Mittlerweile sind wir bei Gabriel Burns bei Folge 22. Ab und zu fand ich es furchtbar, wie man bei der Serie hingehalten wurde. Tröpfchenweise Informationen und ein Hauptcharakter mit Namen Steven Burns, während die Serie Gabriel Burns heißt und man wußte nie, warum. Ständig neue Rätsel, neue Verwicklungen und auf jede kleine Antwort kamen zwei neue Fragen. Aber das Durchhalten lohnt sich. Folge für Folge entfaltet sich bei GB ein kleines, düsteres Paralleluniversum.
Die Handlung der Folgen baut aufeinander auf. Der wirklich sehr günstige Preis dieser ersten Folge muß also relativiert werden. Wenn man erst vom Gabriel Burns Virus erfaßt wurde, muß man alle Folgen haben. Jede Folge macht einen neugieriger, wie es weitergeht. So ist dieser kleine günstige Appetitshappen zu verstehen.
Gabriel Burns bietet hervorragende Sprecherleistung, einen phantastischen Soundtrack und eine spannende Story, die gerade noch so am vielleicht doch noch möglichen kratzt, daß man glauben könnte, das alles könnte vielleicht tatsächlich passieren. Am ehesten kann man die Serie wohl von der Machart mit Akte X vergleichen, obwohl sie inhaltlich nichts gemein haben.
Zur Folge selber: Steven Burns wird des Mordes verdächtigt. Ein geheimnisvoller Mann bietet ihm seine Hilfe an, wenn Steven eine Aufgabe für ihn erledigt. Bald gerät Steven in einen Strudel mysteriöser Ereignisse. Menschen verhalten sich seltsam, brutale Morde geschehen und rätselhafte fliegende Wesen tauchen auf.
In der Rangfolge aller 22 Folgen liegt dieser erste Teil bei mir auf Rang zwei (hinter Folge 7 "Die Fänge des Windes"). Das ist bei einer Serie, die generell auf sehr hohem Niveau liegt eine ziemliche Leistung. Es bringt übrigens nichts, ein paar Folgen auszulassen, oder spätere Vorzuziehen. Am besten hört man sich wirklich eine nach der anderen an.