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Die Überwachung von Arbeitnehmern: Nicht-technische Überwachungsmethoden, technische Überwachungsmethoden und ärztliche Untersuchungen
 
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Die Überwachung von Arbeitnehmern: Nicht-technische Überwachungsmethoden, technische Überwachungsmethoden und ärztliche Untersuchungen [Broschiert]

Florian Höld
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Broschiert: 562 Seiten
  • Verlag: Kovac, J; Auflage: 1., Aufl. (Januar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3830021828
  • ISBN-13: 978-3830021827
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.052.280 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Der Detektiv, 01/2007

Der Autor gewährt mit seiner Untersuchung einen profunden Einblick in die komplexen Möglichkeiten der technischen als auch nicht-technischen Überwachung von Arbeitnehmern. [...] Entweder nutzt man es als Nachschlagewerk, da Höld eine wahre Fundgrube an Zitaten und rechlicher Quellliteratur bietet - dann helfen ein 34seitiges Literaturverzeichnis mit mehr als 400 Quellenangaben sowie rund 1.800 Fußnoten weiter und man verzeiht, das auf ein Stichwortverzeichnis verzichtet wurde. Oder man nutzt das Werk zur ausgiebigen, intensiven Lektüre, um sich so viel wie möglich an Hintergrundwissen und Zusammenhängen zu erschließen [...]. Das Werk besticht nicht nur durch eine angenehme Schreibweise - kurz und zugleich verständlich - sondern setzt sich darüber hinaus mit dem pro und contra des Meinungsstandes in Rechtsprechung und Schrifttum auseinander. [...] Fazit: Im Bereich der Arbeitnehmerüberwachung bringt Höld die relevanten Dinge klar auf den Punkt und bietet somit dem nicht juristisch geschulten Praktiker im Bereich der Privaten Ermittlungsführung eine wertvolle und verständlich geschriebene Orientierungshilfe.

Kurzbeschreibung

Die Problematik der Überwachung von Arbeitnehmern hat zunehmend praktische Relevanz. Qualität und Quantität der betrieblichen Kontrolle von Arbeitnehmern nehmen rapide zu. Trotz der primär verfassungsrechtlichen Dimension waren Art, Umfang und Zulässigkeit der Überwachung lange ungeklärt. Die Kollision des Persönlichkeitsrechts der Arbeitnehmer mit den betrieblichen Belangen der Verhaltens- und Leistungskontrolle bedürfen eines angemessenen Ausgleiches. Einerseits droht bei einem zu extensivem Umgang mit Arbeitnehmerdaten die Gefahr eines gläsernen Arbeitnehmers, andererseits sind effektive, wirtschaftliche und gerichtsfeste Kontrollen zu einer ordnungsgemäßen Betriebsführung unerlässlich. Ziel der Publikation ist es, einen Beitrag dahingehend zu leisten, dass die Problematik der Arbeitnehmerüberwachung einer umfassenden und abschließend klärenden wissenschaftlichen Untersuchung zugeführt wird. Dazu werden die vielseitigen Anwendungsformen der unterschiedlichen Überwachungsmethoden aufgezeigt, auf eine dogmatische Grundlage gestellt sowie einer praktischen Lösung zugeführt.

Den Kern des Werks bildet erstmals der praktisch überaus bedeutsame Bereich ärztlicher Untersuchungen auf Verlangen des Arbeitgebers. Der Verfasser unterwirft die unterschiedlichen Methoden strukturell einer einheitlichen Systematik und entwickelt unter eingehender Analyse der ergangenen Rechtsprechung und wissenschaftlicher Beiträge allgemeine Rechtmäßigkeitsmaßstäbe und Kriterien, anhand derer auch zukünftige Überwachungsmethoden arbeitsrechtlich handhabbar gemacht werden können. Zulässigkeit und Grenzen des arbeitsgeberseitigen Handlungsspielraums werden so unter allen in Frage kommenden rechtlichen Gesichtspunkten überprüft.

Verständlich geschrieben und auf dogmatischen Hintergründen basierend, richtet sich dieses Buch primär an den Rechtskundigen, bietet aber auch dem nicht juristisch geschulten Praktiker, ebenso wie Interessenvertretern auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite, eine wertvolle Orientierungshilfe.


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5.0 von 5 Sternen Licht ins Dunkel der Arbeitnehmerüberwachung, 21. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Überwachung von Arbeitnehmern: Nicht-technische Überwachungsmethoden, technische Überwachungsmethoden und ärztliche Untersuchungen (Broschiert)
Das vorliegende Werk von Höld, zugleich Dissertation an der Universität zu Köln, schließt eine Lücke in der arbeitsrechtlichen Literatur. Der Verfasser bietet mit seiner 500 Seiten starken Untersuchung einen breiten Überblick über die technische und nicht- technische Überwachung von Arbeitnehmern. Hier wird beispielsweise der Einsatz von Detektiven ebenso untersucht, wie die in der Praxis immer akuter werdenden Probleme der Zulässigkeit und den Grenzen der Kontrolle der Telefon- und E-Mail Kommunikation. Neben den individualarbeitsrechtlichen Fragen, widmet sich der Verfasser auch der betrieblichen Mitbestimmung. Dabei hat Höld in diesem Abschnitt zwar akribisch und mit der notwendigen Präzision gearbeitet, sich gleichzeitig aber angenehm kurz gehalten. Schließlich haben sich in diesem Bereich bereits andere ihre Meriten verdient, so dass Höld sich schwerpunktmäßig einem weitaus weniger erforschten aber gleichwohl ebenfalls zukunftsträchtigen Problembereich widmen konnte: Den ärztlichen Untersuchungsmethoden. Auf insgesamt gut 275 Seiten geht Höld dezidiert auf die sich dort darbietenden Schwierigkeiten ein. Den Abschluss der Arbeit bietet eine Untersuchung der Verwertbarkeit von rechtswidrig gewonnenen Beweisen im arbeitsgerichtlichen Verfahren.

Das Werk besticht in vielerlei Hinsicht. Es bietet in angenehmer Schreibweise einen profunden Überblick über den Meinungsstand in Rechtsprechung und Schrifttum. Dabei brennt Höld ein wahres Feuerwerk an Zitaten ab. Ein solch reicher Nachweisschatz ist ein Leckerbissen für den Praktiker, der dankbar ist für eine solche Fülle von weiterführenden Hinweisen. Aber auch inhaltlich weiß der Höld zu überzeugen. Auf dem schmalen Grat der Abwägung zwischen dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht des Arbeitnehmers einerseits und den Überwachungsinteressen des Arbeitgebers empfiehlt sich der Verfasser als sachlich-neutraler Mittler zwischen den Parteien, der stets einen interessengerechten Ausgleich findet.

Im Bereich der Arbeitnehmerüberwachung hat der Höld schon jetzt das Zeug zum Klassiker. Man kann nur hoffen, dass - entgegen der üblichen Entwicklungen bei Dissertationen - noch viele weitere Auflagen dieses Werks folgen werden, in denen uns Höld mit der spannenden Materie des Rechts der Arbeitnehmerüberwachung unterhält.

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