vor einem ernsten Hintergrund. Das Ende des belgischen Kolonialreiches im Kongo, Rassendiskriminierung, Chaos und Gewalt bestimmen die Geschichte der beiden Liebenden -sind es noch Liebende- James, irischer Journalist (ein schlechter) und Ines, italienische Journalistin (eine reichlich unrealistische). Wunderbar zu lesen ist James Kampf um seine große Liebe mit allen kleinen Fehlern, den er -tut mir leid, wenn ich es verrate- verliert, denn Ines lebt für ihre naiven Träume und er paßt einfach nicht mehr hinein. Doch er erträgt, mehr schlecht als recht und er lernt, mehr, als er selbst weiß, dass er hinter dem Freiheitskampf, hinter ihren Träumen zurückbleibt. Ein schönes Buch, dass sich flüssig ließt und zur Hoffnung Anlass gibt, dass "die große Liebe" existiert, leider nicht beidseitig und dies eine Mal hat der Mann das Nachsehen, oder doch nicht?!