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Über das Schreiben
 
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Über das Schreiben [Taschenbuch]

Sol Stein , Waltraud Götting
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 458 Seiten
  • Verlag: ZWEITAUSENDEINS; Auflage: 3., Aufl. (Februar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3861509083
  • ISBN-13: 978-3861509080
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 35.651 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Über das Schreiben: Sol Steins „wunderbares Buch gehört auf jedes Autorenregal“ (Die Welt). Dieses Handbuch kommt aus der Praxis. Es zeigt Ihnen, was Sie machen müssen, damit Ihr Text interessant wird, wie Sie ein verunglücktes Manuskript reparieren und ein gutes noch verbessern. Sol Stein weiß, worüber er schreibt: Er ist ein international erfolgreicher Bestsellerautor („Der Magier“), war 36 Jahre Lektor berühmter Autoren (James Baldwin, Dylan Thomas, Elia Kazan u.v.a.) und ist als Lehrer für Creative Writing ausgezeichnet worden. Stein kennt die geschriebenen und ungeschriebenen Regeln, Tipps und Techniken des Schreibens, und er weiß, wie man einen Text auch kommerziell erfolgreich macht. Anhand zahlreicher Beispiele zeigt er, wie Sie ein Buch wirkungsvoll beginnen, wie Sie faszinierende Charaktere entwickeln und einen tragfähigen Plot entwerfen. Er erklärt endlich einmal das für jede Handlung zentrale System des Konfliktaufbaus und zeigt die Techniken und „Geheimnisse des spannenden Dialogs“, mit denen sich ein verbaler Schlagabtausch oder einfühlsamer Dialog effektvoller gestalten lassen. Im Kapitel „Spannung“ erklärt er, wie Sie die Leser/innen an den Text fesseln. Stein lehrt, wie man Vorgänge zeigt, statt von ihnen zu erzählen, wie Rückblenden wirkungsvoll eingesetzt werden, und er vermittelt die Kunst, Liebesszenen überzeugend darzustellen. Stein gibt auch wertvolle Hinweise für Sachbuchautor/inn/en, hilft bei schriftstellerischen Grundsatzentscheidungen („kommerziell, populär, literarisch?“), verrät eine Fülle von Tips und Tricks für die tägliche Arbeit am Manuskript und offenbart im fünften Kapitel eines der großen unausgesprochenen Geheimnisse des Schreibens. „Der Klassiker unter den Autorenratgebern, ein kurzweilig zu lesendes und nichtsdestotrotz höchst professionelles Buch über das Handwerk des Schriftstellers“ (Autorenmagazin IFdA-aktuell). Deutsch von

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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von H. P. Roentgen TOP 500 REZENSENT
Ich sitze vor meinem Text. Irgend etwas stimmt nicht, ich kann aber nicht sagen was. Der Bleistift, extra scharf gespitzt, tritt nicht in Aktion. Wie zum Teufel kann ich den verdammten Text verbessern, wenn ich nicht weiß, was ihm fehlt? Kommt euch dieses Gefühl bekannt vor? Dann solltet ihr euch Soll Steins Buch anschauen.

Aus seiner Arbeit als Herausgeber und Lektor bringt Sol Stein eine Fülle von Beispielen, wie Texte verbessert werden können und vor allem: welche Texte verbessert werden müssen. Sein Buch liest sich spannend und oft habe ich nach einem Kapitel meinen Text hervorgekramt, weil ich Lust hatte, ihn zu verbessern. Meist fielen mir auch die Stellen auf, die ich ändern mußte.

Wer alle Regeln über das Schreiben kennt, kann sowenig schreiben, wie einer mit allen Regeln des Fahrradfahrens im Kopf radfahren kann. Übung gehört in beiden Fällen dazu und zum Üben bietet das Buch viele Beispiele.

Personen haben gute und schlechte Seiten, starke und schwache. Ein Protagonist, der nur edel, ein Schurke, der nur gut ist, sind keine Personen sondern Maschinen. Niemand interessiert sich, was Maschinen zustößt, es sei denn, sie entwickeln wie Frankenstein menschliche Züge. Geschichten entwickeln sich aus Personen, was dem blonden Siegfried zustieß, hätte Odysseus nicht passieren können - die Nibelungensage wie die Odyssee entwickeln ihre Handlung aus den unterschiedlichen Charakteren ihrer Helden. Einfach nur einen Plot entwickeln, um dann Personen einzustreuen, bringt bestenfalls drittklassige Actionfilme hervor. Sol Stein beginnt den Hauptteil des Buches deshalb mit der Charakterisierung der Personen und wie ein Autor es erreichen kann, dass seine Figuren Leben bekommen.

"Spannungsaufbau" und "Szenenfolge" behandelt er nicht abstrakt, wie viele anderen Schreibbücher, sondern anhand zahlreicher Beispiele, wie ein vorhandener Text verbessert werden kann.

Jeder weiß, ein Autor soll zeigen, nicht beschreiben. Sol Stein zeigt auch, wie das geht und wie ein beschreibender Text in einen zeigenden geändert wird. Er ist Fanatiker des Streichens, führt eine Unzahl von Beispielen an, Texte durch Streichen von Wörtern, Satzteilen oder auch ganzer Szenen spannender zu gestalten. "Wie wird man überflüssiges Fett los" ist denn auch eines der wichtigsten Kapitel seines Buches.

Er beschreibt die häufigsten Fehler von Autoren - zuviele Adjektive und Adverbien, ("Wenn Sie ein Adjektiv finden, bringen Sie es um" zitiert er Mark Twain), zusammenfassende ("narrative") Schilderungen des Autors, mit denen Szenen verbunden werden sollen, statt mit hartem Schnitt von Szene zu Szene zu gehen, blasse Charaktere und was sich dagegen tun läßt.

Am Ende des Buches zeigt er, wie sich die Arbeit des Korrigierens so aufteilen läßt, dass der Autor nicht alles gleichzeitig machen muss und vor allem nicht jedesmal das gesamte Manuskript neu lesen muss. Von diesem Teil habe ich am meisten gelernt - wie ich meinen Text korrigieren kann, wieviel der Text dadurch gewinnt und dass die mühsame Arbeit des Korrigierens eine Menge Spass bringen kann.
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66 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Beatrice Berger TOP 500 REZENSENT
Doch, ja, zugegeben, das Buch enthält einige nützliche Aussagen zum Schreiben von Büchern, von fiktionalen und nichtfiktionalen Texten. Und es enthält einige interessante Erkenntnisse: daß der an Filme gewohnte Leser mit den Beschreibungen, wie sie im 19. Jahrhundert üblich waren, nur noch wenig anfangen kann (was mit dem Schreiben von Büchern nur bedingt was zu tun hat, aber immerhin eine Erkenntnis ist).

Und, nein, ich will keinen Verriß schreiben. Aber ich fürchte, ich muß.

Die Liste der Mängel ist lang: ungeordnet und ohne Gewähr der Vollzähligkeit sind es die folgenden:

1. Die Verkaufszahlen eines Buches in den Vereinigten Staaten im letzten Drittel des vergangenen Jahrhunderts sind nicht das Maß aller Dinge. Daß ein Buch in einen amerikanischen Buchclub aufgenommen wurde (kein Qualitätsmerkmal) und Millionenauflagen erreichte (vielleicht eine Folge des Buchclubs?) hat für die Qualität von Text und Inhalt nur eine sehr bedingte Aussagekraft.

2. Im letzten Drittel dachte ich, ich werde verrückt, wenn ich noch einmal eine Wendung lesen muß, die sich so anhört: "Als ich den Roman ... schrieb, kam mir der unglaublich geniale Gedanke, das dritte Kapitel wie folgt zu beginnen: ..." (kein wörtliches Zitat, könnte es aber sein). Ich habe mal gelernt, Eigenlob habe einen strengen Geruch. Der Verfasser dieses Buches scheint dies nicht zu wissen.

3. Schon in der letzten Hälfte hat Herr Stein die eigenen Regeln gebrochen: es zieht sich nämlich, einem ausgelutschten Kaugummi gleich; um interessant zu sein, wäre die zweite Hälfte besser ein Drittel, noch besser ein Viertel geworden.

4. Die Welt, Herr Stein, ist nicht schwarz und weiß. Er glaubt, nur Bücher verkaufen zu wollen, in dem die Antagonisten "nicht nur ein bißchen boshaft, sondern richtiggehend bösartig" (S. 422) sind, denn "im allgemeinen ist ein durch und durch verderbter Charakter für den Leser interessanter" (S. 423). Das ist möglich, der Realismus bleibt dabei halt ein wenig auf der Strecke. Scheint aber egal zu sein.

5. Für den Protagonisten gilt das gleiche: "Im allgemeinen empfiehlt es sich aber für einen Autor, seine Figuren nicht als gewöhnliche Menschen zu zeichnen, sondern als Personen, die sich so deutlich wie möglich vom Mittelmaß abheben." (S. 98) Abgesehen davon, daß er in der Zeile vorher Stephen King erwähnt, der mit der gegenteiligen Einstellung auch ein paar Millionen Bücher verkauft hat: der Rat ist gut, wenn ich eine Biographie über Einstein schreiben will, sonst nicht.

6. Es wird aber noch besser: "Nehmen wir zunächst einmal den Helden, der nicht heldenhaft ist, dem die notwendige Energie und Willensstärke zur Verfolgung seiner Ziele fehlt. Seien wir ehrlich, die Leser interessieren sich nicht für solche Schwächlinge. Ihr Interesse gilt der selbstbewußten Person, die etwas will, die es unbedingt und auf der Stelle will." (S.94) Willkommen im amerikanischen Traum.

7. "Seit Menschengedenken werden Geschichten um einen Helden gesponnen, der allen Widrigkeiten und mächtigen Feinden zum Trotz schier unüberwindliche Hindernisse meistert. Sofern Sie einen anderen Kurs eingeschlagen haben, ist Ihr Handlungsgerüst vielleicht nicht tragfähig genug, um das Interesse des Lesers bis zum Schluß aufrechtzuerhalten" (S.424) - Oh weh, dem Land, das Helden nötig hat, möchte ich dem etwas plakativ entgegensetzen, und etwas differenzierter: wenn das alles ist, dann lesen wir die Odyssee und lassen es damit gut sein. Ich wiederhole mich: wenn das die Lösung ist, bleibt der Realismus dabei halt ein wenig auf der Strecke...

8. Die Handlungsanweisungen, die der Autor zur Verwendung von Vergleichen und Metaphern gibt, kommen mir am Ende doch vor wie aus einer anderen Dimension entsprungen. Die Handlungsanweisung, damit sparsam umzugehen, unterschreibe ich, die gegenteilige, sie doch zur Steigerung des allgemeinen Ausdrucks wirkungsvoll einzusetzen, führt, sorry, in aller Regel zu unerträglich platten Texten. Die sich vielleicht gut verkaufen mögen, aber, siehe oben.

9. "Ein Autor muß den Mut haben, das zu sagen, was andere Menschen manchmal denken, aber nicht aussprechen. Oder was sie vielleicht nicht einmal zu denken wagen." (S. 245) und "Er hat die Aufgabe, das zu schreiben, was andere Menschen denken, aber nicht aussprechen." (S.117) Hat er? Muß er? Das Apodiktische daran ist das erste, was mich stört. Müssen tut keiner was. Und sollte nicht ein Autor in erster Linie das aussprechen, was er selbst denkt? Sofern "andere Menschen" etwas anderes denken, mögen sie es selbst sagen, oder etwa nicht?

Ich habe, reiner Zufall, parallel mit diesem Buch (wenn es mir mal wieder ein paar Fragezeichen zu viel rausgehauen hat) Erich Kästner gelesen. Der was zu sagen hatte und der das nie anders als treffend gesagt hat. Sol Steins Kriterien an den "Fabian" angelegt, haben wir ein komplett unverkäufliches und vollkommen unmögliches Buch. Nur so als Beispiel.

Was ich damit sagen will? Es kommt auf das Ziel an. (Auch) die amerikanische Literatur zwischen dem Ende des zweiten Weltkriegs und dem 11.September 2001 hat einiges hervorgebracht, was schon lange zu Recht als unlesbar in den Bücherschränken vor sich hin staubt, damals aber modern und angesagt war. Könnte es sein, daß der Autor einen Teil der Entwicklung verpasst oder einfach ignoriert hat. Möglich wäre es. Ich weiß es nicht.

Aber eines weiß ich: ich will nicht hin, wo Herr Stein hin will. Weder als Lesende noch als Schreibende. Dessen bin ich mir sicher.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Carla Berling VINE™-PRODUKTTESTER
Jeder, der sich berufen fühlt, ein Buch zu schreiben, sollte sich zuerst sein Handwerkszeug aneignen.
In diesem Buch von Sol Stein findet sich eine ganze Menge davon.

Es gibt etliche Schreibratgeber - und merkwürdigerweise viele von Leuten, die selber nie was
Gescheites veröffentlicht haben.

Sol Stein schreibt flüssig, leicht lesbar, verständlich.
Er nennt zeitgemäße Text-Beispiele.
Er motiviert, aber macht keine falschen Versprechen nach dem Motto:
"...lies mein Buch und dann wirst du reich berühmt, weil du einen Bestseller schreiben kannst..."
Noch einmal: Wer ein Buch schreiben will, muss zwingend sein Handwerk beherrschen.
Zitat aus diesem Buch:
"Der Balletttänzer übt sich in der Technik seiner Kunst.
Der Pianist nutzt die Tasten seines Instruments mit täglichen, geduldigen Fingerübungen ab.
Der Maler bemüht sich um die Perfektion eines Stilllebens, indem er das Objekt aus verschiedenen
Perspektiven zeichnet ... Nur die Literaten scheinen zu erwarten, dass sie es auch ohne Übung zur Meisterschaft bringen können." Zitat Ende

Für mich als Schriftstellerin ist Sol Steins Buch eins der wichtigsten Nachschlagewerke in meinem Berufsalltag.
Carla Berling Im Netz der Meister
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Ein Muss
Dieser Ratgeber ist ein Muss für alle Autoren. Von der Idee zum Buch, über die Dinge, die beim Schreiben zu beachten sind bis hin zu dem Punkt, an dem es ans... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Bettina Kiraly veröffentlicht
Unverzichtbares Standardwerk
Wer dieses Buch nicht liest, ist selbst schuld.
Der Stil erinnert ein wenig an "Sorge dich nicht, lebe" von Dale Carnegie. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Karin Dörnhofer-neumann veröffentlicht
Ein tolles Buch
Ein wirklich gutes Buch, mit sehr viel Hintergrundinformationen und einfachen Übungen.
Alleine für das Kapitel über Szenenaufbau hat sich der Kauft schon... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von butterfly10 veröffentlicht
Es gibt keinen perfekten Schreibratgeber...
...aber dieser fast 500-seitige Wälzer ist verdammt nah dran!

Ich lese allein von Berufs- und Studienwegen her viele Bücher über Kreatives Schreiben und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Mai 2010 von Yuki_87
Mein Favorit unter den Schreibratgebern
"Über das Schreiben", 1997 erstmals auf Deutsch erschienen, ist der Klassiker unter den Autorenratgebern, ein kurzweilig zu lesendes und nichtsdestotrotz höchst... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. April 2010 von Nikola Hahn
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Veröffentlicht am 28. Dezember 2009 von Der Schorsch
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PUH, was für ein ekelhaftes Ding Namens "über das Schreiben". Ich kann positive Bewertungen zu diesem Buch unmöglich abgeben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2009 von gnothi seauton
Wer nach einem umfassenden Schreibratgeber sucht - hier ist er
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Veröffentlicht am 26. September 2009 von Eso Ekne
Ein Basiswerk
Generell ist zu sagen: viele Creativ-Schreiben Bücher sind Müll.

Vom ewigen Bücher lesen wird man kein Autor. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. September 2009 von ein Kunde
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welches Buch ist empfehlenswert, um Tipps zum Buch schreiben zu bekommen? 0 03.10.2010
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