Dieses Buch ist sozusagen der "kleine Bruder" von
Übersäuerung - Krank ohne Grund: Krankheiten erkennen, die Störungen im Säure-Basen-Haushalt natürlich und wirksam ausgleichen: Das Programm für ... - mit dem persönlichen Entsäuerungsprogramm. Dieses deutlich dickere Buch (255 Seiten) habe ich bereits 2008 rezensiert - derzeit nur noch gebraucht zu erhalten. In geraffter/ gestraffter Form finden Sie beim "kleinen Bruder" die gleichen Inhalte wieder, allerdings ohne die Rezepte, die ich aber eh nicht so ganz schmackhaft fand.
"Zuviel Säure im Körper hinterlässt ihre Spuren ..." Schon interessant, was alles auf die "Übersäuerung des Körpers" zurückzuführen sein soll: Sogenannte "Säurekrankheiten" sind (bei "A" angefangen) Arthrose und (bei "Z" aufgehört) das Zwölfingerdarmgeschwür! Eine ganze Liste von Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen wird verursacht durch akuten oder länger andauernden Säureüberschuss.
Der Ratgeber von Norbert Trautwein bietet eine umfassende Gesamtschau zum Thema "Säure-Basen-Balance". Zunächst einmal einige Fakten zur Säurebildung im Körper ganz allgemein, die Messbarkeit des Säurehaushalts und dessen Auswirkungen (Liste der "Säurekrankheiten"). Mich hat es schon überrascht, dass sogar "Depressionen" auf ein Zuviel an Säure zurückgeführt werden können und dass ein übersäuerter Magen auch Schlaflosigkeit verursachen kann. Dann geht es um basengerechte Ernährung, was man essen und trinken soll und wie Bewegung wirkt. "Säure ausschwitzen" durch sportliche Betätigung wirkt entgiftend und ausgleichend.
Der Grund, weshalb ich nur vier Punkte gebe, liegt aber darin, dass ich aus den vielen Listen des Buches letztendlich gar nicht so viel für mich herausziehen kann zum Gebrauch - klar es ist mir jetzt schon klar, dass Gemüse und Obst basisch und Fleisch, Alkohol (UND VOR ALLEM MEIN GELIEBTER KAFFEE) sauer sind. Aber muss ich denn so im Detail wissen, wieviel gesättigte Fettsäuren im Öl stecken oder "wie" basisch ein stilles Mineralwasser ist?
Vom Handling her nicht unbedingt easy. Ich finde, man erfährt ganz Wissenswertes durch dieses Handbuch, aber ich begreife z.B. nicht, warum ich bei Obst nun auch noch zwischen Säuregraden unterscheiden soll, das ist mir zu viel des Guten ...