Holla, die Waldfee - es geht tatsächlich noch ein wenig besser als bisher. "Die Totenmaschine" schafft es im wahrsten Sinne des Wortes, noch ein paar Scheite draufzulegen und das Tempo anzuziehen, das eh schon recht hoch war.
Auch in dieser Folge gibt es wieder zwei Handlungsstränge zu verfolgen, aber diesmal kommen wir auf die Ereignisse der vergangenen fünf Folgen endlich einmal ansatzweise zurück.
Während Steven auf einem Foto, daß ihm zugespielt wird, eine unheimliche Entdeckung macht, die in der nächsten Folge eine Rolle spielen wird und dann mit Joyce Kramer in einer Art krygenischen Klinik ermittelt, wird gleichzeitig auf Bakermans Büro ein Anschlag verübt, der ihn und Larry Newman zwingt, per Zug die Gegend zu verlassen, womit sie allerdings vom Regen in die Traufe kommen, denn im Zug gehen unheimliche Wesen um...
Die Folge platzt tatsächlich schier aus den Nähten, denn neben Bakermans Geheimnis kommt hier auch erstmals der Name "Gabriel Burns" ans Tageslicht, auch wenn noch nichts definitiv geklärt wird. Die Szenen in der Klinik sind schön atmosphärisch, der Hauptaugenmerk liegt jedoch deutlich auf dem Zug-Strang, der mit viel Sinn für Atmosphäre und Dramatik erstellt wurde. Mit dem mitreisenden Zirkus und einer ganzen Reihe verdächtiger Personen ungewöhnlicher Natur kommt hier auch das Gefühl einer nicht näher zu identifizierenden Bedrohung auf. Ärzte-Drummer Bela B. gibt einen seltsamen Barkeeper als kleines Extra, während gleichzeitig auch der Klon Luther Niles wieder vorbeischaut.
Das Ende ist nicht nur turbulent, sondern beinahe apokalyptisch zu nennen und endet mit einem großen Fragezeichen, da Steven Burns niedergeschossen wird und so ein offenes Ende erzeugt wird.
Bis dahin kann man sich aber atemloser, eher actionorientierter Spannung hingeben, mit gewissen alien-ähnlichen Untertönen.
Ein feines Stück Hörspiel - genau auf den Punkt gebracht und den Plot der ersten fünf Folgen verdichtend, so muß es sein!