In diesem Buch werden die wohl 100 bedeutendsten Katzen unserer Zeit in Kurzgeschichten beschrieben.
Die einzelnen Katzenberühmtheiten lassen sich dabei in vier Gruppen einteilen: Musen, Pioniere, Antihelden und Helden.
Dazu nur ein kleiner Auszug:
"Tibbles", der eine ganze Tierart ausrottete,
"Snowball" überführt einen Mörder,
"Blackberry", die Königin der Munchkins,
"CC", der Katzenklon,
"Rutterkin", eine Katze wird wegen Mordes angeklagt,
"Tiger", eine Katze wird aus dem Weißen Haus entführt,
"Ahmedabad", eine Katze löst eine politische Krise aus,
"Socks", das inoffizielle Maskottchen der Regierung Clinton,
"Cattarina", eine Katze berührt die düstere Seele des Edgar Allan Poe,
usw. ... .
Man muss dazu noch sagen, dass die meisten Katzen hier nur durch das Zutun der Menschen aufgeführt werden. Was kann denn der arme Kater "Socks" dafür, dass er mit den Clintons ins Weiße Haus ziehen musste? Natürlich gibt es Rekordkatzen, wie die älteste Katze der Welt (wie alt wurde die wohl?), die sicherlich zurecht hier aufgeführt ist.
Nach meiner Meinung gehören aber die Katzen von Berühmtheiten nicht in dieses Buch, wie die Präsidentenkatzen, wohl aber Katzen, die Menschen inspirierten, wie die Katze des Edgar Allan Poe.
Außerdem ist die Liste unvollständig. Ich erinnere mich z.B. an eine Katze in einer Klinik, die herausfindet, welche Patienten bald sterben werden und diesen sterbenden Menschen in ihren letzten Stunden beisteht, besonders denen, die keine Angehörigen mehr bei sich haben und alleine sind.
Der Autor sollte beim nächsten mal etwas besser recherchieren.
Durchweg aber ein unterhaltsames Buch, nicht nur für Katzenfans, sondern für jeden der etwas über die Kuriositäten rund um die Katz erfahren möchte. Aber !
Besser recherchiert hat der Autor Detlef Bluhm in seinem Buch "Die Katze, die nach den Sternen griff".