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Über das Verbrennen von Büchern. Unbekannter Einband – 1959


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  • Unbekannter Einband
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  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

Mehr über den Autor

Als die Nationalsozialisten am 10. Mai 1933 Bücher und Bilder unliebsamer Künstler verbrannten, waren auch Werke von Erich Kästner darunter. Seine zeitkritischen und satirischen Texte hatten ihn in Ungnade fallen lassen. Der am 23. Februar 1899 in Dresden geborene Journalist und Schriftsteller lebte und arbeitete weiter in Berlin und publizierte im Ausland. Die Gedichtbände "Herz auf Taille" und "Lärm im Spiegel" erschienen 1928 und 1929, ebenso sein bekanntestes Kinderbuch "Emil und die Detektive". Nach dem Krieg lebte Kästner in München und rechnete als Mitglied der "Schaubude" sowie in seinen Hörspielen und Liedern mit den Nazis ab. Er starb am 29. Juli 1974 in München.

Foto: Kaestner(c)Dressler Verlag

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Günter Nawe "Herodot" TOP 500 REZENSENT am 10. Mai 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Am 10. Mai 1933 – also vor 80 Jahren - fanden auf dem Berliner Opernplatz und in 21 weiteren Städten in Deutschland Bücherverbrennungen statt. Ein barbarischer Akt, der ohnegleichen war. Und es sollte sich nur wenig später auf furchtbare Weise der Satz bewahrheiten: „Wer Bücher verbrennt, verbrennt auch Menschen“.

„Ich übergebe der Flamme die Schriften von…“, klang es über den Berliner Opernplatz. Und es folgten die Namen von Heinrich Mann, Siegmund Freud, Theodor Wolff, Alfred Kerr, Kurt Tucholsky, Carl von Ossietzky, Bertolt Brecht, Irmgard Keun und vieler anderer bedeutender Schriftsteller. Die Liste ist erschreckend lang. Und Erich Kästner stand auch darauf.

„Hans Wilhelm und ich standen an der braunen Studentenmauer, die sich … gebildet hatte. Für den Höhepunkt der Veranstaltung aufbewahrte Pechfackeln wurden angezündet… war der Scheiterhaufen angezündet. … ‚Dort steht ja Kästner!“, rief plötzlich eine junge Frau… Ihre Überraschung, mich sozusagen bei meinem eigenen Begräbnis unter den Leidtragenden zu entdecken, war groß… Das war mir, muss ich bekennen, nicht angenehm.“ So der lakonische Augenzeugen-Bericht von Erich Kästner in dem kleinen Büchlein „Über das Verbrennen von Büchern“.

In diesem Band sind erstmals vier Texte versammelt, in denen Erich Kästner erzählt, was 1933 – und danach wieder – geschah, wie es geschah und warum es geschah. Und so ist dieses kleine Buch, sind diese Texte mehr als nur eine Erinnerung. Sie sind eine Mahnung. Denn: „Die Flammen dieser politischen Brandstiftung würden sich nicht löschen lassen“.

In der Tat: Die Flammen loderten weiter, Bücher wurden weiter verbrannt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Cubbie am 13. Mai 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Ein kleines, dünnes Büchlein, aber der Inhalt hat es in sich.

Kästner beschreibt sehr pointiert, was 1933, aber auch was in späteren Nachkriegs-Jahren mit zum Teil absurden Begründungen noch geschah. Unglaublich !

Nein, Bücher kann man nicht verbrennen ! Vorallem, wenn wir unseren gesunden Menschenverstand beibehalten und gegen solche Aktionen energisch einschreiten.

Das Buch sollte Pflichtlektüre an allen Schulen sein.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Timo Brandt TOP 500 REZENSENT am 14. März 2013
Format: Gebundene Ausgabe
"Dann tauchte Goebbels auf. Er stand auf einer von Mikrophonen belagerten Estrade und gestikulierte vor dem Feuerschein wie ein Teufelchen vor der Hölle. Er zeterte, salbaderte, rief Schriftsteller beim Namen und überantwortete ihre Bücher den Flammen und dem Vergessen. Das war kein Grosinquisitor, sondern ein kleiner, pöbelnder Feuerwerker. Hier rächte sich ein durchgefallener Literat an der Literatur."

Erich Kästner. Oft wurde die Szene (von ihm selbst und anderen) beschrieben, die ihn gleichsam zum Symbol des stummen Widerstands im eigenen Land zur Zeit der NS-Diktatur, aber auch zum Symbol der Ratlosigkeit angesichts der Verbrechen und der Stimmung dieser Tage machte: Kästner, wie er in der Menge steht, während seine eigenen Bücher bei der großen Bücherverbrennung dem Feuer überantwortet werden und wie plötzlich eine Frau aus der Menge sagt: "Seht doch mal, da ist der Kästner!" Ein Ausdruck purer Überraschung wahrscheinlich. Was hatte der hier zu suchen, welch Widersinn trieb ihn an diesen Ort, wo gerade die neue Welt zelebriert wurde? Im Prinzip hatte Kästner damit etwas geschafft, was man heute nur allzu deutlich sieht: Die Lächerlichkeit des Unterfangens, dem sich Hitlers Terrorregime hier verschrieben hatte, aufzuzeigen, einfach mit seiner Anwesenheit.

Nur wenige Humanisten haben ohne politische Konzessionen und grobe Fehler die Fülle der Ereignisse der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts überlebt. Kästner, ein Humanist par excellence, wenn auch ein pessimistischer, blieb in Deutschland während der 12 Jahre des Terrors in Frieden und Krieg und war danach am Wiederaufbau der deutschen Literatur beteiligt.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rolf Ständeke/Echo Nord am 11. Juli 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Am 10.Mai 1933 ließ Joseph Goebbels auf öffentlichen Plätzen nationalsozialistische Kundgebungen veranstalten, bei denen die Studenten der deutschen Hochschulen Berge von Büchern verbrannten, die dem Staatsstreich gegen Freiheit, Toleranz und Intelligenz im Wege standen. Seit Bücher geschrieben werden, werden Bücher verbrannt. Seit es die Erstgeburt gibt. gibt es, als Antwort , den Hass. Und weil Geist, Glauben und Kunst nicht verkauft werden können, nicht für ein Linsengericht und um keinen Preis, wird Esau zum Kain, und Jakob stirbt als Abel. So hatte es Erich Kästner interpretiert. Mit solchen Methoden kann man zwar ein Volk vernichten, Bücher aber nicht. Sie sterben nur eines natürlichen Todes. Sie sterben, wenn ihre Zeit erfüllt ist. Man kann von ihrem Lebensfaden nicht eine Minute abschneiden, abreißen oder absengen, Bücher, das wissen wir nun, kann man nicht verbrennen. Da wir gerade beim Buch sind, das Buch ist im Atrium Verlag Zürich erschienen. Es versammelt erstmals vier Texte von Erich Kästner, in denen er erzählt, was 1933 und danach wieder geschah, wie es geschah und warum es geschah. Interessanter Lesestoff.
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