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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr gutes Sachbuch, keine Abendlektüre!,
Rezension bezieht sich auf: 1000 Tage in Shanghai: Die abenteuerliche Gründung der ersten chinesisch-deutschen Automobilfabrik (Gebundene Ausgabe)
Um es gleich klarzustellen: Dieses Buch ist keine Plauderei aus dem Nähkästchen. Wer ein Buch zum Schmökern und Schmunzeln über deutsch-chinesische Fettnäpfchen sucht ist bei Posth sicher falsch. Er hat ein Buch geschrieben vor allem für Deutsche, die beruflich in China zu tun haben. In einem gut zu lesenden, aber recht schlichten Stil beschreibt er die Herausforderungen beim Ziel, einen heruntergekommenen Karosseriebetrieb in die modernste Automobilfabrik der Welt zu verwandeln.
Posth hat mit Herz und Seele an diesem Projekt gearbeitet. Er wirbt unablässig für Verständnis den chinesischen Partnern und ihren Interessen gegenüber. Zum Beispiel gibt es keine Schimpftiraden auf chinesische Produktpiraterie (wie man sie ja oft genug hört), sondern einen Manager, der den Technologietransfer wünscht und aktiv betreibt. Dadurch enthält das Buch viele Beschreibungen der kulturell, politisch und gesellschaftlich verursachten Probleme (und Hilfen zu deren Lösung), die es bei einem Chinaengagement zu beachten gibt. Nach jedem Kapitel werden in einem Infokasten die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst als Leitfaden für alle Chinaaktivitäten. Für Unternehmen und Mitarbeiter, die in China erfolgreich Fuß fassen wollen oder vor der Entscheidung stehen eine Pflichtlektüre! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
Von der Idee zum Fertigungsstandort,
Von Skatersally "skatersally" - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (TOP 100 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: 1000 Tage in Shanghai: Die abenteuerliche Gründung der ersten chinesisch-deutschen Automobilfabrik (Gebundene Ausgabe)
Das ehemalige Vorstandsmitglied von Volkswagen, Dr. Martin Posth, berichtet in diesem Buch über das China-Engagement des Konzerns Anfang der 80-er Jahre. Er plaudert über anfängliche Schwierigkeiten, als westeuropäischer Automobilhersteller im Reich der Mitte eine Fabrik aufzubauen. Ausgeschmückt mit Anekdoten vermittelt er ein Bild über die Gründungszeit und die zum Teil recht unbürokratischen Vorgehensweisen wie die unterschiedliche Wertvorstellungen und Maßstäbe auf das Erreichen des gemeinsamen Ziels angeglichen wurden. Nicht nur die politischen und wirtschaftlichen Unterschiede der Kulturen oder Sprache sind zu überwindende Hürden, sondern auch Devisen, Ausbildung und das Verständnis für Prozessabläufe. Mit der erforderlichen - und zu diesem Zeitpunkt zugegebenermaßen recht innovativen - Personalpolitik stieß Posth auch innerhalb des Konzerns auf Widerstände. Letztendlich stellte sich die Entscheidung, einen Standort für den asiatischen Markt aufzubauen, als richtig heraus. Ein Vierteljahrhundert später sind die katastrophalen Bedingungen behoben und Shanghai Volkswagen baut einen erheblichen Anteil Fahrzeuge für den asiatischen Markt.
Das Buch gibt natürlich nicht nur die subjektiven Erlebnisse wieder, sondern soll auch auf die Aspekte hinweisen, die zum Misslingen eines Projektes führen können. Diese sind nach jedem der zwölf Kapitel zusammengefasst in einem Kasten farbig unterlegt. So kann man die wichtigsten Ratschläge schnell nachschlagen oder einen groben Überblick verschaffen. Die 240 Seiten nehmen nicht allzu viel Zeit in Anspruch, sodass diese vom ehemaligen Oberbürgermeister Shanghais Xu Kuangdi empfohlene Pflichtlektüre auch noch im Flugzeug gelesen werden können. Für mich war es keine Vorbereitung auf einen China-Einsatz, sondern eher eine Erinnerung an die damalige Zeit. Die Beschreibungen haben mich oft schmunzeln lassen, weil es auch aus meiner Wolfsburger Sicht genau so stattgefunden hat. Die Tipps sind bestimmt hilfreich für alle, die sich bisher nicht mit der chinesischen Mentalität auseinander gesetzt haben. Vor allem der Hinweis es ist alles anders" ist nicht nur so dahergesagt. Der heutige Erfolg Volkswagens mit seinen chinesischen Standorten hat damals mit der Santana-Fertigung sein Fundament bekommen, was nicht zuletzt auf das große Engagement der seinerzeit vor Ort tätigen Expats zurückzuführen ist. Die Botschaft, dass man nicht nur Produktionszahlen vor Augen haben sollte, kommt in jedem Kapitel sehr deutlich hervor und bildet die Grundlage der Zusammenarbeit. Diese Mischung von emotionaler und wirtschaftlicher Zielsetzung ist rational vermittelt worden. Von daher kann ich nur fünf Sterne vergeben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Hochinteressantes Thema, schlecht geschrieben,
Von PST "A Reader from Germany" (Eislingen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: 1000 Tage in Shanghai: Die abenteuerliche Gründung der ersten chinesisch-deutschen Automobilfabrik (Gebundene Ausgabe)
Das Thema, der Aufbau von Shanghai VW, ist natürlich sehr interessant, auch wenn man nicht geschäftlich in China / mit China zu tun hat. Herr Posth hat alles aus erster Hand erlebt und gestaltet.
Leider ist das Buch im schlechten, holprigen Deutsch der typischen "Management Literatur" geschrieben, sogar die grau unterlegte, eingerahmte Zusammenfassung (Executive Summary!) am Ende eines jeden Kapitels fehlt natürlich nicht. Das Buch zeigt, dass etwas erlebt zu haben nicht bedeutet, es gut beschreiben zu können. ( ich lese gerade ein Buch von Christian Graf von Krockow, eine Biographie, d.h. auch ein "Sachbuch" welch ein Unterschied in der Darstellung!!!) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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