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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Dorian Hunter - 9. Im Labyrinth des Todes,
Von
Rezension bezieht sich auf: 09: Im Labyrinth des Todes (Audio CD)
Erster Eindruck: Gänge und SärgeAls Dorian Hunter erfährt, dass Coco Zamis gestorben sein soll, macht er sich sofort auf nach Hongkong, wo die Hexe auch schon begraben wurde. Bei Michael Lundsdale, mit dem Coco in der asiatischen Stadt gewohnt hat, findet Dorian erste Anhaltspunkte. Doch ein finsterer Mann zieht im Hintergrund geschickt die Fäden... Einen fließender Übergang zwischen zwei Labels hat "Dorian Hunter" hingelegt, der von nun an bei Folgenreich erscheint - allerdings und glücklicherweise mit dem gleichen Produzententeam. Das ist auch gut so, denn mit der neunten Folge "Im Labyrinth des Todes" ist erneut ein extrem starker Teil erschienen. Coco Zamis' Tod ist ein herber Schlag für Dorian Hunter, doch sofort wittert er einige merkwürdige Dinge. Die folgenden Ermittlungen bescheren uns gleich mehrere höchst spannende oder gruselige Szenen. Besonders die unheimlichen Begebenheiten auf dem Friedhof, Dorians Zusammentreffen mit seinen dämonischen Brüdern und eine Party, die sich für den Dämonen-Killer zu einem Albtraum entwickelt, bleiben lange im Gedächtnis haften. Für wirklichen Grusel sorgt aber eine der Schlussszenen, in der Edward Belial für einen schaurigen Tod von Hunter sorgrn will. Dieses ist so eindringlch umschrieben, von Thomas Schmuckert so intensiv erzählt und von den Geräuschen so effektreich umspielt, dass wirklicher Grusel aufkommt. Schlag auf Schlag wird die Geschichte erzählt, immer neue spannende Ereignisse sorgen für über 75 Minuten beste und atemberaubende Unterhaltung. Für mich die bisher beste Folge der Serie, hieran werden sich viele weitere Produktionen messen lassen müssen! Besonders in dieser Folge überzeugen die Sprecher der dunklen Seite. Santiago Ziesmer beispielsweise weicht als irrer Leichenliebhaber Edward Belial von seinen sonst eher komisch angelegten Rollen ab und beweist, dass er auch ziemlich gruselig wirken kann. Auch Klaus-Dieter Klebsch kann in seinem kurzen Auftritt als Asmodi für unheimliche Stimmung sorgen. Am besten hat mir aber Stefan Krause als Olivaro gefallen, der auch in den letzten Folgen schon überzeugt hat. Seine nuancierte Stimme trieft vor unterdrückter Bosheit und Arroganz, sodass ein sehr genaues Bild seines Charakters gezeichnet wird. Weitere Sprecher sind unter anderem Frank Gustavus, Tom Broke und Regina Lemnitz. Die Musik ist wieder um einiges härter als in vergleichbaren Serien. Die lauten Klänge verleihen dem Geschehen etwas sehr Dramatisches, aber auch Temporeiches. Glücklicherweise wird an den richtigen Stellen auch gespart. Besonders gelobt sei noch einmal der Nerven aufreibende Einsatz von längeren Pausen und insbesondere die bereits oben angesprochene Szene, die akkustisch wirklich perfekt umgesetzt wurde. Gut, dass trotz des Labelwechsels auch nichts an der äußeren Erscheinungsform geändert wurde. Durch die verwendeten Brauntöne hat die Serie nämlich einen ganz eigenen Look verpasst bekommen. Auch im Inneren wurde nicht viel verändert, sodass wir erneut einen kleinen Infotext zu Stefan Krause lesen können. Fazit: Hochspannend und voller gruseliger Szenen. Ein weiteres Highlight in der Serie. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Coco Zamis ist tot! - Ist Coco Zamis tot?,
Von
Rezension bezieht sich auf: 09: Im Labyrinth des Todes (Audio CD)
Coco Zamis ist tot! Diese schockierende Nachricht erreicht Dorian Hunter kurz nach den Ereigenissen im Kollegium Isacaaron. Dorian Hunter reist sofort nach Hongkong, wo Coco begraben worden sein soll und findet Hinweise auf seinen eigenen, bald bevorstehenden Tod.Zu Recht kauft Dorian dem Internatslehrer Lundsdale seine Geschichte, er wäre mit Coco durchgebrannt und sie hätte auf einer Party einen Herzstillstand erlitten, nicht ab. Warum auch sollte Coco mit Lundsdale nach Hongkong durchbrennen? Der Hörer ist hier natürlich deutlich im Vorteil, denn schon in Dorian Hunter 08. Kinder des Bösen wird angedeutet, wer Coco entführt hat und warum. Und genau an diesem Cliffhanger schließt die neue Folge der Hörspielereihe an, mit der Suche nach Coco. Dorian folgt den Hinweisen, die man für ihn hinterlassen hat und die führen wie nicht anders zu erwarten zu seinen Brüdern aus der schwarzen Familie. Wenn man ganz ehrlich ist, passiert in dieser Folge nicht wirklich viel. Dorian sucht Coco, Dorian wird von der schwarzen Familie gefangen genommen, Dorian entkommt, Dorian rettet Coco. Ich kann nicht verstehen, dass seine Freunde nicht misstrauisch werden, dass Dorian mit einem gewissen Henkersschwert in seinem Kasten begraben werden möchte, zumal das Team ja gewisse Tagebücher in diesem Kasten entdeckt hat. Das müsste doch stutzig machen und man müsste den Tod doch deutlicher hinterfragen, zumal gleich zwei Dämonenjäger auf einmal tot sind. Das entbehrt jeglicher Logik. Diese Folge hat wieder einmal nur einen Haupterzählstrang, dennoch gibt es wieder einen Track, in welchem angedeutet wird, dass Dorian die Geschichte jemandem erzählt, diesmal wohl einem Psychiater. Das kennt man schon aus früheren Folgen und ich empfinde das als eher störend und irritierend. Natürlich fehlen auch die obligatorischen Splatterelemente in dieser Folge nicht, geliefert werden sie diesmal von den Ghoulen, die schon mal jemanden bei lebendigem Leibe anknabbern und anfressen, wirklich eklig wird es diesmal aber nicht. Wie immer topp Sprecher, solide Unterhaltung auf durchschnittlichem Niveau mit guten Soundeffekten und passender Instrumentierung. Diese Folge ist die neunte Folge der Hörspielereihe Dorian Hunter. Sie schließt nahtlos an Dorian Hunter 08. Kinder des Bösen an und kann daher nicht einzeln gehört werden, auch wenn die Suche nach Coco in dieser Folge in sich abgeschlossen ist. Einem Quereinstieg in die Serie mit dieser Folge kann ich nur dringend abraten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der Dämonenkiller überzeugt weiter,
Rezension bezieht sich auf: 09: Im Labyrinth des Todes (Audio CD)
Nach dem Cliffhanger in "Kinder des Bösen" setzt das bereits neunte Abenteuer des Dämonenkillers genau bei den letzten Geschehnissen an. Allerdings macht man dabei indirekt einen ziemlich großen Zeitsprung, weil man die Erlebnisse rückblickend aus der Sicht von Dorian Hunter schildert, der gerade im Begriff ist diese einem unbekannten Gegenüber mitzuteilen. Ein Kniff, den man bereits einmal zur Anfangszeit der Serie angewandt und der bereits dort sehr gut funktioniert hatte.Coco Zamis ist tot. So lautet die schockierende Nachricht, die Dorian Hunter erreicht. Nach Cocos plötzlichem Abflug nach Hongkong - der, wie man als Hörer des vorangegangenen Abenteuers weiß, nicht ganz freiwillig erfolgt ist - hat sie dort auf einer Party einen Herzstillstand erlitten. Dass an dieser Geschichte alles oberfaul sein muss, ist dem Dämonenjäger sonnenklar. Denn die vorgeschobene Geschichte der Flucht seiner Freundin zusammen mit dem Internatslehrer Lundsdale ist alles andere als glaubwürdig. So zögert Hunter nicht lange und reist sofort in die Metropole ohne genau zu wissen, was ihn dort erwartet. Ohne zu zögern beginnt er damit, den Ereignissen auf den Grund zu gehen. Und beginnt mit einem Besuch bei Michael Lundsdale... Anfangs bewegt einen als Hörer natürlich vor allem die Frage, was mit Coco Zamis tatsächlich geschehen ist. Kann es wirklich sein, dass sie aus dem Weg geschafft wurde und nun nicht mehr unter den Lebenden weilt? Ich lag mit meinen frühen Verdacht schlussendlich richtig, nichtsdestotrotzt sind die Geschehnissen bis zur unumstößlichen Wahrheitserkenntnis reich an interessanten Momenten. Allerdings ist die Spannung trotzdem nicht derart hoch wie ich mir das eigentlich erwartet bzw. gewünscht hatte. Obwohl es größtenteils wirklich sehr düster und teils auch sehr hart zur Sache geht, fehlt das gewisse Etwas zum ganz großen Knaller. Im Vergleich zu anderen Gruselreihen bietet Zaubermond mit Dorian Hunter aber weiterhin sehr guter Unterhaltung. Dadurch, dass dieses Abenteuer im Rückblick erzählt wird, kommt es streckenweise sehr erzählerlastig rüber. Weil sich Dorian Hunter in vielen Szenen ganz allein bewegt und es nicht immer Möglichkeiten gibt, das ganze in Dialoge zu packen, ist dieser Weg wohl insgesamt der richtige. Zumal Thomas Schmuckert mit viel Motivation bei der Sache ist und eine sehr lebendige und mitreißende Schilderungen an den Tag legt. Als Dorian Hunter agiert er Gesprächspartnern einmal mehr absolut kühl und unnachgiebig. Dies bekommt insbesondere Michael Lundsdale zu spüren. Diesen völlig geschwächten und gebrochenen Charakter spricht niemand geringeres als Andreas Fröhlich, auch wenn das Booklet etwas anderes behauptet. Dabei zeigt er einmal sehr sein großes spielerisches Talent. Ihm in dieser Rolleninterpretation zu lauschen ist schlichtweg ein Genuss. Markant ist ebenso der Auftritte von Santiago Ziesmer, den wir zuletzt in der allerersten Folge der Serie vernommen haben und auf dessen Wiederkehr ich mich schon seit damals gefreut habe. Nebendem tummeln sich eine Reihe weiterer bekannter Sprecher, größtenteils bereits bekannte Charaktere, die aber in diesem Hörspiel keine wirklich tragenden Rollen ausfüllen. Natürlich wird einmal mehr die bekannte, düstere Soundkulisse geboten, bei der vor allem ein neues Stück besonders auffällt. Jenes mit den vermeintlichen Aussetzern nämlich, das einen irgendwie verdammt nervös macht (im positiven Sinne). Schön sind vor allem Kleinigkeiten wie das hin und her switchen bei Telefonaten zwischen beiden Gesprächspartnern oder die Stille nach dem K.O.-Schlag. Letztlich ist es die Summe aus all solchen Dingen, welche die Reihe so markant und besonders macht. Während es mir in der Hauptgeschichte ein wenig an den richtig großen Überraschungen gefehlt hat, so hält das Ende nochmals eine schockierende, noch völlig undurchsichtige Entwicklung bereit, die unglaublich heiß auf die nächste Episode macht. Fazit: Dorian Hunter bleibt auf Maß. Inhaltlich hebt man sich zwar nicht unbedingt Brüche, dafür geht es erneut düster und hart zur Sache. In Sachen Spannung fehlt allerdings ein wenig was, um das ganze in die Kategorie "sehr gut" einordnen zu können. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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