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Über den Umgang mit E-Mails: Der Scholz & Friends E-Mail-Knigge
 
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Über den Umgang mit E-Mails: Der Scholz & Friends E-Mail-Knigge (Gebundene Ausgabe)

von Scholz & Friends (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 64 Seiten
  • Verlag: Schmidt, H, Mainz; Auflage: 2., Nachauflage (1. April 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3874397815
  • ISBN-13: 978-3874397810
  • Größe und/oder Gewicht: 15,2 x 10,8 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Wo bleibt meine Zeit? Wenn ausgerechnet Werber eine Rückbesinnung auf höfliches, achtsames und langsames Miteinander fordern, heißt das erstens, dass die Geschäftswelt in einer tiefen Formkrise stecken muss, und zweitens: Es gibt Hoffnung. Zunächst einmal im Notstandsgebiet der elektronischen Post. Denn die Agentur Scholz & Friends aus Hamburg hat ein Büchlein fabriziert, in dem zehn goldene Regeln des E-Mailens aufgeschrieben sind. In hübschen, kleinen Geschichten wird dem Leser zum Beispiel nahe gebracht, warum Betreffzeilen wie "Fwd; Fwd; Hallöchen" grober Unfug sind. Aber auf den Inhalt kommt es gar nicht so an. Viel wichtiger ist die ausgesprochen liebevolle Verpackung: mit kupferstichartigen Illustrationen von Herren im Zylinder und Damen im Rokokorock, mit goldgeprägtem Stoffeinband. Eine Herzerfrischung zum Anfassen. Da kann der blöde Curser hinten auf dem Bildschirm so ungeduldig blinken, wei er will. --Süddeutsche Zeitung, 28.03.2009

Damit ja keine Missverständnisse aufkommen: Matthias Spaetgens hat nichts gegen moderne Technik. Auch nichts gegen E-Mails. Nur gegen das lästige Ausmüllen des eigenen Postfachs. Und gegen permanente Störungen durch die so beliebte elektronische Post. Denn das hält den Kreationsgeschäftsführer von Scholz & Friends Berlin davon ab, seiner eigentlichen Aufgabe nachzukommen: nämlich kreativ sein. "Wir leben schließlich von guten Ideen. Je mehr Zeit wir dafür haben, desto besser", sagt der gebürtige Trierer. Deshalb hat es sich der hochdekorierte Werber auch angewöhnt, morgens erst einmal eine halbe Stunde nachzudenken, bevor der Laptop angekipst wird. Oder er legt bewusst eine Computerpause ein, schließlich "ist am Rechner noch keine Idee entstanden". Obgleich das nicht völlig richtig ist. Schließlich war das Mail-Programm des Rechners Auslöser für eine eher ungewöhnliche Idee: den E-Mail-Knigge. Ein "Gemeinschaftsprojekt" wie Spaetgens betont. Für die Umsetzung hat der Kreative schnell in der Agentur Mitarbeiter gewonnen. Allen voran Philipp Wöhler. Der Texter war auf den Dreh mit den Analogien gekommen. Darum finden sich im Knigge eine Reihe illustrer Personen - von Kant über Bud Spencer, Cäsar bis zu Goethe. Was sie eint? Sie waren alle ohne E-Mails erfolgreich oder kommunizieren auf eine Weise, an der sich Mailer heutzutage ein Vorbild nehmen sollten - als Unterstützung im Kampf gegen die "Verblödung der Menschheit durch E-Mails", so der Untertitel des 64-seitigen, aufwendig gestalteten Werks. Inspirationen für den Job holt sich Spaetgens, der seit zwölf Jahren bei Scholz & Friends arbeitet, meist ohne elektronische Hilfe. Persönliche Gespräche sind für ihn eine Quelle guter Ideen. Sie erweitern den eigenen Horizont, geben Impulse. Und Reisen. Vor Kurzem war er in Tokio. Davon, sagt er, werde er lange profitieren. Wie vom Unterricht an der Berlin School of Creative Leadership, an der er derzeit die Schulbank drückt. --Werben & Verkaufen, Nr. 12, 19.03. 2009

DER E-MAIL-KNIGGE Zehn goldene Regeln für die virtuelle Post

E-Mail für dich! Was vor einigen Jahren noch Herzklopfen und helle Freude auslöste, weckt heute zunehmend die Sehnsucht nach Spamfiltern und Serverabstürzen. Denn der geitig arbeitende Mensch wird heutzutage mit einer Unmenge mehr oder weniger informationsschwangerer E-Mails konfrontiert. Ganze 15 Minuten benötigt unser Gehirn, um sich von einer in 30 Sekunden gelesenen E-Mail zu erholen. Folgerichtig rät der E-Mail-Knigge, der interessanterweise von Top-Werbern der Agentur Scholz & Friends verfasst wurde, zu guten Manieren und Etikette bei der virtuellen Post. Zehn goldene Regeln fordern uns augenzwinkernd und doch ernst zu einem bewussteren Umgang mit Mails auf. Z.B: Eine nicht versendete E-Mail ist eine gute E-Mail. Oder: Jede gute E-Mail braucht eine gute Betreffzeile. Und: Der persönliche Austausch von Angesicht zu Angesicht ist der E-Mail-Korrespondenz um Längen überlegen. Ein nostalgisch aufgemachtes Büchlein mit hübschen Illustrationen gegen die Verblödung der Menschen durch E-Mails! --Gesünder leben, Juli-August 2009

Es gibt ein paar Verlage, die ich besonderes liebe. Seit einigen Jahren gehört der Hermann Schmidt Verlag aus Mainz dazu. Er verlegt in erster Linie fantastische Bücher für Werbeleute und Graphik-Designer. Und das ist auch gleichzeitig mein Problem, taugen doch die meisten Titel immer nur für ein relativ kleines Publikum. Und ich möchte Sie doch nicht nötigen mit Büchern, die nicht für Sie gemacht wurden. Das Verlagsprogramm schaue ich aber trotzdem immer aufmerksam durch. Manchmal finde ich ja doch etwas Passendes. So auch diesmal. Es ist mein heimlicher Liebling in dieser Ausgabe und steht gleich am Anfang meiner zehn Bücher für Sie.

E-Mail für Dich! Was vor einigen Jahren noch Herzklopfen und helle Freude auslöste, weckt heute zunehmend die Sehnsucht nach Spamfiltern. Zeit für einen ebenso liebe- wie humorvollen E-Mail-Knigge, der Ihnen verrät, wieso Thomas Mann den "Zauberberg" nicht "Fwd: Hallöchen" nannte, wieso Cyrano de Bergerac weder ;-) noch lol benutzte und was wir daraus für den Alltag an unseren Computern lernen könnten. Der E-Mail-Knigge ist ein feines, kleines Leinenbändchen mit Illustrationen, die gleichsam klassisch wie ironisch daherkommen und zehn goldenen Regeln zu höflicher Kommunikation. Ideal zum Verschenken. --schmitzkatze, Juni 2009



new business, 23.03.2009

In den vergangenen Jahren hat sich eine neue Literaturgattung etabliert, die wir nicht mehr missen möchten: die Spam-Literatur. Wie sehr sich diese noch junge Form geistiger Hochkultur beispielsweise in unserer Redaktion allerhöchster Beliebtheit erfreut, zeigt schon der rege Austausch neuer Spam-Texte unter den Kollegen. In der vergangenen Woche wurde ein neues Glanzstück in der Redaktionsküche aufgehängt, direkt über der Geschirrspülmaschine. Der Absender: Die Geheimnisse des MXnnerorgasmus [PierreMcneil@fix.net]. Die Betreffzeile: Re: Sie werden in der Lage, tiefer. Vielleicht das poetischste Spam-Stück, das wir bislang lesen durften: "Wer wurde nicht Traum von einer langer, dicker ein starkes Penis? Wer wouldn't langer im Bett und Ejakulat wie ein Pornostar? Wer wurde nicht gerne hören sein Partner Schrei sein Name im Bett und geben multiple Orgasmen eins nach dem anderen? Wenn sie moechten, dass alles von dieser, zogern sie nicht uns zu, um "Dr. MaxMan" und werden uber die ganze Zeit." Das ist große Kunst - und nun kommen diese Werber und wollen uns solche literarischen Ergüsse madig machen. Wollen uns gar weismachen: "Nicht gesendete E-Mails sind gute E-Mails". Und sogar: "E-Mail aus. Gehirn an." So lauten zumindest einige der zehn Regeln über E-Mail-Verkehr, die Scholz & Friends im Bändchen "Über den Umgang mit E-Mails" gesammelt und gerade im Verlag Hermann Schmidt Mainz veröffentlicht hat. Zusammengefasst besagen die Regeln: Elektronische Post ist meist blöd, überflüssig und pfui. Das Büchlein sieht sich folglich als Mittel "gegen die Verblödung der Menschheit durch E-Mails". Keine Rede freilich davon, welche poetischen Glanzleistungen dieses Medium hervorbringen kann. Nun könnte man polemisch räsonieren, dass Scholz & Friends selbst einige Internet- und Dialogmarketing-Ableger hat, also mit elektronischer Werbepost, die kein Mensch braucht und haben will, viel Geld verdient. Auch könnte man anregen, dass zuvörderst ein Werbe-Knigge vonnöten wäre, da auch schlechte Werbung ein riesiges Verblödungspotenzial hat und mindestens genauso oft wie E-Mails zum :-( ist und uns (:-( macht. Was uns jedoch :-) stimmt, sind zum einen die hübschen goldgeprägten Illustrationen des Buches von Alfred Schüssler, zum anderen die weisen wahren Worte von Matthias "Knigge" Spaetgens, Geschäftsführer bei Scholz & Friedns Berlin: "Das Buch ist ein Plädoyer, wieder mehr miteinander zu reden. Denn im Gespräch lernt man sich besser kennen und vermeidet Missverständnisse." Da wird ihm wohl nicht einmal Dr. MaxMan widersprechen!

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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Manual mit Golddruck, 27. März 2009
Von Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Hoffentlich gerät diese bibliophile Gebrauchsanweisung auch in die Hände eines Verhaltenspsychologen, der noch ein Thema für sein nächstes Buch braucht. Denn mit den Mails ist es wie mit dem Rauchen. Wir wissen um die schädlichen Auswirkungen, können aber trotzdem nicht davon lassen. Nur holen wir uns dank neuer Verbote noch eine Lungenentzündung. Trotzdem, wer gerade durch ein Zeitfenster für Veränderungen blickt, ist froh, wenn er nicht die ganze Gegend absuchen muss, sondern Hinweise für besonders lohnenswerte Perspektiven erhält. Also ein Regelbuch. Doppelt froh ist ein Aufbruchswilliger, der auch ein ästhetisches Gewissen hat, wenn ein solches Buch nicht in einem staatlichen Beratungsbüro für Political Correctness ausgeheckt wird. Das ist die Scholz & Friends Group GmbH ebenso wenig wie der Verlag Hermann Schmidt Mainz. Denn in beiden Häusern wird zuerst intensiv darüber nachgedacht, wie eine Botschaft vor dem Untergang in der Informationsflut bewahrt werden kann, wenn sie am Reiseziel ankommen soll. Und da bieten sich seit Urzeiten Schönheit und gute Geschichten an.

Gestalter, Texter und Illustratoren der Scholzfreunde komprimierten das gesammelte Wissen von E-Mail-Verbrechen auf mosaische Kürze und machen aus Geboten zehn Regeln. Da ihnen für deren Festhalten glücklicherweise mehr Raum als nur zwei Steintafeln zur Verfügung stand, erhalten potenzielle Sünder ein wunderschönes Regelinventar für den Einsatz von E-Mails. Der zuständige Texter beherrscht sein Handwerk ganz offensichtlich und arbeitet daher mit Metaphern, Helden und Geschichten. So weiß der Leser dank Casanova, Cäsar, Goethe, Cyrano de Bergerac, Kant, Thomas Mann, Bus Spencer und Karl Lagerfeld, dass die empfohlenen Regeln in der Praxis auch wirklich anwendbar sind. Und weil auch Illustrator und Grafiker die Meisterklasse absolvierten, hält man beim Lesen immer wieder inne, um über die Faszination schöner Gestaltung zu staunen. Ein didaktischer Trick, auf den viele Lehrer leider verzichten.

Sich nicht an diese zehn Regeln für den Umgang mit E-Mails zu halten, hat seinen Preis. Wie hoch er in Euros veranschlagt werden muss, wird unter Organisationsberater schon länger diskutiert. Die bekannt gewordenen Zahlen sind jedenfalls Schwindel erregend. Aber für die Missachtung von Geboten wird ja auch unsere Psyche zur Kasse gebeten. Was das bei E-Mails bedeutet, kann jeder Betroffene bestens selber beurteilen. Auch eine schöne Form ist natürlich nicht gratis zu haben. Und wer nicht will, dass eine Mitteilung gleich im Mülle landet, kümmert sich eben um Formales. Golddruck, Illustrationen und die Suche nach passenden Begleitgeschichten führen ebenso zu Mehrkosten wie das Behauen von Steintafeln. So sind eben diese zehn Regeln für die E-Mail-Generation um einiges teurer als ein simples A4-Blatt. Aber der Sache und der Freude zuliebe, sollten wir dem ausnahmsweise nicht allzu viel Beachtung schenken.

Mein Fazit: Schöner und unterhaltsamer sind Regeln über den Umgang mit E-Mails nicht zu haben. Auch wenn der Preis von 15 Euro leider einer flächendeckenden Verbreitung im Wege steht, ist er gerechtfertigt. Trotz Copyright-Hinweisen hindert die Lektüre ja niemanden am Versuch, die Regeln in anderer Form im eigenen Betrieb bekanntzumachen und durchzusetzen. Einfach nicht per E-Mail. Und erfunden haben die Regeln ja nicht Scholz & Friends, sondern Beobachter des Alltags.


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