England, Anfang der 1930er Jahre: Der Kurier Preston Aberdeen wird von einem alten Familienanwalt beauftragt, die Urne des letzten Mitgliedes eines alten Adelgeschlechtes in die Familiengruft zu überführen. Der Auftrag hört sich nach leicht verdientem Geld an, doch plötzlich wird Aberdeen in einen Strudel obskurer Geschehnisse verwickelt und ein rücksichtsloser Mörder heftet sich auch noch an seine Fersen. Was steckt bloß hinter der Geschichte?
Die Story selbst ist eigentlich ganz gut und vor allem der Plot kann sowohl überraschen als auch überzeugen. Gar keine Frage, richtig tolles und abwechslungsreiches Geschehen. Aber wie die Handlung hier in Hörspielform präsentiert wird, verlangt dann doch vom Hörer höchste Aufmerksamkeit, da die Szenen teilweise sehr abrupt enden und fast schon sprunghaft an anderen Handlungorten fortgesetzt werden. Vielleicht hätte der Einbau eines Erzählers, der das ganze ein bißchen koordinert und kommentiert, gut getan. So steigt man doch erst nach dem zweiten oder dritten Hören hinter das Gesamtkonstrukt.
An den Sprecherleistungen bzw. an der Qualität der Hörspielproduktion gibt es nichts auszusetzen. Beide Komponenten sind gut und professionel.