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1.000 Euro für jeden: Freiheit. Gleichheit. Grundeinkommen [Broschiert]

Götz W. Werner , Adrienne Goehler
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 272 Seiten
  • Verlag: Econ (11. August 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 343020108X
  • ISBN-13: 978-3430201087
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 127.225 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Götz W. Werner
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Milliardär und Revolutionär - Götz Werner , dm-Gründer, ist beides. Der Unternehmer rückt den Menschen in den Mittelpunkt.« --Frankfurter Rundschau, 17.08.10

»Eine Vision, in der das Geld für alle die Arbeit der Zukunft zugleich kreativer und produktiver machen könnte.« --manager magazin, Klaus Werle, September 2010

»In '1000 Euro für jeden' zeigen die Autoren verständlich auf, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen allen Menschen zu mehr Würde verhelfen würde. Sie legen auch glaubwürdig dar, dass damit nicht nur unsere Arbeitswelt menschlicher würde.« --Sonntags Zeitung, Philipp Lüpfe, 15.08.10

Kurzbeschreibung

Angst vor zunehmender Armut und Erwerbslosigkeit prägen unsere Gesellschaft. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander. Der heutige Sozialstaat weiß darauf keine Antwort. Es fehlt an Ideen, die Wende zur Kulturgesellschaft zu gestalten. Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein bahnbrechendes Konzept, um dem grundlegenden Wandel von Leben und Arbeit zu begegnen und die Menschen von Existenzangst zu befreien. Einfach, gerecht und finanzierbar! Es schafft Sicherheit und Freiraum für Kreativität und Eigeninitiative, gibt der Arbeit ihren Sinn und den Menschen ihre Würde zurück. Götz Werner und Adrienne Goehler zeigen, wie das Bedingungslose Grundeinkommen in die Praxis umgesetzt werden kann und wie es den Traum der Französischen Revolution von einer solidarischen Gesellschaft einlöst. Die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen ist auch ein zentrales Thema von Jan Peters Film Nichts ist besser als gar nichts. Susanne Wiest vertritt darin die Idee des Grundeinkommens als sympathische Protagonistin. Der Film zeigt eine Arbeitsgesellschaft im Wandel, in der ein wachsender Teil der Bevölkerung Zuflucht zu „selbständigen Tätigkeiten“ nehmen muss. Wir begegnen Menschen, denen es mit Ideenreichtum, Geduld, Witz und viel Mühe gelingt, sich trotz verschärfter Bedingungen irgendwie durchzuschlagen. Weitere Informationen finden Sie unter www.nichts-ist-besser-als-gar-nichts.de.

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45 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Prof Dr Olaf-Axel Burow TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Mit seinem zweiten Werk zur Idee des "bedingungslosen Grundeinkommens" zeigt Götz Werner (zusammen mit Adrienne Goehler), dass es bei dieser alten Idee um mehr geht als Geld für alle. In Zeiten einer weitgehend ideenlosen Politik, die zu oft dem Mehrdesselben-Prinzip folgt, entwerfen Beide die originelle Vision einer Gesellschaft, in der die Bürger/innen schon durch die Geburt das Recht erwerben, frei von Existenzangst ihr Leben führen zu dürfen. In detailreichen Beispielen und fundierten Analysen zeigen sie, dass die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens keine utopische Idee, sondern schon jetzt - zumindest schrittweise - umsetzbar ist. Überzeugend belegen sie die Notwendigkeit - angesichts einer Zunahme der Produktivität durch Automatisierung - neue Formen der Existenzsicherung zu entwickeln. So steht der Abschied von einer immer höheren Besteuerung von Arbeitseinkommen an und die Entwicklung eines neuen, einfacheren und effektiveren Steuersystems. Nach Werner & Goehler ermöglicht erst das bedingungslose Grundeinkommen ein Leben in Würde und die Freisetzung bislang ungenutzter kreativer Potenziale. Insofern geht es dabei nicht nur um "mehr Geld" für alle, sondern mehr noch um eine Weiterentwicklung der Freiheitsrechte im Anschluss an die Ideen der französischen Revolution.

Schwächen hat das Buch bei der Konkretisierung dieser Ideen und der Entwicklung realistischer Umsetzungsstrategien unter bundesrepublikanischen Verhältnissen. Schwächen sind aber visionären Entwürfen, die über das Bestehende hinausdenken, inhärent und insofern lediglich als Aufforderung zu betrachten, an deren Überwindung zu arbeiten. Entscheidend ist der Mut Neues zu denken. Mehr noch: Offenbar sind die Autor/innen dabei erste Schritte einer Umsetzung einzuleiten: So will die Breuninger-Stiftung einen ersten Modellversuch mit wissenschaftlicher Begleitung starten, um mehr Erkenntnisse über Realisierungsmöglichkeiten zu gewinnen.

Fazit: Ein Buch, das allen empfohlen sei, die sich aus der Mehrdesselbenfalle und den Routinen des Sachzwangsdenkens befreien möchten und nach neuen Wegen zur Weiterentwicklung von Demokratie und Sozialstaat suchen.

Prof.Dr. Olaf-Axel Burow Universität Kassel
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44 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Pflichtlektüre 3. September 2010
Format:Broschiert
Ich beschäftige mich schon seit einigen Jahren mit der Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens, habe auch das Buch 'Einkommen für alle' und andere Texte von Götz Werner gelesen, den Autor auch schon oft auf Vorträgen besucht und hatte mir von diesem Buch zunächst nicht viel grundlegend Neues versprochen.
Falsch gedacht!
Das Gemeinschaftsprojekt von Adrienne Goehler und Werner ist für mich ein erneuter Augenöffner. Die beiden schaffen es, die Idee des Grundeinkommens in den Kontext etlicher Lebensbereiche zu stellen, so dass einem die durch ein Grundeinkommen bewirkten gesellschaftlichen Veränderungen leicht verständlich vor den Augen stehen.
In diesem Buch steht soviel Klartext zur Situation unserer Gesellschaft, dass ich es kaum fassen kann, wie die Verpeilung, die in der heutigen Politik herrscht und die in den Massenmedien verbreitet wird, ihre alten verkalkten, längst der Vergangenheit angehörenden Denkweisen immer noch verteidigen kann.
Herzlich willkommen, Kulturgesellschaft!
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine faszinierende Idee 4. September 2010
Format:Broschiert
Die Autoren dieses Buches schlagen vor, jeder sollte ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten. Kinder genauso wie Rentner, Beschäftigte ebenso wie Arbeitslose und Bettler wie Millionäre. Eine faszinierende Idee, liest man all die Wirkungen, die diese auf individuelles Verhalten ausüben dürfte. Eine unbedingt notwendige Idee für unsere Gesellschaft, wenn man die Zukunft der heutigen industriellen Arbeitswelt und den durch weitere Automation zurückgehenden Beschäftigungsgrad betrachtet.

Zwei Fragenkomplexe, sicherlich die entscheidenden, werden ausführlich behandelt. Werden sich die meisten Empfänger des Grundeinkommens nun auf die faule Haut legen und im süßen Nichtstun verharren? Und wie soll das Ganze finanziert werden?

Die Frage der Finanzierung sollte nach Meinung der Autoren kein unlösbares Problem sein bei einem Bruttoinlandsprodukt von etwa 2,5 Bio ¤. Benötigt würden maximal rund 1 Bio ¤. Die Methode der Finanzierung über eine Konsumsteuer wird leider zu kurz behandelt. Was die 'faule Haut' betrifft, so begründen die Autoren nachvollziehbar, daß sie eine solche nur bei den wenigsten Zeitgenossen erwarten.

Am Schluß aber bleiben Fragen, auf die die Autoren nicht eingehen. Hier einige Beispiele ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Wird nicht die Nachfrage insgesamt zunehmen und gerade bei heute kostengünstigen aber lebenswichtigen Leistungen (Schulen, Pflegeleistungen, Gesundheitswesen, kommunale Aufgaben...) zu Preiserhöhungen führen? Oder: werden nicht raffgierige Geschäftemacher, Versicherungen, Banken und dgl. versuchen, dieses Grundeinkommen anzuzapfen? Mit welcher Folge? Oder: wird ein Staat mit Grundeinkommen unter dem Aspekt weitgehender Verflechtung nicht zu einer Insel der Seligen? Muß man Grenzen dann wieder sichern, mit Zöllen, mit Arbeitserlaubnissen?
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Tolle Idee, schwacher Finanzierungsvorschlag
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Nur das Kapitel 12 enthält halbwegs vernünftige Überlegungen. Der Rest ist das progressives Wunschdenken von Möchtegern-Weltverbesserern. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Jörn Dinkla veröffentlicht
Schaumschlägerei
Mit einem erneuten Buch zum Grundeinkommen (wie viele hat Werner schon dazu geschrieben?) beweisen Werner und die "Grüne" Goehler wie kurzsichtig und isoliert ihr Denken ist. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von DK veröffentlicht
Grundeinkommen: Wie hoch??
Das Buch liest sich gut weg, ein schaler Nachgeschmack bleibt aber. Führt das GE nicht zu einer forcierten Selbstausbeutung? Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Blaustrumpf veröffentlicht
Endlich eine Lösung!
Ich bin absolut begeistert von dieser Idee!
Allen Kritikern hier im Rezensionsbereich muss ich leider sagen, dass sie das Buch entweder nicht gelesen, oder nicht verstanden... Lesen Sie weiter...
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Juristendiktatur 0 26.06.2010
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