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Überwachtes Deutschland: Post- und Telefonüberwachung in der alten Bundesrepublik [Gebundene Ausgabe]

Josef Foschepoth
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

20. Februar 2013
Millionen und Abermillionen Postsendungen wurden Jahr für Jahr, Tag für Tag aufgebrochen, ausgewertet und teilweise vernichtet. Millionen und Abermillionen Telefonate wurden abgehört. Von und im Auftrag der ehemaligen Besatzungsmächte, aber auch von den Westdeutschen selbst. Nahezu alle eingehende Post aus der DDR und massenweise Briefe und Pakete aus anderen osteuropäischen und kommunistischen Staaten wurden angehalten und zensiert. Die Telefon- Fernschreib- und Telegraphenleitungen von und zur DDR, nach und von Berlin und in die übrigen osteuropäischen Staaten, aber auch innerhalb der Bundesrepublik, ins westliche Ausland und Durchgangsleitungen von Ost nach West wurden systematisch überwacht und abgehört. Die alte Bundesrepublik zwischen 1949 und 1989 war ein großer, effizienter und effektiver Überwachungsstaat. Das Buch liefert neue Erkenntnisse aufgrund einer umfassenden und intensiven Auswertung von bislang nicht erforschten, zumeist unzugänglichen und vielfach noch als geheim eingestuften Akten der Bundesregierung und der ehemaligen Besatzungsmächte USA und Großbritannien. Der Autor stieß auf mehrere Millionen Geheimdokumente zur Geschichte der Bundesrepublik, die noch nicht erforscht sind. Sein Buch macht deutlich: Die Geschichte der Bundesrepublik ist noch nicht geschrieben.

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Überwachtes Deutschland: Post- und Telefonüberwachung in der alten Bundesrepublik + Angriff auf die Freiheit: Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 378 Seiten
  • Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht; Auflage: 3. (20. Februar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3525300417
  • ISBN-13: 978-3525300411
  • Größe und/oder Gewicht: 3,2 x 16,5 x 23,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 199.374 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

The former Federal Republic of Germany was an efficient and well-organized surveillance state. Massive instances of letter-opening and phone-tapping successfully sidestepped or trampled on the German constitution. But how did these acts of leveraging constitutional rights come to be? How was it done and by whom? Who was responsible? What role did the former occupiers have in these acts? This volume provides a hitherto unknown wealth of secret files of the German government in an investigative documentation of how West Germany kept tabs on its citizens. A must-have volume for anyone interested in the recent history of this European powerhouse.


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4.0 von 5 Sternen Ein Staat, der sich eine Demokratie nennt... 16. März 2013
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein Staat, der sich eine Demokratie nennt, aber das demokratische Prinzip der Gewaltenteilung untergräbt, seine Verfassungsgrundsätze aushebelt, in dem er seine Bürger heimlich bespitzelt und überwacht, und diesen dann auch noch die Möglichkeit nimmt, sich rechtlich dagegen zur Wehr zu setzen; ein Staat, dem die Staatsraison wichtiger als die postulierten Freiheitsrechte seiner Bürger ist – ein deutscher Staat, na klar, das war doch die DDR. Nun ja, das stimmt nur halb, denn all dies trifft auch auf den Teil westlich der ehemaligen Mauer zu: die Bundesrepublik Deutschland.
Wer das für eine spinnerte Verschwörungstheorie hält, dem sei die Arbeit des Freiburger Historikers Josef Foschepoth empfohlen, der Einblick in jüngst deklassifizierte, ehemals geheime Dokumente aus den Archiven der Bonner Republik nehmen durfte. Foschepoth analysiert die Entwicklung der heimlichen Überwachung der westdeutschen Bürger von ihren Anfängen unter allliertem Besatzungsrecht, den offiziellen und inoffiziellen Verhandlungen mit den drei ehemaligen westlichen Besatzungsmächten über deren „Vorbehaltsrechte“ während der Adenauer-Ära, die Ablösung dieser Vorbehaltsrechte durch die legislative Überführung in deutsches Recht durch die „G10-Gesetze“, die folgende fast vollständige Übernahme des Bespitzelungsapparates durch die deutschen Geheimdienste (ausgerechnet während der „Mehr Demokratie wagen!“-Jahre unter Willy Brandt) bis hin zur Fortschreibung des Überwachungssystems im Rahmen der 2+4-Verhandlungen zur deutschen Wiedervereinigung 1989. Abgerundet wird das Buch durch einen Anhang mit ausgewählten Originaldokumenten.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr Staat wagen (SPD 1968) 31. Juli 2013
Von callisto TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Gegenstand dieses Buches ist die Politikgeschichte, die Geschichte des Staates, insbesondere der Exekutive, konkret der Bundesregierung auf dem Politikfeld der inneren und äußeren Sicherheit am Beispiel der Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs in der Bundesrepublik zwischen 1949 und 1989. (S. 10) Aufgrund einer Sondergenehmigung durch das Bundesministerium des Innern wurde, nach erfolgter Sicherheitsüberprüfung durch den Verfassungsschutz, tatsächlich möglich, was zunächst nicht möglich zu sein schien. Der Autor bekam weitgehend ungehinderten Zugang zu den VS-Akten der Bundesregierung, mit Ausnahme der Akten der Geheimdienste (S. 13)

„Im Sommer 1963 [griffen die Leitmedien] den Staat erneut scharf an, als durch Indiskretionen bekannt wurde, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz seit Jahren Telefone von Bundesbürgern abhören und deren Postsendungen öffnen ließ. Zur Umgehung des Grundgesetzes, das die Unverletzlichkeit des Post- und Telefongeheimnisses garantierte, bedienten sich die Verfassungsschützer der Alliierten, die aufgrund von weiter geltendem Besatzungsrecht an deutsches Recht nicht gebunden waren. Worin bestand der eigentliche Skandal? Im Abhören des Verfassungsschutzes?[…] In der Ausnutzung alliierter Vorbehaltsrechte zur Umgehung des Grundgesetzes? […] Als der für den Verfassungsschutz zuständige Bundesminister des Innern, Hermann Höcherl, von all dem nichts wusste oder nichts wissen wollte und kurz darauf, nach Beratung mit seinen Spitzenbeamten, alles »absolut rechtens fand, hatte die Bundesrepublik eine neue Affäre, die »Abhöraffäre« (S. 120)“.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Jürgens "Bücher" TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Eine sehr gute Recherche des Autors Prof. Foschepoth fördert zu Tage was wohl kaum einer in dem Maße für möglich gehalten hat.
Wer die heutige Diskussion historisch verfolgen möchte, findet bereits auf den ersten 65 Seiten diese Buches wichtige Hintergrundinformationen und ab Seite 275ff die dazu abgedruckten Gesetzestexte, Briefwechsel und sonstigen Nebenabreden und Abkommen.
Der Autor zeigt wie die alte Bundesrepublik ihren schwierigen Weg gegangen ist, um wieder ein selbständiger Staat zu werden und was der Preis dafür war und was wir als bleibende Hypothek geerbt haben. Die Alliierten hatten als Sieger bewußt eine Doppelstrategie gefahren und gleichzeitig einen umfassenden Überwachungsapparat in unserm Land aufgebaut und sich dazu auch der Hilfe der deutschen Post- und Fernmeldestellen bedient. Der Autor beschreibt diese historische Entwicklung der jungen Bundesrepublik bis zur Wende, mit den jeweiligen Schwierigkeiten und die nach und nach entstandenen Gesetze, sowie Nebenabreden (z.B. das geheime, hier erstmalig in dem Buch veröffentlichte, alliierte Verwaltungsabkommen, S.249 Dok. 18c) und sonstige Verträge, die weiterhin eine Überwachung der Alliierten gewährleisten.

Unsere Rechtsprechung hat damals z.B. bei der erheblichen und rechtlich nicht zulässigen Postüberwachung wohl beide Augen zugedrückt, wie auch der Zoll. Dem Schutz des Staates wurden mehr Rechte eingeräumt als der eigentlichen Verfassung, der Autor bezeichnet dies als "Staatsdemokratie"(S.155).

Unglaublich ist es für den Leser zu erkennen, wie die Grundrechte ausgehebelt wurden durch Zusatzvereinbarung, formlose Absprachen oder die Berufung auf die Verschwiegenheit und Treuepflicht der Beamten.

Ein lesenswertes und anspruchsvolles Werk. Etwas ärgerlich ist die schlechte Qualität des Buchdeckels.
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