Dieser erste Teil der Hörspielserie Don Harris erzählt kurz zusammengefasst dessen Kindheit und Jugend.
Elaine Harris die Ehefrau von Sir Edward of Glastonbury, stirbt bei Dons Geburt, er selbst wurde von seinem Vater ins Internat geschickt um eine gute Ausbildung zu bekommen. Dort entdeckt er schon bald seine Fähigkeit in die Zukunft zu blicken, und kann daher der Tochter des Filosofielehrers das Leben retten und bei Sport erweist sich diese Gabe auch als nützlich.
15 Jahre später ruft sein alter Internatsfreund Terry Sheridan, der mittlerweile bei Scotland Yard arbeitet, Harris an, der Agent für die European Special Intelligence (ESI) ist, weil eine seiner Geliebten tot aufgefunden wurde. Nancy Goldman wurde erschossen und mit ihrem Blut Harris Telefonnummer an die Wand ihres Hotelzimmers geschrieben. Terry bittet Don ihm bei seinem Ermittlungen mit seiner Gabe zu helfen und er hat tatsächlich eine Vision des Mordes und des Mörders, so dass eine Fahndung herausgegeben werden kann.
Währenddessen stirbt Don Harris Vater und auf der Stirn der Leiche erblickt Don ganz kurz ein drittes Auge. Auch die mysteriöse, schöne Elektra, die plötzlich in Harris Leben auftaucht wirft mehr Fragen auf, als dass sie Antworten liefert.
Unterdessen wurde der Mörder von Nancy gefunden. Es ist ein ebenfalls Psi-Begabter mit drittem Auge. Dieser Killer jedoch ist mehr als er auf den ersten Blick erscheint, denn er ist ein Mitglied des Geheimbundes der "Höllensöhne".
Nancy Goldman stand in Verbindung mit einem Anwalt. Don steigt mit seinem alten Ausbilder Mac Sterlin in der Kanzlei ein und findet im Computer des Anwalts einen Ordner über sich und seine Familie. Ein ihm unbekanntes Hochzeitsfoto seiner Eltern zeigt Elektra und sie ist seitdem keinen Tag gealtert.
Die Sprecher aus der Zeit des erwachsenen Don Harris sind mit bekannten und sehr guten Sprechern besetzt, die uns schon aus vielen Hörspielen bekannt sind, wie Claudia Urbschat-Mingues aus den Offenbarung 23 Hörspielen. Ihre rauchige erotische Stimme eignet sich wunderbar für die schöne, sexy und mysteriöse Elektra. Leider ist dem in der Jugendepisode nicht so. Der Junge Don ist gut, aber sein Freund Terry einfach nur schrecklich, er klingt als wenn er vom Blatt abliest.
Don Harris ist so wie John Sinclair der Feder von Jason Dark entsprungen, also der Held einer Endlosserie von Groschenheftchen der 70er. Für das Hörspiel wurde die Zeit der unsrigen angepasst oder zumindest fällt es nicht auf, dass es in den 70er spielt.
Wie die Vorlage vermuten lässt ist dieses Hörspiel eher seichte Unterhaltung mit wenig Tiefgang, dafür mit umso mehr expliziten stöhn-Sexszenen und drastischen Gewaltdarstellungen mit spritzenden Blutfontänen.