08/15 - In der Heimat. So heißt der dritte Teil der einzigartigen und unnachahmlichen Kriegsfilm-Trilogie. Die drei Figuren Asch, Kowalski und Platzek befinden sich im Kessel in der Stadt, in der sie einst ausgebildet wurden. Die Amerikaner rücken immer näher heran, während parallel hierzu zwei SD-Männer als Wehrmachtsoffiziere verkleidet, Morde begehen um ihre geraubten Wertgegenstände zu sichern. Der Protagonist Asch (Joachim Fuchsberger) durchschaut ihr Treiben und lässt sie vor ein Gericht stellen, um sie zum Tode verurteilen zu lassen...
Mit dem dritten Teil ist die scheinbar unendliche Geschichte von Asch und Co. besiegelt. Bei diesem Film liegt wiederum der Fokus auf dem Lacherfolg und den komödiantischen Aspekten, als auf die Ernsthaftigkeit des Krieges und seiner Folgen. Die ganzen Figuren scheinen Witzfiguren zu sein, bei der jede eine Schwäche hat und diese zum Besten gibt, um den Zuschauer zu unterhalten. Mal salutiert hier einer zu oft, dann wird extra da zu oft Kehrt gemacht, letztendlich kommt Unteroffizier Wagner, gespielt von Mario Adorf, der die eintretenden amerikanischen Truppen mit folgenden, eben erst eingeübten Worten begrüßt: "Wälkomä in Gärmani", dies wird noch mit einem geisteskranken Grinsen seinerseits unterstrichen und bei all diesen zusammengefügten lustigen Situationen, bleibt dem Zuschauer gar nichts anderes mehr übrig, als sich ebenfalls kaputt zu lachen. Der Film ist also kein ernstes Kriegsdrama, sondern eine Farce, eine Parodie der damaligen Verhältnisse. Die Lacheffekte sind gut rationiert und das macht den Film aus: weniger ist mehr.
Sehenswert, wenn man den Abschluss der Trilogie auf gar keinen Fall verpassen will!
Dieser Text wurde von einer 18-jährigen verfasst.