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Über das Sterben: Was wir wissen. Was wir tun können. Wie wir uns darauf einstellen [Gebundene Ausgabe]

Gian Domenico Borasio
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

22. November 2012
Am Anfang des Buches steht ein ungewohnter Gedanke: Geburt und Tod haben viel gemeinsam, beides sind Ereignisse, für die die Natur bestimmte Programme vorgesehen hat. Sie laufen dann am besten ab, wenn sie möglichst wenig gestört werden. Palliativbetreuung und Sterbebegleitung, wie Borasio sie versteht, sind deshalb viel mehr als medizinische Symptomkontrolle. Vor allem leben sie von der Kommunikation, dem Gespräch zwischen allen Beteiligten, das die medizinische, psychosoziale und spirituelle Betreuung erst möglich macht. Sachlich informierend und argumentierend, setzt sich Borasio aber auch mit dem schwierigen Thema "Sterbehilfe" und mit Mythos und Realität der Palliativ- und Hospizarbeit auseinander. Ungeschminkt benennt er zudem die schlimmsten Fehler am Lebensende und sagt, wie man sich am besten davor schützt - einschließlich konkreter Hinweise zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Aus der Sicht des Arztes, der sich auch für die Seelennöte der Menschen zuständig weiß, leistet dieses Buch dringend notwendige Aufklärung über ein Lebensthema, das wir zu unserem eigenen Schaden mit zahlreichen Tabus belegen.

Wird oft zusammen gekauft

Über das Sterben: Was wir wissen. Was wir tun können. Wie wir uns darauf einstellen + Wie wollen wir sterben?: Ein ärztliches Plädoyer für eine neue Sterbekultur in Zeiten der Hochleistungsmedizin + Abschied braucht Zeit: Palliativmedizin und Ethik des Sterbens
Preis für alle drei: EUR 42,94

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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Das beste der aktuellen Sterbebücher." --Michael Pawlik, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. November 2011

"Es ist nie zu früh: Gian Domenico Borasio ermutigt, sich mit dem eigenen Sterben auseinanderzusetzen. Äußerst eindrucksvoll [und] rundum gelungen." --Till Bastian, Psychologie Heute, Dezember 2011

"Ein informatives und hilfreiches Buch." --Franz Himpsl, Süddeutsche Zeitung, 2. November 2011

Der Verlag über das Buch

Am Anfang des Buches steht ein ungewohnter Gedanke: Geburt und Tod haben viel gemeinsam, beides sind Ereignisse, für die die Natur bestimmte Programme vorgesehen hat. Sie laufen dann am besten ab, wenn sie möglichst wenig gestört werden. Palliativbetreuung und Sterbebegleitung, wie Borasio sie versteht, sind deshalb viel mehr als medizinische Symptomkontrolle. Vor allem leben sie von der Kommunikation, dem Gespräch zwischen allen Beteiligten, das die medizinische, psychosoziale und spirituelle Betreuung erst möglich macht. Sachlich informierend und argumentierend, setzt sich Borasio aber auch mit dem schwierigen Thema «Sterbehilfe» und mit Mythos und Realität der Palliativ- und Hospizarbeit auseinander. Ungeschminkt benennt er zudem die schlimmsten Fehler am Lebensende und sagt, wie man sich am besten davor schützt - einschließlich konkreter Hinweise zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Aus der Sicht des Arztes, der sich auch für die Seelennöte der Menschen zuständig weiß, leistet dieses Buch dringend notwendige Aufklärung über ein Lebensthema, das wir zu unserem eigenen Schaden mit zahlreichen Tabus belegen.


Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen
4.7 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
165 von 170 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein nüchternes, sachliches und wichtiges Buch 4. Oktober 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Weder emotional, philosophisch noch abstrakt fachlich legt Gian Domenico Borasio mit seinem schmalen Buch auf gut 200 Seiten einen nüchternen, sachlichen, überschaubaren und dennoch in der Atmosphäre warmen Bericht über jene Kenntnisse vor, die mit dem Sterben zu tun haben.
Was ist der Stand der Dinge? Was können wir alle tun? Wie können sich Menschen auf das Sterben einstellen? Das sind die Kernfragen, denen sich Borasio in kompetenter Weise zuwendet, ohne das Buch fachlich zu überfrachten. Vielleicht mögen manche Leser daher am Ende der Lektüre einen gewissen fachlichen Tiefgang vermissen, gerade aber in der gewählten Darstellungsform bietet das Buch einen höchst öffnenden Zugang zu dieser existentiellsten Frage des Menschen und folgt daher in bester Form den Zielen, die isch Borasio mit dem Buch setzt.

Am Beispiel der Kapitel über Nahtod Erfahrungen wird die Darstellungsweise und die Zielrichtung Borasios exemplarisch deutlich. Auf wenigen Seiten bietet er eben keine ausführliche und mit Fachausdrücken gespickte Zusammenfassung wissenschaftlicher Erkenntnisse, beschreibt aber sehr wohl sachlich das Phänomen an sich völlig zureichend und zieht die für ihn entscheidende Schlussfolgerung: Da Menschen, die eine solche Erfahrung erlebt haben, deutlich weniger Angst vor dem Tod nachher zeigen, ist dies Grund genug, dem Phänomen positiv gegenüberzustehen. (Wer mehr über die einzelnen Punkte Borasios erfahren möchte, der sei verwiesen an ausreichend dargelegte Literaturhinweise im Huge der Anmerkungen am Ende des Buches).
Denn genau dies ist das eigentliche und ausgesprochene Ziel des Buches, welches der Palliativmediziner Borasio aus seiner langjährigen Erfahrung heraus konzipiert: Viele Menschen verhalten sich dem Tod und Sterben gegenüber, selbst wenn sie hoch gebildet sind, erstaunlich irrational. Eine Irrationalität, die aus intensiver Angst heraus entsteht, Eine Angst, die umso stärker sich bemerkbar macht, je weniger der Mensch über das Thema Sterben weiß und je weniger er sich diesem sicheren Erlebnis gegenüber Gedanken gemacht hat. 'Angst ist das größte Hindernis für die Kommunikation über und im Sterben und mit der Hauptgrund für leidvolle Sterbeverläufe.'

Allein schon seine Einlassungen gegenüber den verbreiteten Fantasien und Ängsten vor einem scherzvollen und leidvollen körperlichen Sterben, denen der Palliativmediziner ruhig entgegnen kann, dass dem körperliche Leiden des Sterbens heutzutage grundlegend begegnet werden kann, nehmen hier einen gut Teil Angst hinfort und können den Blick für eine reflektierte Betrachtung des Sterbens weiten. Wie überhaupt das entscheidende Elemente eines eben nicht-leidvollen Sterbens für Borasio die Kommunikation in vielfältiger Form ist. Zwischen Arzt und Patienten. Innerhalb der Familie. Und auch die innere Kommunikation des Menschen hat eine wichtige Funktion auf dem Weg des Sterbens.
Wunderbar, wie Borasio als Mediziner hier auch den schwer in Worte zu fassenden bereich der Spiritualität mit anführt. Eine übergreifende Spiritualität, die sich nicht auf eine bestimmte Religionsform einengen lässt.

Borasio räumt in unaufgeregter Weise auf mit einem kaum vorhandenen Wissen und vielen angstvollen Fantasien. Wunsch und Wirklichkeit zum Tod legt er statistisch dar und zeigt die Implikationen auf. Welche Betreuungsformen wichtig sind am Ende des Lebens, welche Elemente das Sterben in den Blick rücken. Medizinische Notwendigkeiten gegen Verhungern und Verdursten, was an Problemen alles auftauchen kann und wie man diesen begegnet, was zum Thema Sterbehilfe zu sagen ist aus heutiger Sicht und, natürlich, verweist er mehrfach (und zu Recht) auf die wichtige Funktion der Palliativmedizin im Sterbeprozess. Ebenso aber auch darauf, das ein ständiges Beiseiteschieben des Todes und eine Verlagerung aus der 'Lebensmitte' des Zu Hauses und der Familie heraus auf Dauer die Probleme der Angstfantasien nicht lösen, eher noch verstärken wird.

Ein ruhiges, beschreibendes, dem Menschen zugewendetes Buch, welches Angst nehmen kann, Wege aufzuzeigen versteht und dem Sterben den letztlich vorhandenen, existentiellen Ort im Leben frei räumen kann, den das Sterben nun einmal (neben der Geburt) hat. Unbedingt empfehlenswert.
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Sterben von seiner wissenschaftlichen Seite 22. Februar 2012
Von Sarah O. TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der Palliativmediziner Gian Domenico Borasio hat mit "Über das Sterben: Was wir wissen. Was wir tun können. Wie wir uns darauf einstellen." ein gelungenes Buch über den Umgang mit dem menschlichen Lebensende geschrieben, das mich besonders durch seine Sachlichkeit überzeugen konnte.

Borasio widmet sich dabei diversen Themen vom Ablauf des Todes an sich, über die Möglichkeiten der Palliativmedizin und den aktuell bestehenden Mängeln in der Betreuung Sterbender bis hin zu Vorkehrungen, die Sterbende selbst treffen können und sollten, um den Verlauf ihres Lebensende mitbestimmen zu können, wie Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten. Auch der nicht-medizinischen, psychosozialen und spirituellen Versorgung Sterbender widmet er sich und erklärt ihre Bedeutung im Bezug auf das Nehmen der Angst vor dem eigenen Tod.

Leider zeigt sich in diesem Buch aber auch, dass es noch viele Missstände in diesem Bereich gibt und der Umgang mit Sterbenden im Medizinstudium noch immer einen viel zu geringen Stellenwert hat.

Mir gefällt an Borasios Ausführungen besonders die Sachlichkeit, die es ermöglicht die emotionalere Seite des Todes ein wenig außer acht zu lassen und so auch heiklere Themen wie die Ernährung Sterbender oder der Sterbehilfe von ihrer wissenschaftlichen Seite zu betrachten. Durch einige Fallbeispiele bringt der Autor zwar immer wieder auch etwas Emotionalität ein, im Schwerpunkt bleibt er aber argumentativ klar, ohne mit Fachsprache zu verwirren. Er schreibt auch für den medizinischen Laien verständlich und einfach.

Fazit: Ein gutes und wichtiges Buch "über das Sterben", den aktuellen Wissensstand und die vorhandenen Missstände, das Angehörige, Kranke und allgemein Interessierte informieren kann und ermutigt sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
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69 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke für dieses offene, informative Buch 21. Oktober 2011
Von LeseSonne
Format:Gebundene Ausgabe
Ich hoffe sehr, dass wir durch dieses Buch inspiriert werden, offener über den Tod reden zu lernen, den Tod mehr in unser Leben, in unsere Familien zu integrieren. Den Tod als das anzusehen, was er ist - normal.

Es finden sich sehr viele nützliche Hinweise über u.a. Kommunikation, Seelsorge, Meditation, Ernährungs- und Flüssigkeitsmangel, Ängste, Palliativ- bzw. Hospizarbeit, Auseinandersetzung mit dem Begriff "Sterbehilfe", medizinische Fallbeispiele. Ein Buch, dass ich jedem empfehlen kann - egal, ob Mediziner, Pflegepersonal, Betroffener, Angehöriger, für jeden Menschen wichtig.

Es hilft und informiert, stärkt und nimmt Ängste, wärmt die Seele und berührt. Ich finde ein Buch, das Pflichtlektüre für jeden sein sollte!!! Ein sehr warmherzig geschriebenes, mit vielen weiterführenden Informationen gespicktes Buch. Ohne Dialog gibt es keine guten Entscheidungen.

Bleiben wir im Kontakt, reden wir miteinander, lassen wir unsere Angehörigen, Freunde, Ärzte wissen, was wir über den Tod denken, finden wir für uns persönlich heraus, was für uns wichtig ist am Lebensende. Bestimmt reifen wir durch die Auseinandersetzung mit dem Tod und lernen das Leben zu lieben - in all seinen Facetten von der Geburt bis zum Tod.

Danke Herr Borasio, dass Sie dieses Buch geschrieben haben.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Unglaublich interessanter Inhalt- super Buch
Dieses Buch hat mich extrem zum Nachdenken angeregt.
Die Erfahrung die der Autor, Gian Domenico Borasio, während seiner bisherigen Berufszeit erfahren hat, spiegelt sich... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von Ellis Bell veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super Buch
Da schreibt jemand, der an der Front ist, und der auch versteht von was er da schreibt. Mit hat das Buch sehr geholfen, und mich auch dazu gebracht, meine Patientenverfügung... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von simona veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr informativ und gut lesbar
Dieses Buch von einem maßgeblich mitbestimmenden Palliativ-Mediziner ist sehr informativ mit einigem Wissen drumherum. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Heike veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gute Information
Nach einem Interview im TV mit dem Autor, habe ich das Buch bestellt, weil mich das Thema-nach Todesfällen und einem "beinah" Todesfall durch Unfall--... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von J. Krings veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesenswert!
Das schwierige Thema wird allgemeinverständlich abgehandelt, ohne ideologisches Beiwerk. Auf den Stellenwert der Palliativ - Medizin wird eingegangen und das heikle Thema der... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Urlaub 1 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr lesenswert
Habe Herrn Borasio über sein Buch, seine Einstellung zum Leben bzw. Ableben in der Gesellschaft, wenn man dies nicht in einer behüteten, liebevollen Fam. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Christine veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wir sterben alle,
aber wie. Das Buch ist sehr interessant, gibt wichtige Informationen und zeigt, wie es zugeht, wenn Menschen krank sind und vor dem Tod stehen.
Vor 3 Monaten von Bücherwurm veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen super Buch!
eigentlich ist schon in der Überschrift alles gesagt, so dass sich weitere Erläuterungen im Prinzip erübrigen - aber wenn die Bewertung es so will ...
Vor 4 Monaten von Fila Hoch veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen tolles Buch
da ich mit schwerkranken und sterbenden Menschen arbeite, habe ich mir dieses Buch gekauft, es ist sehr verständlich geschrieben, sodass auch Laien zb. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von isabella haringer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen mit Spannung gelesen
dieses Buch würde ich meinen Freunden jederzeit weiterempfehlen.Von Borasio kaufe ich bei einer Neuerscheinung sofort wieder. Die Thematik ist sehr interessant.
Vor 4 Monaten von Rochelly veröffentlicht
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