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07: Vorstoß Zum Uranus (Teil 1 Von 2)
 
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07: Vorstoß Zum Uranus (Teil 1 Von 2)

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5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 28. November 2010
  • Erscheinungstermin: 28. November 2010
  • Label: Universal Music Family Entertainment, a division of Universal Music GmbH
  • Copyright: (C) 2010 Universal Music Family Entertainment, a division of Universal Music GmbH
  • Gesamtlänge: 59:01
  • Genres:
  • ASIN: B0037Z3CFK
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.240 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Herausragend inszeniert! 8. März 2010
Von Hoerspiel3 VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Die Delta IX unter Kommando von Commander Ernest D. Scott befindet sich auf dem Weg zum Uranus, als bei einem Abbremsmanöver überraschend Störungen auftreten. Ein Virus im System? Alle Hinweise deuten auf derartiges hin. Mittels geschickter Manöver gelingt es in einem tiefen Krater auf einem der Uranusmonde notzulanden, doch die Funkverbindung reißt unterdessen komplett ab. Wenn es eine Chance auf Rettung geben soll, müssen sie die 20km hohen Kraterwände überwinden. Eine übermenschliche Aufgabe...

Mit großer Faszination genieße ich jedes Mal aufs neue, wie es die Jungs von Interplanar anstellen, Alarmsituationen auf den Schiffen der Delta-Reihe völlig ohne Einsatz eines über allem stehenden Erzählers mit solcher Eindringlichkeit und Dynamik zu inszenieren. An dieser Vorgehensweise können sich so einige Hörspieldrehbuchschreiber eine gehörige Scheibe abschneiden.

Das neueste Abenteuer startet komplett ohne die titelgebende Hauptfigur der Serie, geschweige denn dessen Mannschaft. Somit begegnet man als Hörer völlig neuen Personen. Wer die Befürchtung hegt, dass ohne Mark Brandis ein entscheidendes Moment fehlen würde, der hat seine Rechnung ohne die neue Sprechercrew gemacht, die sich als mindestens gleichwertig zur bisherigen Stammbesetzung erweist.
Dies wäre natürlich der kommandiere an Bord der Delta IX, Frank Glaubrecht in der Rolle von Ernest D. Scott, der im Zusammenspiel mit Mark Bremer als Captain Gottwald einen Mark Brandis beinahe völlig vergessen macht. Im weiteren Verlauf wissen sich vor allem die beiden Leutnants McIntosh (Sven Hasper) und Maddox (Tobias Kluckert) in den Mittelpunkt zu spielen. Die beiden schlüpfen in gleichermaßen menschliche wie glaubhafte Charakterrollen und hauchen diesen dank langjähriger Erfahrung mit Leichtigkeit Leben ein.
Ein Name wie Simon Jäger wirkt in der eher kleinen Rolle des Sgt. Sini fast ein wenig verschwendet. Doch man sollte dies eben nicht allein am Rollenumfang fest machen, sondern vielmehr an der Herausforderung, die eine solche stellt. Sini, der hier mit der Zeit immer mehr einem Raumkoller verfällt, prägt sich einem dank Jägers Spiel mindestens ebenso nachdrücklich ein.

Manch einer mag monieren, dass sich in diesem ersten Teil nicht ganz so viel ereignet, wie in den allerersten Brandis-Abenteuern. Doch das stört schon deshalb nicht, weil man die Szenerie wirklich perfekt auskostet. Und damit dies funktioniert, braucht es schlichtweg einen sich langsam aber stetig zuspitzenden Spannungsverlauf. Die Störungen ganz zu Beginn sorgen für einen ersten Peak, der nach dem Absturz einer enorm beklemmenden Situation auf dem Uranus-Mond weicht, die aber immer wieder durch Szenenwechsel zurück auf die Erde unterbrochen wird. Anfangs ist auch die Delta IX-Besatzung noch in halbwegs gelassener Stimmung. Am Rande eingestreute private Dialoge sorgen nicht nur für Auflockerung, sondern bringen einem die Charaktere auch Stück für Stück näher.
Leider wird die anfängliche Ungewissheit nach der Ursache der verschiedenen Störungen für meinen Geschmack um einiges zu früh aufgelöst. Dass man dies zugunsten des Spannungspotentials besser etwas hinausgezögert hätte, ist letztlich aber der einzige Schwachpunkt dieses Hörspiels.
Natürlich spitzt sich die Situation immer mehr zu, wunderbar getragen von den Darbietungen der Sprecher. Aber auch die kalte, unangenehme Geräuschkulisse (allein der gestörte Funkverkehr) trägt ihr übriges dazu bei, dass es einem immer wieder kalt den Rücken herunter läuft. Das ganze inhaltlich zusätzlich noch mit dem durch den Bordcomputer vorgelesenen Hörbuch zu verknüpfen ist eine herausragende Idee.

Die Musik hat einen nicht minder großen Anteil am großartigen Gelingens dieser Hörspielinszenierung. Teils schlägt diese prächtig und imposant ein, bisweilen aber wird sie aber auch unauffällig in den Hintergrund verlagert, wo sie eher subtil in den Gehörgängen des Hörers wirkt.

Fazit: So seltsam sich das im ersten Moment anhören mag: Mark Brandis ist selbst ohne Mark Brandis ein absoluter Hochgenuss. Das starke Ende dieses ersten Teils macht verdammt Lust auf den zweiten, auch wenn scheinbar schon so vieles geklärt scheint. Doch daran glaube ich aktuell noch nicht...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Jan Sieg
Format:Audio CD
Das mit Abstand beste Hörspiel das je erschienen ist! Endlich geht die Reise mit Teil 1 und 2 weiter.
Synchronsprecher, Soundeffekte, Musik und das Gesamtpaket machen dieses Hörspiel zu einem Meisterwerk. Perfekte Umsetzung, man kann sich bereits nach wenigen Sekunden die Bilder zur Geschichte vorstellen, als wär man mitten drin im Abenteuer.
Unbedingt empfehlenswert! Freu mich schon auf die noch folgenden Abenteuer von Mark Brandis
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Poldis Hörspielseite TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Erster Eindruck: Bruchlandung im Niemandsland

Ernest D. Scott, Commander der Strategischen Raumflotte und Konkurrent von Mark Brandis, soll mit seiner Mannschaft als erstes auf einem Jupitermond landen. Doch das Raumschiff ist noch nicht genügend getestet, und Scott will um jeden Preis Brandis' Ansehen erlangen. Eine Bruchlandung ist die Folge, und niemand weiß, wo sich Scott und seine Mannschaft genau befinden...

Seit einigen Folgen steht der Name "Mark Brandis" in der Hörspielwelt für anspruchsvolle Science-Fiction-Unterhaltung, was im neuen Zweiteiler mit dem Titel "Vorstoss zum Uranus" bestätigt wird. Interessant ist, dass über weite Teile dieser ersten Folge Mark Brandis persönlich gar nicht vorkommt, die Konkurrenz von Commander Ernest Scott ihn aber immer präsent scheinen lässt. Die Geschichte mit dem abstürzenden Raumschiff ist interessant und durchaus spannend, die sich immer weiter zuspitzende Lage an Bord mit ausfallenden Maschinen wird gut dargestellt. Auch der vorangegangene Flug kann überzeugen. Leider wirkt die Geschichte manchmal etwas zäh, selbst im Gegensatz zu anderen "Erwachsenen"-Science-Fiction-Serien bleibt "Vorstoss zum Uranus" sehr ernsthaft und untertourig. Diese Folge ist sicherlich sehr gut produziert und hat eine interessante und ansprechende Story, für diese Art von Höspielen muss man aber eine Vorliebe haben, um es genießen zu können.

Frank Glaubrecht ist als Commander Ernest D. Scott zu hören, er kann das Konkurrenzdenken und die Geltungssucht, aber auch die unterdrückte Verzweiflung nach dem Absturz gut einfangen. Als Bordcomputer ist Anke Reitzenstein dabei, ihre freundliche Stimme bekommt durch die leichte Verzerrung eine ganz andere Farbe. Toll ist auch Sven Hasper als Winston McIntosh, der mit seiner markanten Stimme seinen Charakter gut darzustellen weiß. Weitere Sprecher sind unter anderem Tobias Kluckert, Erich Räuker und Mark Bremer.

Eindrucksvoll in Szene gesetzt wird die Handlung durch die tolle, futuristische Atmosphäre, die von Jochim-C. Redeker geschaffen wurde. Mit abwechslungsreichen und dynamischen Arrangements unterstützt die Musik die Wirkung der einzelnen Szenen, während die verschiedenen Geräusche und Effekte die Geschichte glaubhafter wirken lässt.

Glücklicherweise ist der Fehler des letzten Zweiteilers nicht wiederholt worden, und jede Folge hat ihr eigenes Titelmotiv. Durch einen ähnlichen Look wird trotzdem Zusammengehörigkeit symbolisiert, was mir persönlich sehr gut gefällt. Im Inneren finden sich neben den üblichen Angaben wieder einige Zusatzinformationen zu der Geeschichte.

Fazit: Ein interessanter Ansatz, fast ohne Brandis auszukommen, und eine bedrückende Atmosphäre. Der erste Teil ist schon mal gelungen.
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