinen, dieses Buch sei als Anti-Bridget-Jones konzipiert: Die Protagonistin Judith Herzberg ist ebenso eine Mittdreißiger-Single-Frau wie die britische... Lesen Sie weiter...
Am 11. Juni 2003 veröffentlicht
alles easy
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Am 11. Juni 2003 veröffentlicht
Endlich mal wieder etwas Originelles
Dieses Buch ist schon deswegen lesenswert, weil es von einer Frau ist. Und trotzdem weder dieses unsägliche Märchen-starke Frau mit weichem Kern-Gesülze enthält... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juni 2003 von Janne Partikel
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