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Die Überschreitung. Günther Messners Tod am Nanga Parbat. Expeditionsteilnehmer brechen ihr Schweigen.
 
 
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Die Überschreitung. Günther Messners Tod am Nanga Parbat. Expeditionsteilnehmer brechen ihr Schweigen. [Gebundene Ausgabe]

Max von Kienlin
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 250 Seiten
  • Verlag: Herbig; Auflage: 1., Aufl. (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3776623454
  • ISBN-13: 978-3776623451
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15,2 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 296.122 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

In der so genannten Todeszone in knapp 8.000 Metern Höhe ist die Luft sehr dünn. Das gilt auch für die obere Etage des 8.125 Meter hohen Nanga Parbat, um dessen Erstüberschreitung im Jahr 1970 es in Kienlins Buch Die Überschreitung geht. Besser gesagt handelt das Erstlingswerk des Nanga-Parbat-Expeditionsteilnehmers von 1970 von Reinhold Messners Gipfelerfolg, von dessen umstrittenem und gefährlichem Abstieg ins unbekannte Diamir-Tal -- und von dem tragischen Tod seines Bruders Günther, der, nicht zuletzt aufgrund mangelnden Sauerstoffs geschwächt, vermutlich in einer Lawine umkam.

Nun liegen diese Ereignisse viele Jahre zurück, aber seit dem Jahr 2002 geht das Thema wieder durch die Medien: Spiegel, Stern und Bild berichteten ausführlich, von sämtlichen Bergmagazinen und unzähligen Fernsehbeiträgen ganz zu schweigen. Grund dafür sind heftige Vorwürfe der unterlassenen Hilfestellung einerseits und damit verbunden Zweifel an den Messner'schen Darstellungen andererseits.

Man kann behaupten, dass die Luft im Streit Messner versus Kienlin mittlerweile sehr dünn ist. Mit dem Untertitel Expeditionsteilnehmer brechen ihr Schweigen wird schon angedeutet, dass hier mitunter schwerwiegende Vorwürfe publiziert werden. Und in der Tat schießt Max von Kienlin scharf. Auch wenn er immer wieder beteuert, dass Rache, Missgunst und Wut darüber, dass Messner nach der Expedition von 1970 Kienlins Frau geheiratet hat, keine Rolle spielen, wird der Leser das Gefühl nicht los, dass persönliche Gründe doch eine Rolle spielen. Den Vorwurf, Messner habe seinen Bruder dem bergsteigerischen Erfolg zuliebe "geopfert", empfand der Südtiroler jedenfalls als so gravierend, dass er mit einer einstweiligen Verfügung drohte.

Wichtig ist, dieses heikle Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, um sich ein eigenes Bild machen zu können. Weitere Mosaikteilchen liefern im hinteren Teil dieses Buches andere Bergkameraden von damals, die freilich in dieselbe Kerbe wie Kienlin schlagen. Den großen Gegenentwurf schreibt Messner persönlich -- und zwar in Die weiße Einsamkeit. Mein langer Weg zum Nanga Parbat. --Christina Falkenberg

Kurzbeschreibung

Das Buch zum Dokumentarfilm “Der einzige Zeuge”

“Alle meine Kollegen von damals wünschen mir den Tod.” (Reinhold Messner in “Das Magazin”, Oktober 2002) Solche und andere Unterstellungen wie auch Vorwürfe gegenüber seinen Bergkameraden führen nun dazu, dass 33 Jahre nach dem rätselhaften Tod Günther Messners die noch lebenden Teilnehmer der Nanga Parbat Expedition 1970 - darunter der Autor - ihr Schweigen brechen und darüber berichten, was damals wirklich geschah. Mit der ersten Überschreitung des schwierigsten Achttausenders und dem tragischen Tod seines Bruders ist Reinhold Messners außergewöhnliche Karriere untrennbar verbunden. Dieses Buch gibt Antworten auf bisher ungelöste Fragen.

Mit 120 Abbildungen


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Ich habe mir dieses Buch vor 3 Tagen gekauft und es seitdem kaum mehr weglegen können. Bezugnehmend zu vorhergehenden Rzensionen möchte ich anmerken, dass es keinesfalls in meinem Interesse ist, ein "Denkmal wanken lassen zu wollen" sondern dass ich mich weigere, Berichte, zu denen es noch dazu alleseits bekannt eine gegenteilige Sichtweise gibt, einfach fraglos zu schlucken. (Siehe auch "In eisigen Höhen" und "Der Gipfel") Ich habe einige von Messners Büchern gelesen und auch einen Vortrag besucht. Ich bewundere seine Leistungen und halte ihn für eine interessante, wenn auch schwierige Persönlichkeit. Durch diverse Medien wurde aber, speziell in den letzten Jahren durch die zahlreichen Neuerscheinungen und Himalaja-Dokus immer wieder auf die divergierend Sichtweisen dieser Besteigung hingewiesen. Gerade weil ich mich für Reinhold Messner interssiert habe, befand ich es für wichtig, diese "andere Seite" zu kennen, natürlich im Bewusstsein der möglichen Manipulation. Das Buch bietet ganz abgesehen von den Beschuldigungen eine übersichtliche und gut geschriebene Darstellung der Expedition im allgemeinen. Es erscheint mir aber auch in Bezug auf die Kernaussage objektiv wahrheitssuchend. Der Autor sieht auch ab von polemischen, haltlosen Beschuldigungen, sondern räumt immer wieder ein, dass es sich dabei um Sichtweisen der Beteiligten handelt, er erhebt für keine seiner Theorien den absoluten Wahrheitsanspruch. Er verurteilt nicht grundsätzlich sondern bemüht sich um Objektivität. Wie schon zuvor andere festgestellt haben: Die Wahrheit kennt nur einer. Ich will auch nicht behaupten, dass die Theorien der Wahrheit entsprechen. Ich vertrete nur die (subjektive) Meinung, dass viele Passagen dieses Buches sehr wohl plausibel erscheinen und den Nanga Parbat 1970 in ein etwas anderes Licht rücken...
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Exzellent! 25. Juni 2003
Von Ein Kunde
Die Ereignisse um den tragischen Tod Günther Messners während der deutschen Nanga Parbat-Expedition im Jahre 1970 werden aus einer völlig neuen Sichtweise beleuchtet.

Interessant und spannend wird der Ablauf der Expedition, der Tod Günther Messners, die Verzweiflung des Überlebenden und der Bruch einer Freundschaft beschrieben.
Neben dem Autor kommen auch andere Expeditionsteilnehmer, die damals ebenfalls vor Ort waren und die Ereignisse hautnah miterlebten, zu Wort.
Wie in einem Puzzlespiel fügen sich dem Leser nach und nach die damaligen Ereignisse in ihrem Ablauf plausibel zusammen.

Reinhold Messner wird in diesem Buch trotz aller Kritik an jungst durch ihn selbst veröffentlichten Aussagen fair in seinen Leistungen beurteilt. Gerade die Umstände um den Tod des Bruders werden präzise und mit nachvollziehbaren Begründungen beschrieben.
Das gibt dem Buch eher den Charakter einer Korrektur als den einer Abrechnung.

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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "fluxkid"
Günther Messners Tod am Nanga Parbat 1970 hat offensichtlich das Leben Reinhold Messners in vielerlei Hinsicht geprägt.

Dieses Buch verschafft einen ganz neuen Blickwinkel über die Vorgänge der damaligen Expedition, über die Hintergründe, die zum Tod Günther Messners geführt haben könnten, aber auch zum Extrembergsteigen an sich.

Das Idol Reinhold Messners wird in ein neues Licht gerückt, ohne seine bergsteigerischen Leistungen zu schmälern.

Ein sehr interessantes Buch, das man an einem Stück durchlesen möchte. Es wartet auch mit einigen Überraschungen auf...

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Interessante Einblicke in eine vieldiskutierte Expedition
Das Buch ist eine Abrechnung mit Reinhold Messners Vorwürfen zur Nanga Parbat Expedition.

Es ist meiner Meinung nach ganz gut geschrieben und liest sich leicht, ohne aber... Lesen Sie weiter...

Am 27. Januar 2004 veröffentlicht
Abrechnung mit Reinhold Messner
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Veröffentlicht am 19. Dezember 2003 von Thomas Mutter
Gelungene Antwort
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Am 20. Oktober 2003 veröffentlicht
Wer hoch steigt, kann tief fallen...
Dass Günther Messner 1970 auf dem Nanga Parba ums Leben kam ist tragisch, dass Reihnold Messner den Fall aber nach über 30 Jahren wieder aufrollt und seine Bergkameraden... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Juli 2003 von "martinakantner"
Die Bombe explodiert!
Hochdramatisch dieses Buch und ganz neue Sachverhalte!
Aber zunächst der Reihe nach: Max von Kienlin beschreibt ruhig und nachvollziehbar die Nanga Parbat-Expedition von... Lesen Sie weiter...
Am 3. Juli 2003 veröffentlicht
Offensichtlich sehr nah an der Wahrheit
Der Autor beschreibt, unterstützt von weiteren Bergsteigern, die damals ebenfalls dabei waren, die Expedition auf den Nanga Parbat im Jahre 1970. Lesen Sie weiter...
Am 2. Juli 2003 veröffentlicht
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