Heutzutage wird in dem medizinischen Unialltag leider viel zu wenig mit den sechs bis sieben Sinnen eines Arztes gemacht. Dies ist nicht nur aus intellektueller Sicht schade, sondern auch ein erheblicher Kosten- und Zeitfaktor, der eigentlich vermieden werden könnte. Deswegen ist dieses Buch sehr notwendig und sicher auch eines der Besten in seiner Klasse. Jedoch reicht dies leider nicht aus, weil es in seinem Inhalt dann doch zu langatmig ist, damit man es mit anhaltendem Interesse lesen kann. Außerdem würden etwas mehr Struktur und Abbildungen auch nicht schaden. Da aber der durchschnittliche Mediziner sehr wohl gewohnt ist, daß leider nur der kleinste Teil, den er liest, wirklich spannend ist, ist dieses Buch trotzdem zu empfehlen. Es wird sich spätestens im klinischen Alltag auszahlen und wird einen in Erstaunen versetzen, wieviel man mit seinen eigenen Händen und "basic tools" wie Stethoskop oder Reflexhammer alles über einen Patienten erfahren kann. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)