Pressestimmen
"Schon der Umschlag macht neugierig auf mehr: bei genauerem hinschauen entpuppt er sich als geschickt zusammengefaltetes Poster. Zum sechsten Mal wurde zum Wettbewerb der 100 besten Plakate aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgerufen. Das Resultat kann sich sehen lassen, hundert kreative, individuelle, spannende Plakate, jedes ein Kunstwerk für sich und ein Zeitzeuge der aktuellen Bild- und Formensprache. Aus Deutschland sind neben zahlreichen professionellen Gestaltern auch sehr viele Studenten mit ihren anspruchsvollen Plakaten vertreten, so auch mit dem Plakat Festival Junger Talente von der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main. Plakate sind als demografisches Medium im öffentlichen Raum nicht mehr wegzudenken. Obwohl Plakate als Werbemittel oft totgeschrieben werden, sind sie momentan auf der Straße präsenter als je zuvor. Ein Plakat hat nicht viel Zeit sich bemerkbar zu machen, oft müssen Sekundenbruchteile ausreichen um eine ganze Geschichte zu erzählen. So verschieden diese 100 Plakate auch sein mögen - vom Illustrationen über typografische Lösung bis zu Fotografien - sie haben eines gemeinsam: sie überzeugen auch auf den zweiten Blick." (Designers Digest)
Werben & Verkaufen, 26/2008
"Die Stärke des Plakats liegt in seiner Einfachheit. Ein Plakat muss die Dinge auf den Punkt bringen..." Henning Wagenbreth, Präsident des Vereins 100 Beste Plakate, sieht im Plakat bei allen modernen Bewegtbild-Aktivitäten ein Medium, das Standorte, Vorschläge, Proteste, Mementos oder Visionen unseres Lebens zu Papier bringt. Das nutzen offenbar besonders gern junge Leute, denn unter den besten Plakaten sind immer wieder viele Studentenarbeiten zu finden. Das, meint Wagenbreth, zeuge von einer guten Ausbildung an den Kunsthochschulen. Ein überzeugendes Beispiel hat die Münchner U5 geliefert, die kürzlich ihren 40. Geburtstag feierte. Die Kritik, es würde unter den besten Plakaten nur Kunst- und Kultur-Plakate ausgewählt, entkräftet der Vorwort-Schreiber mit dem Hinweis, "dass für Kunst- und Kulturereignisse die experimentellsten und ungewöhnlichsten Plakate gestaltet werden". Gleichwohl finden sich hier Arbeiten wieder, deren Auftraggeber Namen tragen wie Braun, Caterpillar, Mercedes-Benz, PepsiCo oder Wrigley. Und unter den Preisträger tauchen auffallend oft Namen auf, die aus Agenturen kommen wie BBDO, Euro RSCG oder Publicis. Es kommt auf die Gestaltung an, meint Gesine Grotrian-Steinweg. Und den Jury-Vorsitzenden erscheint das Plakat immer noch als Königsdisziplin des Grafik-Design.