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08/15, 3. Teil [VHS]
 
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08/15, 3. Teil [VHS]

O. E. Hasse , Gustav Knuth , Paul May    Freigegeben ab 16 Jahren   Videokassette
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Darsteller: O. E. Hasse, Gustav Knuth, Joachim Fuchsberger
  • Regisseur(e): Paul May
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 1. August 1988
  • Spieldauer: 92 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • ASIN: B00004RMGV
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.772 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Null-acht-fünfzehn war für die deutschen Soldaten des Zweiten Weltkrieges ein geflügeltes Wort, bei dessen Verwendung jeder wusste, was damit gemeint war: ständig wiederkehrende Routinehandlungen, Typen, Ereignisse, Schikanen und Quälereien, die man nicht hinterfragte, weil sie zum Alltag gehörten. Und genau darum geht es in der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Hans Hellmut Kirst unter der Regie von Paul May. Kirst, während des gesamten Dritten Reiches Berufssoldat, verarbeitete in seiner Romantrilogie seine Erlebnisse beim "Barras" und landete damit zu Beginn der 1950er-Jahre einen sensationellen Erfolg. Es entwickelte sich jedoch auch eine kontroverse Diskussion, weil viele ehemalige Landser den Stoff als 1:1-Dokumentation ihrer Erfahrungen ansahen, eine konservative Opposition aus den Kreisen ehemaliger Wehrmachtsoffiziere ihn hingegen als Angriff auf ihren "Stand" empfand. Eine Diskussion, in die sich sogar der damalige Bundesminister Franz Josef Strauß einschaltete. Entsprechend groß war das Interesse der deutschen Filmwirtschaft an einem Drehbuch zu 08/15, dessen Umsetzung dann in den Jahren 1954-1956 als Trilogie mit großem Erfolg in deutschen Lichtspielhäusern aufgeführt wurde. Die jetzt vorliegende DVD-Edition präsentiert sich als aufwändig rekonstruierte Langfassung, die mit umfangreichem Zusatzmaterial ausgestattet ist. Dazu gehören ein Interview mit Kameramann Heinz Hölscher, Produktionsnotizen, Starinfos, Filminfos und Fotogalerien.

Der dritte Teil der Trilogie mit dem Titel 08/15 in der Heimat zeigt die Protagonisten Asch, Kowalski und Platzek bei Kriegsende 1945 in einem Kessel in der Nähe der Stadt, in der die Rekruten einst ausgebildet wurden. Während sich die Armee in Auflösung befindet, treiben zwei als Wehrmachtsoffiziere verkleidete SD-Männer ihr grausiges Unwesen: Um ihre während des Krieges zusammengeraubten Wertgegenstände zu retten, scheuen sie vor Mordaktionen nicht zurück und überreden den Kommandeur Hinrichsen, einen Ausbruch aus dem Kessel zu wagen. Asch durchschaut jedoch das finstere Treiben der beiden Schergen und kommt ihnen in die Quere. Ihm gelingt es, einen der Verbrecher zu stellen und von einem Standgericht unter General von Plönies zum Tode verurteilen zu lassen. Nach der Hinrichtung des SD-Mannes nehmen die Amerikaner die Stadt ein und halten den General deshalb jedoch für einen Kriegsverbrecher. Im amerikanischen Internierungslager müssen Asch und Kowalski sodann erkennen, dass für solche "Typen wie sie" wohl keine Verwendung mehr besteht: Der vormalige Kasernenschleifer Schulz wird von den Amis zum Lagerleiter gemacht, "weil er so gut befehlen kann" und wegen der Intervention seiner Frau, die einen CIC-Offizier becirct, wird er sogar Bürgermeister. Der andere Schleifer, Platzek, betreibt Schiebergeschäfte und wird von den Besatzungstruppen zum Organisator für die Lebensmittelversorgung der Stadt ernannt. Alles scheint sich zu wiederholen. --Constanze Quanz

Kurzbeschreibung

"Die letzten Tage des Zweiten Weltkrieges. Die Deutschen sind besiegt, die Besatzungstruppen übernehmen ein Gebiet und eine Stadt nach der anderen, und versuchen durch ihren Geheimdienst CIC, die Anfänge des neuen Deutschland zu steuern. Das Bataillon mit Asch, Kowalski und dem beliebten Generalmajor Plönnies ist, wie alle anderen Armeeteile auch, ziemlich sich selbst überlassen. Von überall kommen Befehle, doch sie widersprechen sich oder kommen von Offizieren, die nur ihre Haut retten wollten."

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Von Bücher-Liebhaberin TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
08/15 - In der Heimat. So heißt der dritte Teil der einzigartigen und unnachahmlichen Kriegsfilm-Trilogie. Die drei Figuren Asch, Kowalski und Platzek befinden sich im Kessel in der Stadt, in der sie einst ausgebildet wurden. Die Amerikaner rücken immer näher heran, während parallel hierzu zwei SD-Männer als Wehrmachtsoffiziere verkleidet, Morde begehen um ihre geraubten Wertgegenstände zu sichern. Der Protagonist Asch (Joachim Fuchsberger) durchschaut ihr Treiben und lässt sie vor ein Gericht stellen, um sie zum Tode verurteilen zu lassen...

Mit dem dritten Teil ist die scheinbar unendliche Geschichte von Asch und Co. besiegelt. Bei diesem Film liegt wiederum der Fokus auf dem Lacherfolg und den komödiantischen Aspekten, als auf die Ernsthaftigkeit des Krieges und seiner Folgen. Die ganzen Figuren scheinen Witzfiguren zu sein, bei der jede eine Schwäche hat und diese zum Besten gibt, um den Zuschauer zu unterhalten. Mal salutiert hier einer zu oft, dann wird extra da zu oft Kehrt gemacht, letztendlich kommt Unteroffizier Wagner, gespielt von Mario Adorf, der die eintretenden amerikanischen Truppen mit folgenden, eben erst eingeübten Worten begrüßt: "Wälkomä in Gärmani", dies wird noch mit einem geisteskranken Grinsen seinerseits unterstrichen und bei all diesen zusammengefügten lustigen Situationen, bleibt dem Zuschauer gar nichts anderes mehr übrig, als sich ebenfalls kaputt zu lachen. Der Film ist also kein ernstes Kriegsdrama, sondern eine Farce, eine Parodie der damaligen Verhältnisse. Die Lacheffekte sind gut rationiert und das macht den Film aus: weniger ist mehr.

Sehenswert, wenn man den Abschluss der Trilogie auf gar keinen Fall verpassen will!

Dieser Text wurde von einer 18-jährigen verfasst.
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