Mit
Wrong eines der NoMeansNo Alben die sowas wie bekannter sind als der Rest ihres Schaffens. Und mit Minutemen und Victims Family sind No Means No eine der ersten Bands die Ska, Jazz, Punk, Psychedelic, Hardcore und was auch immer miteinander verknüpften. In Anlehnung an den Post Punk ist das erstmal Post Hardcore getauft worden und wird heute mit unter dem Titel Jazzcore gehandelt oder zumindest als dessen Vorläufer herangezogen.
Dabei lieferten NoMeansNo 1991 eine aus heutiger Sicht halbwegs eingänige Stilmixtur die sich irgendwo zwischen den damaligen Helmet, Primus, RHCP, Green Jelly, FaithNoMore, Mr. Bungle etc. ohne weiteres Einreihen konnte. Was damals als seltsam disharmonisch aber inovativ galt ist heute, spätestens über den Nu Metal fast schon üblich. Nur waren NoMeansNo selbst zum Zeitpunkt von 0+2=1(und damit von FNM, RHCP und Primus) schon seit einer Dekade aktiv und... hatten ihren Stil seither kaum verändert und wie es ausschaute wohl andere Bands deutlich beeinflusst, damit sind sie wohl sowas wie Urgroßväter des Nu Metals.
0+2=1 ist voller Hits und hat kaum einen Ausfall und mit Now auch den bekanntesten Titel der Band.
Tatsächlich beachtenswert ist dies grandiose jazzig-funkige Bassspiel, zum Beispiel auf mary, oder der manchmal merkwürdige Sprechgesang in Kombination mit diesen jammernden Gitarren oder diese heftigschnellen Nummer wie Joyful Reunion und das Instrumental the Night nothing becomes everything oder der Hämmernde Bass auf When putting it all in order A oder, oder, oder...
das Ganze ist stets mit dem für diese Musik nötigen Humor versehen und lässt sich vielleicht am besten als Mischung aus Dead Kennedys und Frank Zappa beschreiben.