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Ayreon Audio CD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (25. Januar 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Inside Out (SPV)
  • ASIN: B000YKOY1W
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 27.081 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Age Of Shadows Incl. We Are Forever
2. Comatose
3. Liquid Eternity
4. Connect The Dots
5. Beneath The Waves
6. Newborn Race
7. Ride The Comet
8. Web Of Lies
Disk: 2
1. The Fifth Extinction
2. Waking Dreams
3. The Truth Is In Here
4. Unnatural Selection
5. River Of Time
6. E=Mc 2
7. The Sixth Extinction

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Auf diesem Doppelalbum verwirrt nur der Name (der Binärcode für "y"), ansonsten bekommt der Hörer progressiven, aber dabei jederzeit eingängigen Rock und Metal auf allerhöchstem Niveau serviert.

Nach einigen privaten Tiefschlägen hat sich Arjen Anthony Lucassen wieder seinem erfolgreichsten Projekt zugewandt und eine weitere grandiose "Space Opera" ausgearbeitet. Stilistisch zwischen dem ohrwürmeligen Klassiker Into The Electric Castle und dem futuristischen Actual Fantasy angesiedelt, gefällt 01011001 mit fantastischen atmosphärischen Keyboard-Teppichen, knallharten Metal-Gitarrenriffs, gelungenen folkigen Einschüben, schönen Streicherpassagen (wohlgemerkt echte Streicher, keine halbgaren Computer-Sounds!) und einem mit viel Fingerspitzengefühl ausgewählten Sänger-Ensemble. Besonders herausragend sind diesmal Anneke van Giersbergen (ex-The-Gathering) und Jonas Renkse (Katatonia), die dem Zuhörer mit ihren enorm einfühlsamen Beiträgen eine Gänsehaut nach der anderen über den Rücken jagen. Aber auch die Stimmen von Hansi Kürsch (Blind Guardian), Steve Lee (Gotthard), Tom Englund (Evergrey), Ty Tabor (King´s X), Simone Simons (Epica), Daniel Gildenlöw (Pain Of Salvation), Floor Jansen (After Forever), Jorn Lande (ex-Masterplan), Bob Catley (Magnum) und Lucassen selbst werten ein kompositorisch gewohnt anspruchsvolles Melodien- und Klangfeuerwerk auf, wie man es in dieser Qualität momentan von keinem anderen All-Star-Projekt geboten bekommt. -- Michael Rensen

Produktbeschreibungen

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Bronze hinter "EC" und "HE", 30. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: 01011001/Ltd.Ed. (DCD + DVD) (Audio CD)
Das neueste Werk von Multitalent Arjen A. Lucassen ist eine sehr typische Scheibe geworden. Wieder sind alle möglischen Größen der Prog- und Rock-Szene dabei und verleihen dem Album wiedereinmal einen ganz eigenen, so noch nicht gehörten Charakter. Bei der reichlich schwierigen Aufgabe "Human Equation" zu überbieten, ist es nicht wirklich überaschend, daß dieses Ziel nur begrenzt erreicht wurde! Das Album hält zwar die von AYREON erwartete hohe Qualität, leistet sich allerdings auch Schwachstellen. So ist der Titel "Connect the dots" sicher einer der schwächeren Ayreon-Songs zumal auch der Vocalist Ty Tabor wenig Glanzpunkte zu setzen weiß (für mich ne klare B-side Nummer). Besser, obwohl nicht top sind "Liquid eternity" und "Web of Lies", welche an einer etwas schwächlichen Kompositionen lahmen, aber trotzdem lichte Momente haben. Entschädigung bieten allerdings die große Anzahl wunderbarer Titel die diese Scheibe (vor allem die 2. CD) überwiegend ausmachen. Besonders hervorzuheben sind dabei "We are Forever", "Comatose", "Beneath the waves", Fifth Extinction", "Sixth Extinction". Von der Gesanglichen Performance stechen für mich klar Jorn Lande, Jonas Renske (Katatonia) und Anneke van Giersbergen (ex-The Gathering, Aqua de Annique) heraus, die mit ihren Stimmen und Interpretationen dieses Album veredeln!

Zuasmmenfassend kann man sagen, daß sich der Kauf dieses Albums wiedereinmal lohnt. Schöne Ayreon-typische Keys, gute bis sehr gute Vocals und eine nette, wenn auch mit vielen Selbstzitaten gespickte Story, machen den Reiz dieser Scheibe aus, die hinter "Electric Castle"(Silber) und "Human Equation" (Gold) und noch vor "Universal Migrator" die Bronze-Medallie im Schaffen A.A. Lucassens verdient hat.

Die DVD der special-edition bietet interessante Einblicke in die Studio Arbeit (incl. Interviews der meisten Vocalisten) und hat auch sonst einige schöne features, ist aber doch eher was für Fans. Das Layout des ganzen Werkes ist erwartungsgemäß ansprechend und bietet neben der Musik auch was fürs Auge!

Dafür gibts von mir 4 (4.5) Punkte und ne klare Kaufempfehlung (sowohl für die Special-edition als auch für die Regular-edition), vor allem für Ayreon-Neulinge!
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein absolutes Hammeralbum!, 9. Februar 2008
Von 
Sascha Hennenberger "sascha332" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: 01011001/Ltd.Ed. (DCD + DVD) (Audio CD)
Vorwort:

Ein neues AYREON Album stand an... für jeden Fan kommt das einer Engelsverkündung gleich. Nach und nach füllten sich die Informationen. Die Story wurde bekannt gegeben, dazu die Gastmusiker. Mit jedem neuen Gastsänger stieg die Spannung: Tom Englund, Steve Lee, Hansi Kürsch, Anneke van Giersbergen (war ja schon ein paar mal dabei), Jonas Renske, Daniel Gildenlöw, Floor Jansen, Jorn Lande, etc' dazu an den Solo-Gitarren Lori Linstruth und Michael Romeo, sowie an den Keyboards Derek Sherinian, Thomas Bodin und Joost van den Broek. Die Liste ging immer weiter, so dass am Ende insgesamt 26 Gäste involviert waren.

Im Dezember gab es neben der Promo im Internet auch noch einige weitere Eindrücke, wie ein cooles Video zu "Beneath the Waves" sowie etlichen Illustrationen aus dem Booklet was natürlich sofort Lust auf mehr werden ließ!

Die Story:

"Bedingt durch einen höchstmöglichen technologischen Entwicklungsstand hat die auf dem Planet Y lebende auf Wasserverbindungen beruhende Spezies "Forever" das Geheimnis der Unsterblichkeit erlangt. Allerdings hat diese Entwicklung zur vollständigen Abhängigkeit von Maschinen und dem Verlust emotionaler Wahrnehmung geführt.

Ein vorbeistreifender Komet, der sich auf Kollisionskurs zur Erde befindet, verspricht den Bewohnern die Möglichkeit, ihre Population zu revitalisieren. "Forever" beschließen den Kometen zu nutzen, um ihrer DNA eine neue Heimat auf dem Planeten Erde zu ermöglichen. Als der Komet auf die Erde trifft entsteht aus der Asche der Zerstörung eine neue Menschheit. Zunächst scheint es, als ob das Experiment mit der übertragenen DNA von "Forever" gelingen könnte, denn die Gefühle aus der Zeit vor der Abhängigkeit der Maschinen kehren zurück. Doch dann verkehrt sich die schnelle Weiterentwicklung der Menschheit durch den Input von "Forever" ins Gegenteil.

"Forever" ist in der Lage, die genetische Evolution auf der Erde rapide zu beschleunigen. Der Preis dafür ist jedoch fatal. Die Menschen geraten in eine ähnliche technologische Abhängigkeit unter dem gleichzeitigen Verlust der emotionalen Wahrnehmung wie zuvor "Forever". Die gesellschaftlich moralische Entwicklung kann damit jedoch nicht Schritt halten. "Forever" muss einen Weg finden, die Menschheit vor ihrer eigenen Selbstzerstörung zu schützen.

Doch macht dies alles überhaupt Sinn ..... ?"

Die Musik

Mastermind zeigt sich hier deutlich dunkler und stellenweise auch härter, als noch beim Vorgängeralbum "The human Equation". Allerdings gibt es auch etliche warme und erdige Elemente und Stimmungen, was vor allem durch den Flötisten Jeroen Goossens (FLAIRCK) und den Violinisten Ben Mathot (DIS) noch mehr unterstrichen wird. Am besten kommt dies auch bei dem sehr Folk orientierten Stück "The Truth Is In Here" zur Geltung.

Die elektronischen Elemente sind dabei auch keine wirklichen Neuerungen, zumal man schon auf früheren Alben sehr viele dieser Elemente verwendete, werden hier aber stellenweise doch noch stärker eingesetzt. Vor allem "Liquid Eternity" sticht hier besonders aus der Masse hervor und auch der Hammer geniale Mittelpart (u.a. mit bereits oben erwähntem Ben Mathot!) sollte hier nicht unerwähnt bleiben!

Es fällt übrigens auf, dass desöfteren RAMMSTEIN als Pate hergehalten haben, doch soll diesen keinen abschrecken, denn letztendlich reduziert sich das auf insgesamt 3 Riffs.

Die Songs

CD1 - Y:

01. Age Of Shadows (incl. "We Are Forever') 10:47

Tom Englund, Steve Lee, Daniel Gildenlöw, Floor Jansen, Hansi Kürsch, Anneke van Giersbergen, Jonas Renkse, Jorn Lande

Noch relativ ruhig beginnt "Age of Shadows", ehe sich der Song immer mehr steigert. Die Gitarren werden heftiger, dazu gesellen sich einige elektronische Elemente. Mit Floor's Stimme nimmt die Nummer eine sehr dramatische Wendung, ehe nach ca. 5 Minuten der zweite Teil "We are forever" beginnt und sich alles wieder beruhigt und stimmungsvolle Akustik-Gitarren inkl. einem noch ruhigeren Jonas Renske das Ruder übernehmen und die Spannung etwas herausnehmen.

Das Beste an dem Song ist aber der eher elektronische Mittelteil mit leichtem Industrial Touch inklusive dem genialen Kanon von Anneke van Giersbergen

02. Comatose 4:26

Anneke van Giersbergen, Jorn Lande, Ben Mathot Violin-Solo

Sehr sphärisch präsentiert sich Arjen hier mit "Comatose", dass komplett elektronisch gehalten wurde. Lediglich Anneke van Giersbergen und Jorn Lande liefern sich hier ein sehr schönes Duett, dass von sowohl sphärischen als auch zugleich bedrohlichen Synthesizern untermalt wurde, wobei Jeroen Goossens an der Flöte dies noch mal unterstreicht und Ben Mathot mit einem herrlichen Geigensolo glänzen kann.

03. Liquid Eternity 8:10

Jonas Renkse, Daniel Gildenlöw, Magali Luyten, Bob Catley, Tom Englund, Floor Jansen, Jorn Lande

Zwar beginnt "Liquid Eternity" noch recht elektronisch, doch bereits nach kurzer Zeit setzen schwere Gitarrenriffs dem Hörer mächtig zu. Hier scheinen sehr deutlich die RAMMSTEIN Einflüsse durch. Die Gitarren sind simpel aufgebaut, aber dennoch effektiv, da somit eine äußerst düstere Stimmung erzeugt wird. Danach sorgen Jonas Renske und Daniel Güldenlöw für eine entspannte Atmosphäre, ehe die eher unbekannte Magali Luyten ihre kräftige Rock Röhre präsentieren darf und allen ihr mächtiges Volumen (stimmlich!) zeigt. Der Stimmungshöhepunkt wird im erneut sehr elektronischen Mittelteil erreicht, der einen leicht melancholischen Touch besitzt. Sowohl Jeroen Goossens und Ben Mathot betonen diese Stimmung mit ihren Instrumenten noch um einiges, wobei vor allem letzterer die Spannungskurve wieder nach oben treibt.

04. Connect The Dots 4:13

Ty Tabor, Arjen Lucassen

Ich will ja jetzt nicht manche Leute abschrecken, aber "Connect the Dots" ist ebenfalls recht elektronisch ausgefallen (auch wenn der Plot auf der Erde sich abspielt), doch im Refrain, den sich der Protagonist Ty Tabor hier mit Arjen Lucassen teilt, gibt es wieder verzerrte Gitarren. In der zweiten Strophe kommen auch einige coole Akustik Gitarren zum Einsatz, die fast schon Lagerfeuer Charakter haben. Saucoole Nummer, welche die Atmosphäre der ersten CD noch stimmiger werden lässt.

05. Beneath The Waves 8:26

(a) Beneath The Waves

Daniel Gildenlöw, Bob Catley, Anneke van Giersbergen, Floor Jansen, Steve Lee, Arjen Lucassen - Guitar Solo

"Beneath the Waves" beginnt sehr ruhig, am Anfang könnte man sogar meinen, man hätte hier eine Esoterik CD im Laufwerk, hehehe. Doch auch insgesamt ist dieser Song relativ entspannt ausgefallen und nimmt die Hektik und vor allem die bisherige elektronische Dominanz etwas die Luft raus, so dass hier nicht nur eine gelöste sondern auch leicht verträumte Atmosphäre steht. Neben Anneke van Giersbergen glänz hier vor allem GOTTHARD Sänger Steve Lee mit einer

(b) Face The Facts

Hansi Kürsch, Anneke van Giersbergen, Floor Jansen

"Beneath the Wave" geht nahtlos in "Face the Facts" über. Hat man sich eben noch an Steve Lee gewohnt, hört man plötzlich BLIND GUARDIAN Frontmann Hansi Kürsch, der im Hintergrund absolut hervorragend von Anneke van Giersbergen und Floor Jansen begleitet wird, die erneut mit ihren wunderschönen Stimmen den Hörer verzaubert und somit Hansi fast schon in die zweite Reihe verdrängen.

(c) But A Memory...

Tom Englund

Bereits nach kurzer Zeit sind wir auch schon bei "But a Memory" angelangt, bei dem EVERGREY's Tom Englund wieder ruhigere Töne anschlägt und mit seiner Stimme ein wenig Wehmut aufkommen lässt wenn er singt: "I often dream about the old days"...

(d) World Without Walls

Jorn Lande, Floor Jansen

"World without Walls" greift erneut das Thema von "Beneath the Waves" auf, erinnert aber musikalisch mehr an ein Musical, was vor allem auf den theatralischen Gesang von Jorn Lande und Floor Jansen zurückzuführen ist.

(e) Reality Bleeds

Instrumental

Elektronisch endet dann "Beneath the Waves" mit dem Kapitel "Reality bleeds".

06. Newborn Race 7:49

(a) The Incentive

Daniel Gildenlöw, Floor Jansen, Lori Linstruth - Guitar Solo

Folkiger wird es schließlich mit "Newborn Race" bzw. "The Incentive". Mit dem Einsatz von Daniel Gildenlöw meint man zunächst sogar, dass es sich hierbei um einen PAIN OF SALVATION Song handeln würde, bis letztendlich Floor Jansen sich dazu gesellt. Auch wenn der Song relativ zügig, verzückt arrangiert wurde hat er zunächst eine eher ruhigere Stimmung steigert sich dann aber bis hin zum genialen Solo von Lori Linstruth immer mehr, bis mit 'The Vision' der zweite Teil des Songs beginnt.

(b) The Vision

Tom Englund

Ähnlich wie bei "Beneath the Waves" geht "The Incentive" nahtlos in "The Vision" über. Hier kommt dem Charakter von Tom Englund die Idee, dass man die eigene DNS weiter schicken könnte, um daraus neues Leben zu erschaffen. "Explore the Vastness of Space, [...] See the World with a new born Race", singt Tom hier und legt somit quasi den Grundstein für den Gesamtsong.

(c) The Procedure

Jonas Renkse, Bob Catley, Hansi Kürsch, Jorn Lande, Jonas Renkse,

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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Auf zu neuen Welten, 31. Januar 2008
Von 
Andre Schuder (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: 01011001 (Audio CD)
Ich zähle mich ebenfalls zum Lager derer, die das Vorgängeralbum "The human equation" für den bisherigen Höhepunkt im Schaffen Arjen Anthony Lucassens halten. Das Album verband eine faszinierende Geschichte mit Kompositionen, die vor Energie, Einfallsreichtum, Atmosphäre und erhabener Momente schier platzten. Diesen Meilenstein des gesamten Prog-Genres zu übertreffen ist natürlich ein aussichtsloses Unterfangen. Aber Lucassen macht auch keine Anstalten, dies zu versuchen, denn 01011001 schlägt eine deutlich andere Richtung ein. "The human equation" war bei aller Genialität relativ schwer zu konsumieren, nicht zuletzt weil es für Ayreon-Verhältnisse ungewohnt heavy ausfiel. 01011001 steht er in der Tradition der früheren Werke. Es lädt dazu ein, sich zurückzulehnen, zu genießen, zu entspannen und die Seele baumeln zu lassen. Lucassens versteht es wie kein zweiter den Hörer in sein fantastisches Universum förmlich hineinzusaugen. Die zivilisationskritische Handlung rund um einen "emotionalen Neubeginn" (mehr soll hier nicht verraten werden) ist diesmal ein wenig konfus geraten, fügt sich aber gut in das albenübergreifende Konzept ein, zu dem Ayreon immer wieder Bezug nimmt.

"The human equation" war auch deswegen so gut, weil es einen Ausbruch aus dem relativ engen Science-Fiction-Korsett darstellte. Um die entsprechende spacige Stimmung zu erzeugen, stehen auch einem Virtuosen wie Lucassen nur begrenzte Mittel zur Verfügung. Stichwort: Keyboard. Die Keyboardteppiche sind natürlich wie immer grandios, allerdings bleibt es nicht aus, dass manches ziemlich vertraut klingt. Das muss nichts per se Schlechtes sein, aber Überraschungen wie auf "The human equation" sucht man abgesehen von dem äußerst chilligen "Connect the dots" vergebens. Außerdem hätte manchem Longtrack ein bisschen mehr Abwechslungsreichtum gut getan.

Eigentlich muss gar nicht erwähnt werden, das alle Beteiligten ihre Aufgabe mit Bravour erledigen. Lucassen hat auch dieses Mal eine Riege namhafter Musikgrößen um sich geschart, die allesamt einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass 01011001 (oder einfach Y) ein einmal mehr brillantes Doppelalbum aus dem Hause Ayreon ist. Selbst wenn es in seiner Gesamtheit nicht immer überzeugen kann und der Entdeckerdrang nur unzureichend bedient wird, erinnert 01011001 eindrucksvoll daran, warum man so gerne Prog hört: zum Hinfortgleiten in einzigartige Klanglandschaften voller wunderbarer, magischer Momente. Spätestens bei "Beneath the waves" wird das auch der letzte unterschreiben.
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