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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unglaubliche Musik, 5. September 2005
Rezension bezieht sich auf: De-Loused in the Comatorium (Audio CD)
De-Loused in the Comatorium ist mir durch zufall in die Hände gefallen, als ein Freund mit einer derartigen Begeisterung erzählte, dass ich mir unbedingt diese Band zu Gemüte führen musste! Was sich mir offenbarte war ein absolut abgefahrenens Musikerlebnis. Eine Musik bei der man merkt, dass sie mit der größten Leidenschaft geschrieben wurde, die ich mir vorstellen kann. Tracks wie "Drunkenship of the Lanterns" strotzen nur so von Musikalischen Varianten. Manch andere Band schafft solche Vielfalt an verschiedenen Riffs und perfekt dazu abgestimmten Drums und Gesang in ihrer ganzen Bandgeschichte nicht! Liebhaber schneller, lauter Musik sowie selbige melodiöser, ruhigerer Stücke werden nach allen Arten der Kunst bedient. Man sollte sich für diese CD ca. eine Stunde Zeit nehmen und die Musik von Track 1 bis 10 ohne unterbrechung anhören. Vergleichbares hab ich noch nicht gehört. Für mich eine der besten Bands der letzten 5 Jahre. Ich hoffe ich konnte nur ansatzweise meine Begeisterung in die obrigen Zeilen fassen! Absolutes Muss für jeden der vom ewig gleichen Rock alltag gelangweilt ist. Ebenfalls großes Lob an das nachfolger Album. Auch umbedingt anschaun und hören!
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Heilischer Bimbam!, 24. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: De-Loused in the Comatorium (Audio CD)
Diese Musik hören, heißt, seine Picknickdecke neben einer ICE-Trasse aufzuschlagen! Im Vorbeirauschen des Musikzuges glaubt man Fetzen von Led Zeppelin, King Crimson, Pink Floyds "Meddle" und die Peter Green Gitarre der frühen Fleetwoods zu hören (Wer hört sie auch!), doch alles mit 310 km/h und - vor allen Dingen - in wahrem Fieberwahn. Der Zuhörer mag sich niemals in Sicherheit wägen, wenn der Sänger - nach atemlosem Ausbruch (aber nicht atonal) - scheinbar eine Ruhepause einlegt und "Versöhnliches" anstimmt! Alles wird nur zur Vorbereitung des nächsten Intensitätsschubes benutzt. Doch Geschwindigkeit ist hier nicht alles, der Wahn ist gestylt, hat Methode, überrascht ständig und macht einen glauben: So etwas ist planbar! Ich glaub es einfach nicht! Ein kreatives Tollhaus!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Klarstellung!, 3. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: De-Loused in the Comatorium (Audio CD)
Hier wird des öfteren davon geredet, dass dies schwer genießbarer Prog -oder Artrock sei, vielleicht nur des Willens zur Kunst. Ich sehe es als Quatsch. Kein anderes Album konnte mich so gut unterhalten und fesseln wie dieses epische Werk, dass man niemals in Stückform hören sollte, denn es nur im Ganzen durch die vielen Abbiegungen und Vielfalt seinen vollen Reiz hat. Die Transportation von Gefühlen in die Songs sind jedoch das, was sie ausmachen, der Sänger fungiert viel mehr als Schreier, der Gitarrist lässt seine Finger springen und Töne erklingen, deren Folge zunächst total irrational erscheinen. Wenn man dann auch noch etwas zum Hintergrund weiß, nämlich, dass es um die Visionen ihres Freundes, der Selbstmord beging, im Koma sind, die sie quasi vertonen und nacherzählen, merkt man ganz deutlich, dass er schließlich im letzten Song aufwacht, denn der rüttelt auf. Es klingt so, als würde er einen Scherbenhaufen vorfinden und sich mit ihnen tödlich verletzen, das ganze endet abrupt - und man kann verstehen, fühlen, noch nie hat mich so Musik gerührt. Beim ersten Anhören ist das natürlich alles etwas zu viel, es ist mühsam sich da durchzukämpfen. Ich hasste es auch zunächst, doch beim zweiten Mal fand die Begeisterung keine Grenzen mehr. Definitiv eine der besten Platten, die jemals erschienen ist, mit Songs, die alle gleichwertig sind und man keinen einem anderen unterzuordnen weiß. Darauf habe ich gewartet. Hier geht es nicht um die Kunst, sondern ob es gefällt. Das sollte immer so sein!!
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