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08/15, 2. Teil [VHS]
 
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08/15, 2. Teil [VHS]

Hans-Christian Blech , O. E. Hasse , Paul May    Freigegeben ab 12 Jahren   Videokassette
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
Preis: EUR 9,90
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Produktinformation

  • Darsteller: Hans-Christian Blech, O. E. Hasse, Joachim Fuchsberger
  • Regisseur(e): Paul May
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 1. August 1988
  • Spieldauer: 90 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • ASIN: B00004RMGZ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 9.697 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Null-acht-fünfzehn war für die deutschen Soldaten des Zweiten Weltkrieges ein geflügeltes Wort, bei dessen Verwendung jeder wusste, was damit gemeint war: ständig wiederkehrende Routinehandlungen, Typen, Ereignisse, Schikanen und Quälereien, die man nicht hinterfragte, weil sie zum Alltag gehörten. Und genau darum geht es in der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Hans Hellmut Kirst unter der Regie von Paul May. Kirst, während des gesamten Dritten Reiches Berufssoldat, verarbeitete in seiner Romantrilogie seine Erlebnisse beim "Barras" und landete damit zu Beginn der 1950er-Jahre einen sensationellen Erfolg. Es entwickelte sich jedoch auch eine kontroverse Diskussion, weil viele ehemalige Landser den Stoff als 1:1-Dokumentation ihrer Erfahrungen ansahen, eine konservative Opposition aus den Kreisen ehemaliger Wehrmachtsoffiziere ihn hingegen als Angriff auf ihren "Stand" empfand. Eine Diskussion, in die sich sogar der damalige Bundesminister Franz Josef Strauß einschaltete. Entsprechend groß war das Interesse der deutschen Filmwirtschaft an einem Drehbuch zu 08/15, dessen Umsetzung dann in den Jahren 1954-1956 als Trilogie mit großem Erfolg in deutschen Lichtspielhäusern aufgeführt wurde. Die jetzt vorliegende DVD-Edition präsentiert sich als aufwändig rekonstruierte Langfassung, die mit umfangreichem Zusatzmaterial ausgestattet ist. Dazu gehören ein Interview mit Kameramann Heinz Hölscher, Produktionsnotizen, Starinfos, Filminfos und Fotogalerien.

Der zweite Teil der Trilogie "08/15" zeigt die Protagonisten des ersten Teils -- Asch, Vierbein, Kowalski und Platzek -- bei einer Einheit an der russischen Front der Jahre 1941/42. Deren Batterie wird im eisigen Winterkrieg vom ruhmsüchtigen Hauptmann Witterer übernommen, der den "Sauhaufen in Ordnung bringen" und sich militärische Auszeichnungen zulegen möchte. Witterers unbedachte Befehle und sein haarsträubender Kommissgeist bringen die Einheit in katastrophale Umstände, weshalb sich Asch und Kowalski nach Kräften darum bemühen, die unausgegorenen Anordnungen zu sabotieren und so das Schlimmste zu verhindern. Selbst in der Frage einer weiblichen Unterhaltungsgruppe für Soldaten -- der so genannten Wehrmachtsbetreuung -- von der sich Witterer viel verspricht, kommen die beiden "guten Geister" ihrem Hauptmann in die Quere. Im Auftrag des Generals wird unterdessen Vierbein auf einer Sondermission nach Hause in die heimische Kaserne geschickt, um abseits des normalen Dienstweges Funkgeräte für die Front zu besorgen. Dort führt immer noch der Hauptwachtmeister Schulz ein Schleiferregiment, der erst nach weiterem Druck "von oben" zur Herausgabe der Geräte überredet werden kann. Als Vierbein deshalb verspätet wieder an die Front kommt, wurde diese bereits zurückverlegt. Nur noch der "schneidige" Hauptmann ist mit ein paar Mann vor Ort und verlangt von Vierbein und seinen Kameraden einen sinnlosen Angriff auf russische Panzer. Nachdem er sie unter Todesdrohungen zum Angriff zwingt, setzt sich Witterer ab und überlässt seine Männer ihrem Schicksal. Beim Gegenangriff der Russen wird Vierbein getötet. In seiner Tasche finden Asch und Kowalski einen Brief an Vierbeins Frau, in dem er die Vision einer glücklichen Friedenszeit ausmalt. --Constanze Quanz

Kurzbeschreibung

"Winter 1942, die Batterie von Oberleutnant Wedelmann liegt an der Ostfront. Unteroffizier Vierbein wird nach Deutschland kommandiert, um Funkgeräte zu besorgen. Währenddessen versuchen Asch und sein Freund Kowalski die Sturheit von Wedelmann zu mildern. Als Wedelmann zurückkehrt, soll die Front zurückgenommen werden. Doch ein russischer Angriff schlägt mitten in die Absetzbewegung, in dessen Verlauf Vierbein den Tod findet."

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bücher-Liebhaberin TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
Die Reihe geht weiter! Nach dem ersten Teil von 08/15, treten auch hier wieder die bekannten Figuren Asch, Vierbein und Kowalski auf, nur diesmal nicht in der vertrauten Kaserne, sondern an der Ostfront 1942. Dort herrscht Hauptmann Witterer, der Vierbein mal wieder zum bekannten Opfer (wie im ersten Teil ebenfalls) macht. Vierbeins Freunde Asch und Kowalski stehen ihm zur Seite, trotzdem überlebt Vierbein den Krieg nicht als er in ein Deckungsloch in den Schnee geht und dort von einem Panzer zugeschüttet und lebendig begraben wird. Asch liest in der Schlussszene einen Liebesbrief Vierbeins an seine Schwester vor, der friedliche Absichten enthält und den Krieg als sinnlos abtut.

So wie auch im ersten Teil enthält der Zweite eine Mischung aus Humor und Tragik, versehen mit einem Hauch Romantik sogar. Obwohl die Handlung an die Ostfront versetzt ist, hat man als Zuschauer viel zum Schmunzeln parat, wenn mal hier übertrieben und derb gesprochen und mal da zu oft Kehrt gemacht wird, um den übersteigerten Ernst des Soldatenlebens zu parodieren. Als Zuschauer hat man schon seit dem ersten Teil Vierbein sehr liebgewonnen aufgrund seiner Außenseiterrolle, um so mehr schade ist es, als er elendig stirbt. Mit der letzten Szene, als Asch den Brief vorliest, wird jedoch nochmals verdeutlicht welch friedliche Absichten Vierbein verfolgte und so finden sich viele Kameraden Vierbeins in seiner Meinung der Wahrung des Friedens wieder. Genauso amüsant wie der erste Teil, wenn auch an manchen Stellen etwas öde, darum vier Sterne.

Dieser Text wurde von einer 18-jährigen verfasst.
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