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Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen (suhrkamp studienbibliothek) Taschenbuch – 21. September 2009


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 283 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 1 (21. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518270168
  • ISBN-13: 978-3518270165
  • Größe und/oder Gewicht: 10,8 x 1,8 x 17,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 435.872 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Über den Autor und weitere Mitwirkende

Friedrich Schiller (1759-1805) war Dichter und Philosoph, Historiker, Arzt und Hochschulprofessor. Vor allem aber gilt er als einer der bedeutendsten deutschen Dramatiker. Werke wie Kabale und Liebe, Wilhelm Tell oder Die Räuber stehen auch international regelmäßig auf den Spielplänen der Theater. Zudem gilt er als wichtigster deutschsprachiger Balladendichter (u. a. Die Bürgschaft, Der Taucher). Charakteristisch für Schillers Werke ist die Macht der Sprache, die für Emotion und Freiheitsdrang zu einer Zeit absolutistischer Herrschaft steht. Prägend für das späte Werk Schillers wurde der Gedankenaustausch mit Geistesgrößen wie Goethe, Herder und Lessing während seiner letzten sechs Lebensjahre im thüringischen Weimar.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Erben am 10. Juni 2002
Format: Taschenbuch
Die Schillersche Ästhetik (in einer Reihen von Briefen), die als ein Ausdruck der Freiheit sich in der noch zu erreichenden Totalität des Menschen entfalten soll, geht gewiss auf Schillers Entäuschung über den Verlauf der Revolution in Frankreich zurück, deren positive Auswirkungen auf den Staat er jedoch noch nicht erkannte. Ausgehend von den sozialen Misständen, die sich in Arbeitsteilung äußern und Akzente auf die Teilung des Individuums schlechthin diagonstizieren, entwirft Schiller in seinem Traktat eine transzendentale Erziehung des Menschen zum Schönen. Dabei will er die zwei divergierenden Triebe der menschlichen Natur, Formtrieb und Stofftrieb, zu einem harmonischen Geflecht des Spieltriebes vereinigen, so dass am Ende ein in Freiheit lebendes Individuum als Ganzes zusammen mit den anderen Bürgern den zweifellos utopischen Staat realisieren kann.
Die "Ästhetik" verlangt dem Leser an Abstraktionsvermögen und hochkonzentriertem Lesen alles ab. Der klassische Idealismus, der sich hier andeutet, bereit Verständnisschwierigkeiten: ein parallel zu dem Primärtext laufender Kommentar ist äußerst hilfreich. Empfehlenswert wäre eine an- und abschließende Kenntnis des Aufsatzes von Schiller "Über das Erhabene", weil er die "Ästhetik" inhaltlich komplettiert.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kankin Gawain TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 24. Februar 2006
Format: Taschenbuch
Ein von mir hochverehrter Kunstlehrer empfahl mir dieses aus zahlreichen Briefen zusammengesetzte Werk, da ging ich noch zur Schule. Erst vor kurzem habe ich es dann einmal vollständig gelesen. Zwar ist Schillers Unterteilung der menschlichen Psyche in sinnlichen Trieb und einem keinen Kausalgesetz unterworfenen ethischen Gestaltungsvermögen nicht mehr ganz up to date, die Schlüsse, die Schiller jedoch für die Lebensführung daraus zieht, sind immer noch wahr und richtig. Zum einen verteidigt Schiller die Natur als jenen Bestandteil in uns, der uns gleichermaßen den „Stoff" unserer Lebenspraxis und unseres künstlerischen Schaffens gibt, beharrt andererseits aber ebenso darauf, dass dieser Stoff einer Formung bedarf, die er unserem Vermögen zum ästhetischen und ethischen Urteil anheim stellt. Schließlich formuliert Schiller den tiefen Gedanken, dass der Mensch nur dort wirklich Mensch ist, wo er spielt, d.h. wo Formtrieb und Stofftrieb aufeinandertreffen und sich fruchtbar durchdringen.
Dass er das ganze auch noch in einem wunderbaren Deutsch, allerdings auch in einem schwierigen, formuliert, muss ich hier wohl nicht eigens erwähnen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von les am 19. Oktober 2010
Format: Taschenbuch
Mit den "Briefen über die ästhetische Erziehung des Menschen" lernt man Schiller von seiner philosophischen Seite kennen, die mitunter eine sehr bestimmende war. Erstmals in den Horen veröffentlicht, stellen sie eine fundamentale Abhandlung über Schönheit, Ästhetik und Ideale dar, die letztlich zum Grundsatz "Schönheit ist Freiheit in der Erscheinung" führt. Ein Denken, das auf Kant aufbaut und sehr stark von der (damals aktuellen) Französischen Revolution geprägt ist.
Die vorliegende Ausgabe von Reclam besticht nicht nur durch die ausführliche Kommentierung jedes Briefes, sondern macht mit den Augustenburger Briefen auch die Entstehungsgeschichte nachvollziehbar. Ein Muss für jeden Schiller-Fan, der auch dessen philosophische Facetten kennen lernen möchte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von AntiPasti am 15. April 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Die Kommentare sind hilfreich. Ausserdem sind die Augustenburger Briefe aufgeführt. Selbstredend, die Sprache ist äusserst schwierig - Trotzdem ein schöner Luxus.
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Von n am 19. November 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ist zwar schwer zu verstehen für den ein oder anderen, dennoch sehr interessant zu lesen. Schade ist nur, dass man nur die Briefe von Schiller liest und die Antwort auf seine Briefe nicht sehen kann, auf denen er die weiteren Briefe bezieht.
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