Ein sehr witzig geschriebenes Buch über die Familie der Kornblums. Und das sind: Kassandra, Konstantin, Kornelius (genannt: Sanny, Konny und Konny Nummer 2), dann gibt es den Hund Karl, der eigentlich Puschel heißt, und den Vater Konrad, der tatsächlich nur Konrad heißt. Eine K-Macke? Ja! Wenn man von der Mutter Susanne absieht, geschrieben ohne K. Im Vordergrund stehen die beiden Jugendlichen Sanny und Konny, die die alltäglichen Probleme der Heranwachsenden meistern müssen, dabei geht es alles andere als alltäglich zu. Es fängt schon einmal damit an, dass sie Zwillinge sind. Es geht um Liebe, Küsse, Unsicherheiten, Freundschaften, eine Liste, einen Piraten, eine Haushälterin (ich lag fast am Boden vor Lachen!), Hausausbau, Rollentausch, alles schön gemixt mit Peinlichkeiten, Pannen und sehr viel Witz. Klingt kaotisch, sorry chaotisch? Tja, das sind die Kornblums.
Das Buch ist (in der Ich-Form geschrieben) kapitelweise abwechselnd den beiden Zwillingen zugeordnet, mal spricht sie, dann wieder er. Ich habe mich schnell daran gewöhnt und fand es interessant beide Perspektiven einer Situation geschildert zu bekommen, wobei beide jedoch auch ihre eigenen Geschichten erzählen. Für mich ist es eines dieser seltenen Bücher, das sich gegen einen riesigen Stapel mit angefangenen Büchern durchgesetzt hat. Es ist kurzweilig, komisch, köstlich! Deswegen: Kaufen!