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am 21. Januar 2013
Genaugenommen ist es natürlich eine Schande, dass den Supergitarristen der aktuellen Americana-Welt selten mehr einfällt als die Wegstrecke zwischen Voodoo Chile und Maxwell Jump abzuschreiten - etwa zur Hälfte, ob von der einen oder der anderen Seite kommend. Das gilt für solche begnadeten Heroen wie Doyle Bramhall III, der solo voll und ganz auf die Hendrix/Vaughan-Variante setzt oder auch Derek Trucks, selbst wenn der eher das Erbe seiner "Onkel" Duane und Dickey abarbeitet.

An dieser Stelle angelangt sieht man sich immerhin genötigt David Grissom ein etwas größeres Spektrum zuzugestehen, da kommt dann durchaus auch noch ein Eddie Cochran zum tragen, selbst wenn der Über-Jimi auch hier wie im Titel "Sqwawk" nicht zu verleugnen ist. Dafür fällt der Rest dann umso vielfältiger aus. Und wenn ich "vielfältig" schreibe, dann meint das genaugenommen, dass eigentlich alles, wirklich alles, irgendwie seinen Platz auf dem Notenblatt findet: Rock, Rock'n'Roll, Blues, Country, Folk. Nun gibt es Songschreiber die daraus ein eigenes, für sie charakteristisches Ganzes machen, so dass es einen klaren Wiedererkennungs- und Zurechnungswert bekommt - nicht so bei David Grissom. Man muss sich nur mal vergegenwärtigen, wo der Mann schon überall seine Veredlungsarbeit hat einfließen lassen: John Mellencamp, Joe Ely, Storyville, Allman Brothers Band, Chris Isaak, Buddy Guy, Ryan Beaver, Bonny Bishop, Toni Price, jede Menge James McMurtry, Bruce und Charlie Robinson, selbst bei einem direkten Konkurrenten um den Thron des Überrockgitarreros wie Scott Miller steuerte er noch irgendwas bei. Dabei kann man ihm wirklich zugute halten, dass, wenn immer er das tut, er die Aufnahme veredelt und er Charakteristisches, David Grissom Charakteristisches abliefert: diese splittrige, scharfkantige E-Gitarre, das ist ganz eindeutig - und immer meisterlich - er. Und das ist er auch auf seiner Solo-Aufnahme 10.000 Feet. Aber der Rest, über die Gitarrenarbeit hinaus...

....schwache Stimme, schwächliche Phrasierung, höchst durchschnittliche Songs, wenn sie nicht ohnehin an Voodoo Chile oder sonstwas Jam artiges erinnern. Da rettet es auch nichts, dass er sich kompetente Co-Sessionists ins Studio geholt hat: Kenny Aronoff an den Drums, Warren Hood an der Fiddle und selbst eine Carolyn Wonderland als Zweitstimme reißen da nix weiter. Freundlich formuliert: eine Aufnahme für Kollegen und Hardcore-Afficionados.
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