Das Buch ist KEINE Biographie des Yale-Professors Irving Fisher, wie in der Produktbeschreibung angeführt (zum Zeitpunkt dieser Rezension).
Richtig ist, dass es eine deutsche Übersetzung des Buches ist, welches er 1935 geschrieben hat.
Der Autor war amerikanische Nationalökonom - und der wohl bedeutendste seiner Zeit.
Sein Buch - 100 % Money - ist die zentrale Anaylse des "fractional banking" und warum dieses "Mindestreservesystem" der Banken zum Scheitern verurteilt ist.
Aus der Erfahrung, die Irving Fisher in der Zeit der großen Depression machen konnte, hat er den Schluss gezogen, dass die Banken ihre Schuldentürme nicht mehr auf dem dünnem Boden einer Mindestreserve errichten sollten. Als Lösung hat er das System des - 100-%-Money - entwickelt. Es ist auch als Vollgeldsystem oder Volldeckung oder Vollgeldsicherung bekannt geworden.
Fast alle seiner Theorien sind heute bereits umgesetzt. Seine wichtigste Theorie - die des 100-%-Money - wartet noch immer auf ihre Verwirklichung, obwohl Ökonomen wie Milton Friedman haben sein Konzept aufgegriffen und vorangetrieben haben.
Aktualisiert wurde dieses Konzept von Joseph Huber:
Geldschöpfung in öffentlicher HandDie 100 % Geldschöpfung eindrucksvoll dargestellt in:
Prinz des Goldes: Fabelhafte Finanzkrise