Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist Point Whitmark inzwischen sehr erfolgreich und es erscheinen auch regelmäßig neue Folgen, inzwischen schon die Nummer 27.
Dieses 7. Hörspiel "Das Grab aus Wüstensand" ist ja noch eines der Ersten. Die Story baut sich parallel auf.
Zum Einen Tom, der mit dem etwas verrückten Erfindet Muriel van Hoogen ein Interview für die Radioreihe "Helden der Nachbarschafft" vorbereitet. Und zum Anderen seine beiden Kollegen Jay und Derek, die im Museum bei der Ausstellung des grausamen Syrer-Königs En-Nabesh sind.
Nach einem Anschlag wird der mumifizierte König mitsamt dem wertvollen Zepter aus dem Museum gestohen. Nun liegt es an den drei Jungs Tom, Jay und Derek, das Geheimnis zu lüften.
Hierbei wird schnell klar, dass der altbekannte Wayne Hancock (der in der Point Whitmark Reihe noch öfters vorkommt) etwas damit zu tun hat. Sie entdecken ein unterirdisches Labyrinth.
Schaffen sie es, das Rätsel zu lösen und En-Nabesh zurück zu bringen? Während der "Ermittlungen" geraten die drei Jungs in große Gefahr...
so weit zur Story. Ich hoffe, ich habe es einigermaßen verständlich zusammengefasst.
Es hört sich sehr gut an, und das Potential zu einer spannenden und gut durchdachten Story ist auch vorhanden.
Allerdings ist die Umsetzung nicht ganz so gut gelungen, denn die Story verzwickt sich etwas und für die gerade 66 Minuten passiert einfach zu viel, man hätte es etwas ausbauen können, um mehr Luft in die Folge zu bringen.
Zudem wirkt für mich das Ende etwas erzwungen, als hätte man schnell eine auflösung gebracht. Denn die Idee der 5 Tore ist nicht schlecht, aber alles endet so abrupt mit einer etwas langweiligen Auflösung.
Die Spannung ist auch hier, wie man es von PW gewohnt ist, wieder vorhanden. Verbunden mit etwas Grusel und Action. Doch in dieser Folge wirkt auch das etwas erzwungen, da alles so schnell passiert, gelingt es nicht immer, spannende Momente auch komplett auszubauen.
Ansonsten bietet diese Folge alles, für was PW bekannt ist. Tolle Charaktäre, die im späteren Verlauf alle wieder vorkommen, Billy boy, Wayne Hancock, Sera Goodwinter und auch der etwas grimmige Sheriff.
Als Fazit würde ich sagen, dass es ein gutes Hörspiel mit interessanten Charaktären ist, allerdings gibt es viel bessere Point Whitmark Folgen, die spannender, besser ausgebaut und realistischer sind!
Point Whitmark ist auch dafür bekannt, dass Humor und Ironie oft miteingebaut sind. Auch das fehlt mir etwas in dieser Folge!