Die Reihe geht weiter! Nach dem ersten Teil von 08/15, treten auch hier wieder die bekannten Figuren Asch, Vierbein und Kowalski auf, nur diesmal nicht in der vertrauten Kaserne, sondern an der Ostfront 1942. Dort herrscht Hauptmann Witterer, der Vierbein mal wieder zum bekannten Opfer (wie im ersten Teil ebenfalls) macht. Vierbeins Freunde Asch und Kowalski stehen ihm zur Seite, trotzdem überlebt Vierbein den Krieg nicht als er in ein Deckungsloch in den Schnee geht und dort von einem Panzer zugeschüttet und lebendig begraben wird. Asch liest in der Schlussszene einen Liebesbrief Vierbeins an seine Schwester vor, der friedliche Absichten enthält und den Krieg als sinnlos abtut.
So wie auch im ersten Teil enthält der Zweite eine Mischung aus Humor und Tragik, versehen mit einem Hauch Romantik sogar. Obwohl die Handlung an die Ostfront versetzt ist, hat man als Zuschauer viel zum Schmunzeln parat, wenn mal hier übertrieben und derb gesprochen und mal da zu oft Kehrt gemacht wird, um den übersteigerten Ernst des Soldatenlebens zu parodieren. Als Zuschauer hat man schon seit dem ersten Teil Vierbein sehr liebgewonnen aufgrund seiner Außenseiterrolle, um so mehr schade ist es, als er elendig stirbt. Mit der letzten Szene, als Asch den Brief vorliest, wird jedoch nochmals verdeutlicht welch friedliche Absichten Vierbein verfolgte und so finden sich viele Kameraden Vierbeins in seiner Meinung der Wahrung des Friedens wieder. Genauso amüsant wie der erste Teil, wenn auch an manchen Stellen etwas öde, darum vier Sterne.
Dieser Text wurde von einer 18-jährigen verfasst.