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10.000 B.C.
  

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Roland Emmerich    Unbekannt   DVD
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (242 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Regisseur(e): Roland Emmerich
  • Format: Dolby
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Spieldauer: 109 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (242 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0012LE7S2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 124.342 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Nett, mehr auch nicht, 19. Juni 2011
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: 10.000 BC (DVD)
Als D'Leh Stamm überfallen wird und Stammesgenossen (vor allen auch D'Lehs geliebte Evolet) von Fremden entführt wird, macht er sich zusammen mit einigen anderen Jägern auf den Weg, sie zu retten.

Eine simple Story, was anderes erwartet man von Emmerich auch nicht. Diese simple Mann will Frau retten Geschichte (natürlich sehen die Protagonisten zum anbeißen aus) wird durch ein paar nette aktuelle sozialkitische Aspekte aufgepeppt:

- Primitives Steinzeitvolk trifft auf höher entwickelte Kultur, die primitivere Völker versklavt und die eigene Drecksarbeit machen lässt.

- Völkerverständigung: Schwarze und Weiße arbeiten zusammen, um ihre Familien zu retten

Gewürzt wird das Ganze durch historische Unmöglichkeiten, die aber spektakulär aussehen:

- Mammuts in der Wüste

- Säbelzahntiger (die zu der Zeit schon ausgestorben waren)

- Geographische Unmöglichkeiten (D*Leh wandert binnen weniger Wochen von irgendwelchen nordeuropäischen Gebirgen irgendwie direkt durch einen Wald nach Afrika)

Dazu noch ein wenig Atlantis Mythos und große Bilder.

Bleibt die Frage, wie und warum der Übersetzer D'Lehs Sprache gelernt hat. Die Begründung, weil D'Lehs Vater es von ihm verlangt hat ist dünne, denn so schnell lernt man einen Sprache nicht. Ganz abgesehen, dass es doch eher unwahrscheinlich ist, dass D'Leh bei der Größe des Planeten und der dünnen Besiedelung zufällig auf den Pfaden seines Vaters wandelt.

Der Film ist weder Fisch noch Fleisch. Weder ein richtiger Steinzeitfilm noch ein Fantasy Film, das gepaart mit flacher, vorhersehbarer Geschichte und ein bisschen primitivem Schamanismus mit klassischem E.T. Schluss. Auch der Soundtrack ist eher durchschnittlich.
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267 von 363 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Schlechte Unterhaltung, 26. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: 10.000 BC (DVD)
JA, ich habe mit Popkornkino gerechnet, NEIN, ich habe kein tiefgründiges Werk erwartet, NEIN, mir war klar, dass hier keine historisch akkurate Story erzählt werden soll. Schlicht: bevor ich die DVD eingeschoben hatte war mir bewußt, dass es sich um einen Emmerich-Film handelt. Und dennoch: trotz Popkorn, trotz Softgetränk und trotz guter Laune ohne großen Erwartungen war der Unterhaltungswert an diesem Abend gelinde gesagt ... unterirdisch schlecht!

Woran lag das? An den bereits stark heruntergeschraubten Erwartungen sicher nicht. Am Geschmack vielleicht, über den sich bekanntlich streiten lässt? Ich bin auch weiterhin der Ansicht, dass es selbst für einen reinen Popkorn-Film mit bloßem Unterhaltungsanspruch durchaus gewisse objektive Kriterien gibt, die es erlauben, ihn zumindest grob als guten oder schlechten Vertreter seines Genres zu Bewerten.

Da wäre zum einen die Story, oder genauer: die Art und Weise, wie diese erzählt wird, denn die Story an sich, sprich deren Inhalt ist für ein erfolgreiches Popkorn-Spektakel eher zweitrangig. Das Dorf wird angegriffen, die Geliebte entführt und der Held muss in die Ferne um sie aus den Fängen des Bösen zu befreien. Das reicht für einen Unterhaltungsabend. Jetzt erst kommt die eigentliche Arbeit des Regiseurs: schafft er es diese zwar simple Geschichte dennoch Spannend rüberzubringen? Schafft er es einen Spannungsbogen aufzubauen, beginnend bei der (moglichst dramatisch dargestellten) Entführung der Geliebten über die beschwerliche und gefährliche Reise bis zum (möglichst fulminanten) Finale? Schafft er es die Charaktere an den Zuschauern heranzuführen, so dass diese mit ihnen leiden, fiebern und sich am Ende mit ihnen freuen? Schafft er es die schwere Bürde, die der Held zu schultern und die übermenschliche Aufgabe die dieser zu meistern hat dem Zuschauer auch so zu vermitteln? In 10000bc ist nichts davon gelungen. Allzu schnelle Schnitte, allzu kurze und seichte Dialoge verhindern eine Identifikation mit den Figuren. Die lange und beschwerliche Reise aus dem eisigen Norden bis in die Wüste Afrikas erscheint nach 104 Minuten, schnellen Tag-Nacht Wechseln und abrupten Landschaftsänderungen wie ein Kurztripp. Und das, was den Helden erst zum Helden macht, sein Gegenpart nämlich, das Böse, die "dunkle Seite", ist ein Witz. Die beiden Sklaventreiber wirken eher lächerlich als beängstigend und die übermächtige Gottheit im Finale ist auch nur ein Speerwurf weit entfernt.

Aber dieser Aspekt war nie Emmerichs stärke, die lag eher bei den Bildern: gewaltige Raumschiffe, riesige Monster, beeindruckende Naturkatastrophen. Nur kann er damit in 10000bc nicht punkten. Obschon die Landschaft an sich den Drehort bildet, wirkt alles irgendwie Studiohaft. Die Landschaft im Hintergrund wirk wie aufgemahlt, selbst die Wüsten wirken überschaubar und vermitteln nicht den Eindruck von Weite. Pyramiden, Mammuts, Säbelzahntiger ... alles wirkt wie aus dem Computer, unrealistisch, kulissenhaft. Zu diesem unrealistischen Eindruck trägt auch die Maske der Protagonisten bei. Weiße in Rasta-Look die gepflegter aussehen als ein Promi nach drei Tagen im Dschungel-Camp? Versetzt mich das, zumindest illusorisch, in die Zeit 10000 Jahre vor unserer Zeitrechnung?

Natürlich lässt sich über Geschmack streiten, natürlich gibt es auch solche, die 10000bc gut finden, und ich respektiere das. Aber dennoch glaube ich, dass man 10000bc aus durchaus objektiven Gründen als wenig gelungen bezeichnen kann, er ist schlicht und einfach HANDWERKLICH SCHLECHT GEMACHT.

Emmerich wird sich mal wieder damit trösten, dass 10000bc wie viele seiner Vorgängerfilme, zwar an den Kinokassen durchfiel, dafür aber als DVD kommerziell erfolgreich sein wird. Hoffentlich ist ihm auch klar, weshalb und wie lange dieses von Hollywood gehypte Emmerich-System noch funktioniert.
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133 von 185 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Volle Unterhaltung geboten!!, 27. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: 10.000 BC (DVD)
Natürlich gibt es immer Miesmacher und wer sucht, der findet auch immer ein Haar in der Suppe.

Es liegt an der Betrachtungsweise und der Art wie man an einen Film herangeht, bzw. was man von einem Film erwartet.

Und hier scheint ein wesentliches Problem zugrunde zu liegen, denn anscheinend haben hier die meisten einen fundierten, sachlich recherchierten Historien Film erwartet, der sich an wissenschaftlich bewiesenen Fakten (sofern überhaupt derzeit möglich) orientiert und stören sich nun daran, dass der Film eben nur ein Film ist, reine Fiktion.

Aber da drängt sich mir die Frage auf, wie so etwas überhaupt passieren kann?

Roland Emmerich ist ja nun wirklich nicht unbekannt und wir kennen alle seine Filme, angefangen von Stargate über Independence Day, Godzilla bis hin zu Day After Tomorrow. Alles millionenschwere Actionkracher und durchaus als Popcorn Kino zu bezeichnen.

Warum also wurde hier mehr erwartet??

Und so denke ich, der ein oder andere profiliert sich eben einfach gerne mit seinem geschichtlichen Hintergrundwissen und da liefert der Film natürlich die willkommene Munition.

Ja, es ist aber eben nur ein Film, nicht mehr. Und Roland Emmerich darf sich gerne die Freiheit herausnehmen, die Geschichte etwas umzuschreiben damit sie in sein filmisches Konzept passt und um uns mit einem bomastischen, bildgewaltigen Spektakel zu unterhalten.

Und hier wird volle Unterhaltung geboten!

Und gerne verweise ich auch auf die Rezension von Roland Roth, der es meines Erachtens sehr gut auf den Punkt gebracht hat, beispielweise bezüglich der sprunghaften Veränderung der Vegetation.

Ja, auch der Vergleich zu Mel Gibson's Apokalypto ist nicht von der Hand zu weisen. Aber wer Apokalypto schon mochte wird 10.000 BC ebenfalls mögen wobei die Geschichte hier doch wesentlich softer und nicht annähernd so realtitätsnah und blutrünstig dargestellt wird. 10.000 BC ist die Unterhaltungsvariante und auch für jüngeres Publikum geeignet. Eben ein Unterhaltungsfilm.

Wer sich also so gravierend an diesem Film aufgrund der evtl. fehlerhaften geschichtlichen Hintergründe stört, dem empfehle ich statt dessen doch eher einen Besuch in einem gut ausgestattetem Naturkunde Museum oder gute Dokumentationen, z.B, auf BBC.

Wer aber einfach nur gut unterhalten werden möchte und sich an einer Mischung aus Fantasy und Action erfreuen kann ist hier auf jeden Fall goldrichtig.

Der Film hat alle nötigen Zutaten um zu begeistern und bildgewaltig ist er allemal. Die Animationen sind hervorragend, dazu kommt noch der satte Sound und schon wird man fortgerissen in eine andere Welt.

Die vielen schlechten Kritiken hat er niemals verdient und daher kann ich nur jedem anraten sich selbst sein Urteil zu bilden und sich nicht vorab durch die schlechen Kritiken abschrecken zu lassen.
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