Aus der Amazon.de-Redaktion
Gut, dass es Knubbel gibt, den Mannschaftskapitän -- etwas rundlich und nicht eben eine Sportskanone, aber immer mittendrin im Chaos. Sein Freund Kralle ist auch nicht von schlechten Eltern, würde er doch nur endlich mal Säbel in Ruhe lassen, den einzig guten Kicker, auf den alle angewiesen sind, der aber leider ein bisschen empfindlich ist. Asterix und Obelix sind auch nicht Torjäger wie aus dem Bilderbuch, aber zusammen sind die unschlagbar.
Auf dem Platz geht es längst nicht nur um den Ball, das merken die Möchtegern-Athleten recht schnell und immer wieder müssen sie sich zusammenraufen, dafür sorgt nicht zuletzt Pluto, ihr Lehrer und Trainer, der seine Augen überall hat. Hält sich die Begeisterung der Ballkönige anfangs noch in Grenzen, sind sie schon bald stolz auf ihren FC Streuselkuchen und mit Eifer bei der Sache.
Liebe und Fußball, passt das eigentlich zusammen? Das muss sich Knubbel in der zweiten Geschichte genau überlegen. In "Tore, Punkte Sommersprossen" spielen die Streuselkuchen zwar immer noch um den Turniersieg, der mit einer Klassenfahrt nach Paris belohnt wird, doch kommen hier auch noch Gefühle mit ins Spiel. Und -- das ist klar -- dann geht der Spaß erst richtig los.
Joachim Friedrich, habilitierter Betriebswirtschaftler, schreibt mittlerweile ausschließlich Kinderbücher. Dazu hat ihn der Wunsch bewogen, keiner von den grauen Männern zu sein, die im bekannten Kinderbuch Momo den Menschen die Zeit stehlen. Sein Plan scheint aufzugehen, seine Bücher sind locker flockig geschrieben, langweilen kein bisschen und verbinden viele Themen, die Kindern wichtig sind. Das vorliegende Buch 1. FC Streuselkuchen ist ein Sammelband aus Tore, Punkte Streuselkuchen (1995) und Tore, Punkte Sommersprossen (1998). --Petra Breitenbach
Kurzbeschreibung
Autorenportrait
"Wenn ich schreibe, sehe ich immer ein Bild vor meinem geistigen Auge: Ich sehe ein Kind, das bei schlechtem Wetter in seinem Zimmer sitzt oder, wie wir es früher auch immer gemacht haben, abends unter der Bettdecke mit der Taschenlampe meine Geschichte liest und sich dabei köstlich amüsiert. Das ist eine schöne Vorstellung, aber auch eine Verpflichtung zur guten Unterhaltung."