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06-Raumstation Alpha-Base
 
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06-Raumstation Alpha-Base

James Owen Audio CD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (14. April 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Maritim Studioproduktionen (Verlagsgruppe Hermann / Maritim Verlag)
  • ASIN: B002TQ3O6K
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 59.582 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Raumstation Alpha-Base
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Lapicida
Meinung:

Diese Folge beginnt ziemlich rasant und eine neue Rasse, die Romani, tauchen auf einem Asteroiden auf, als Sergeant Hully, gesprochen von Arianne Borbach und Brian Olsen, gesprochen von Michael Iwannek Schubantriebe installieren, um den Asteroiden in eine andere Umlaufbahn umzulenken. Es ist eine deutlich Steigerung zu den ersten 5 Folgen festzustellen und gibt der Serie ein gelungenes neues Format mit viel Handlung. Die 45 Minuten Hörspielzeit vergehen wie im Flug, da sich ständig die Ereignisse überschlagen. Das rasante Tempo wird durch die unterschiedlen Musikeinspielungen noch unterstrichen. Sämtliche Sprecher haben wieder gute Arbeit geleistet und die Voyager Stimmen bekommen ein eigenes und neues Gesicht.

Tilala, gesprochen von Anita Hopt, gehört zum Volk der Romani und befindet sich ebenfalls auf dem Asteroiden. Die beiden Humanoiden, Sergeant Hully und Brian Olsen von der Alpha Base, der schon zweimal in die Gefangenschaft von Außerirdischen geraten ist, treffen zum ersten Mal auf das Volk der Romani. Ein Volk, welches immer vertrieben und verfolgt wird. Tilala erscheint mir für eine fremde Rasse jedoch ziemlich menschlich und als ihr Gegenspieler Kamkara, gesprochen von Dietmar Wunder auch noch sagt: 'Scheiße, ich will keine Überlebenden' musste ich doch sehr lachen!

Lt. CommanderAbisai, gesprochen von Otto Schenk, fliegt am 7. April 2226 von Zulu 1 zur Alpha Base zurück und trifft auf Konsul Kett Norka, gesprochen von Karin Eckkhold, die der Crew der Alpha Base helfend zur Seite steht. Die Taylonen haben sich feindselig positioniert und befinden sich in Angriffsstellung. Auf dem Heimatplaneten der Phasmonen, Zulu 1, kam es wieder zu einem Zusammenstoß der Pasmonen mit den aggressiven und säureähnlichen Ferona-Lebensformen.

Señora Carmen de Machento, gesprochen von Anke Reitzenstein, scheint unfreiwillig Kontakt zu einem fremdem Kollektiv zu haben und hält den medizinischen Cyborg Tom Wagnis, gesprochen von Stefan Staudinger, für einen Duplikaten. Unvorhersehbare Zwischenfälle sorgen für einige Unruhe auf der Alpha Base. In dieser Folge sind mehrere Handlungen komprimiert implementiert worden und ich warte unruhig auf die nächste Folge, da sehr viel Spannung aufgebaut wurde.

Zusammenfassung:
Maritim hat einen Zahn zugelegt und ein sehr gutes Science Fiction Hörspiel produziert. Raumstation Alpha Base entwickelt zu einer spannenden Serie in den Weiten des Alls und sollte in keinem Regal eines Science Fiction Fans fehlen.

Lapicida
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Von Nicolas Gehling (Media-Mania) TOP 1000 REZENSENT
"Die Romani" bietet bei einer Spielzeit von erfrischend knappen 45 Minuten eine schnelle und gute Unterhaltung im Weltraum.

Die Handlung kann sich sehen lassen. Mehrere Bedrohungen trachten der Crew nach dem Leben und so "hetzt" der Hörer von Schauplatz zu Schauplatz. Einmal tief Luft holen nach dem Intro und dann nonstop bis zum großen Finale. Die Folge wirkt etwas zu schnelllebig, so dass neben den typischen SF-Charakteristiken eher die Action im Vordergrund steht und damit die Vertiefung von Beziehungen, Charakteren und Geschichte eher belanglos im Hintergrund verschwindet. Vielleicht folgt diese Vertiefung in den späteren Folgen, wünschenswert wäre es auf jeden Fall.

Die Serie muss sich jederzeit den Vergleich mit den beiden großen Geschwistern gefallen lassen. "Deep Space Nine" als Raumstation, gepaart mit dem Unglück der "Voyager" ergibt nun einmal die Ausgangssituation der Alpha-Base. Bisher gibt es daran aber nicht viel zu kritisieren und auch in dieser Folge findet man Wege und Ideen, welche einen einfachen Hörgenuss erlauben. Das Interessante an der Umsetzung ist die Gratwanderung zwischen Übernehmen und Abgrenzen. Einige Elemente, wie beispielsweise die Sprecher, wurden übernommen, andere werden explizit anders dargestellt, beispielsweise die Dienstränge oder die "Sternzeit".

Die Synchronsprecher alleine genügen eigentlich schon um ein neues (altes) StarTrek-Abenteuer zu erleben. Hier lässt Maritim nichts anbrennen, denn der Großteil der Sprecher sind dem Hörer durchaus aus dem (sehr themenverwandten) StarTrek Voyager bekannt. So geben sich Gertie Honeck (als Nicolas Schwing, [Cpt. Janeway]), Frank-Otto Schenk (Abisai Abel [Commander Chakotay]), Stefan Staudinger (Tim Wagnis [medizinisch holographisches Notfallprogramm]), Erich Räuker (Scott Fish [Lieutenant Tom Paris]), Anke Reitzenstein (Carmen [Seven of Nine]), Michael Iwannek (Olsen [Fähnrich Harry Kim]), Arianne Borbach (Hully [Lieutenant B'Elanna Torres]) und Michael Tietz (Fred [Neelix]) die Ehre. Ebenfalls nicht unbekannt, aber nicht Teil der Voyager-Crew sind Dietmar Wunder als Hamkara, Anita Hopt als Tilala und Karin Eckhold als Ket Norka.
An der Gesamtleistung der Sprecher gibt es nichts auszusetzen, das sind Profis und sie verstehen ihren Job!
Die Effekte und die Musik machen ein bisschen Sorgen, denn sie erschlagen beinahe. Hintergrundmusik ist natürlich immens wichtig in einem Hörspiel, aber sie sollte dezent und akzentuiert eingesetzt werden. In dieser Folge ist quasi nach jeder Sequenz eine musikalische Brücke, was auf Dauer einfach die Handlung auseinander zieht - weniger ist manchmal mehr!

Etwas mager ist die Gestaltung des Covers und des Inlays. Die Sprecher sind hochkarätig, die Story solide, nur die Gestaltung lässt etwas zu wünschen übrig. Gerade die Rückseite sieht weder futuristisch noch elegant gestaltet aus. Auch das Inlay ist trist gestaltet, die schwarze Schrift ohne jegliche Gestaltung wirkt wenig spannend.
Positiv hervorzuheben ist jedoch die Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse und die Kurzübersicht der Völker und Rassen des Alpha-Base Kosmos'.

Insgesamt bietet "Die Romani" eine schnelllebige Unterhaltung mit einer soliden Handlung. Etwas mehr Ruhe wäre zwischendurch nicht verkehrt, damit sich die Charaktere etwas entwickeln könnten, aber die Serie ist auf einem guten Weg.
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Von Poldis Hörspielseite TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Erster Eindruck: Völkertreffen der anderen Art

Neue Gefahr für die Alpha-Base, denn ein Komet rast mit großer Geschwindigkeit direkt auf die verschollene Raumstation zu. Doch die Gefahr kommt nicht von dem riesigen Gesteinsbrocken, sondern von dem Leben darauf. Das Volk der Romani, das ohne Heimat durch das All reist, birgt ein Geheimnis...

Fremde Völker spielen eine große Rolle in der Sci-Fi-Serie "Raumstation Alpha-Base" von Maritim. In der sechsten Folge steht ein ganz besonderes Volk im Mittelpunkt: Die Romani, quasi Zigeuner-Aliens. Eine außergewöhnliche Mischung, die Aufhänger für die Folge ist und für interessante Entwicklungen sorgt. Vom harmlosen Anfang, in dem man das Volk kennen lernt und schon interessiert ist steigert sich die Geschichte um die Romani immer mehr bis zu einem spannenden Finale, das in der gewohnt nüchternen Art der Serie geschildert wird. Die Erzählweise ist gekonnt, durch die Logbucheinträge einiger hochrangiger Kommandanten der Alpha-Base kommt die Geschichte ohne externen Erzähler aus, trotzdem wird alles nah an der Handlung begleitet, auf allen Erzählebenen wirkt dies glaubwürdig. Dabei ist "Raumstation Alpha-Base" mit Sicherheit kein Hörspiel für nebenbei, die nüchterne, teilweise technische Atmosphäre, der oftmals schroffe Ton, erzeugen eine sehr ernsthafte Stimmung, auf die man sich einlassen muss, um der durchaus spannenden Geschichte etwas abgewinnen zu können. Ich finde es lobenswert, dass die Serie den angeschlagenen und nicht unbedingt Massenkompatiblen Kurs beibehält und halte "Die Romani" aufgrund ihrer einfallsreichen Geschichte für eine der besten Folgen der Serie.

Auch die Sprecherauswahl kann sich hören lassen, bekannte Namen wie Anke Reitzenstein, Dietmar Wunder und Stefan Staudinger sind darauf zu finden. Karin Eckhold ist als Hett Norka zu hören und setzt ihre warme Stimme gekonnt ein, um ihrer Rolle das gewisse Etwas zu verleihen. Arianne Borbachs geheimnisvolle und tiefe Stimme passt wunderbar zu Hully, die so zu einer interessanten Figur wird. Auch Anita Hopt kann als Tilala mit glaubwürdiger Aussprache überzeugen.

Das Intro der Serie mit tiefen Blechbläserklängen und elektronischen Klängen läutet auch diese Folge gut und stimmungsvoll ein. Auch danach wird neben der kühl-distanzierten Sprechweise auf klare Arrangements ohne viel Klimbim gesetzt, die die Atmosphäre auf dem verschollenen Raumschiff gut einfangen kann.

Der rot glühende Komet der Romani rast in hoher Geschwindigkeit durch den Sternenhimmel - das Covermotiv hat einen Bezug zur Folge, ohne allzu viel davon zu verraten. Dennoch ist es vielleicht etwas nichtssagend und beliebig. Auf der Rückseite werden schon mal einige der bekannten Stimmen aufgezählt.

Fazit: Eine gute Story mit interessanten Einfällen, der nüchterne Tonfall der Serie grenzt sie von anderen Science Fiction-Produktionen ab.
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