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Über das Glück: Gedichte und Prosa Audio-CD – Audiobook, 11. Juli 2008

4.9 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen

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Produktinformation


Mehr über den Autor

Hermann Hesse, geboren am 2.7.1877 in Calw/Württemberg als Sohn eines baltendeutschen Missionars und der Tochter eines württembergischen Indologen, starb am 9.8.1962 in Montagnola bei Lugano.

Er wurde 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur, 1955 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Nach einer Buchhändlerlehre war er seit 1904 freier Schriftsteller, zunächst in Gaienhofen am Bodensee, später im Tessin.

Er ist einer der bekanntesten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts.

Foto (c) Gret Widmann / Suhrkamp Verlag

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Eine Stunde Literatur und Weltweisheit vom Feinsten." (Radio Niedersachsen)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Hermann Hesse wurde am 2. Juli 1877 in Calw als Sohn des baltischen Missionars Johannes Hesse und seiner Frau Marie, der Tochter eines württembergischen Indologen, geboren. Für die Theologenlaufbahn bestimmt, flüchtete er im Alter von 14 Jahren aus dem Klosterseminar Maulbronn, weil er 'entweder Dichter oder gar nichts' werden wollte. Nach einem Selbstmordversuch wurde er in eine Nervenheilanstalt verbracht. Eine kurze Gymnasialzeit in Cannstatt schloß er mit der Mittleren Reife ab und absolvierte ein Praktikum in einer Calwer Turmuhrenfabrik. Nach einer Buchhändlerlehre in Tübingen und Basel schrieb er u. a. seinen ersten Roman "Peter Camenzind" (1904), dessen Erfolg es ihm erlaubte zu heiraten und sich als freier Schriftsteller am Bodensee niederzulassen. 1912 verließ Hermann Hesse Deutschland und zog mit seiner Familie nach Bern.
Er wurde 1915 der Deutschen Gesandtschaft in Bern zugeteilt, wo er die Bücherzentrale für Deutsche Kriegsgefangene aufbaute, welche in ausländischen Lagern internierte Soldaten bis 1919 mit Lektüre versorgte. Im Mai 1919 übersiedelte er nach Montagnola/Tessin in die Casa Camuzzi, die er bis 1931 bewohnte und danach ein ihm auf Lebzeiten zur Verfügung gestelltes Haus bezog. Im Tessin schrieb er seine berühmtesten Werke: 1919 "Demian", 1922 "Siddhartha", 1927 "Der Steppenwolf", 1930 "Narziß und Goldmund" und ab 1931 "Das Glasperlenspiel". Für sein literarisches Werk wurde er 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Am 9. August 1962 starb Hermann Hesse in Montagnola.

Hermann Hesse wurde am 2. Juli 1877 in Calw als Sohn des baltischen Missionars Johannes Hesse und seiner Frau Marie, der Tochter eines württembergischen Indologen, geboren. Für die Theologenlaufbahn bestimmt, flüchtete er im Alter von 14 Jahren aus dem Klosterseminar Maulbronn, weil er 'entweder Dichter oder gar nichts' werden wollte. Nach einem Selbstmordversuch wurde er in eine Nervenheilanstalt verbracht. Eine kurze Gymnasialzeit in Cannstatt schloß er mit der Mittleren Reife ab und absolvierte ein Praktikum in einer Calwer Turmuhrenfabrik. Nach einer Buchhändlerlehre in Tübingen und Basel schrieb er u. a. seinen ersten Roman "Peter Camenzind" (1904), dessen Erfolg es ihm erlaubte zu heiraten und sich als freier Schriftsteller am Bodensee niederzulassen. 1912 verließ Hermann Hesse Deutschland und zog mit seiner Familie nach Bern.
Er wurde 1915 der Deutschen Gesandtschaft in Bern zugeteilt, wo er die Bücherzentrale für Deutsche Kriegsgefangene aufbaute, welche in ausländischen Lagern internierte Soldaten bis 1919 mit Lektüre versorgte. Im Mai 1919 übersiedelte er nach Montagnola/Tessin in die Casa Camuzzi, die er bis 1931 bewohnte und danach ein ihm auf Lebzeiten zur Verfügung gestelltes Haus bezog. Im Tessin schrieb er seine berühmtesten Werke: 1919 "Demian", 1922 "Siddhartha", 1927 "Der Steppenwolf", 1930 "Narziß und Goldmund" und ab 1931 "Das Glasperlenspiel". Für sein literarisches Werk wurde er 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Am 9. August 1962 starb Hermann Hesse in Montagnola.

Gert Westphal wurde am 5. Oktober 1920 in Dresden als Sohn eines Fabrikanten geboren. Nach einer Schauspieler-Ausbildung am Dresdner Konservatorium erhielt er 1945 sein erstes Engagement an den Bremer Kammerspielen, nebenbei begann er bei Radio Bremen als Hörspiel-Sprecher zu arbeiten. Bereits 1948 avancierte er zum Oberspielleiter und Chef der Hörspielabteilung von Radio Bremen.
1953 wechselte Gert Westphal zum Südwestfunk in Baden-Baden, wo er bis 1959 die Hörspielabteilung leitete und zeitweilig auch Chefregisseur der Fernsehspielabteilung war. Zum Theater kehrte er 1959 als Ensemble-Mitglied des Züricher Schauspielhauses zurück, dem er bis 1980 angehörte. Seitdem war er freiberuflich als Schauspieler und Regisseur tätig, vor allem aber als Rezitator auf der Bühne und im Rundfunk, auf Schallplatte und CD.
Im Jahr 1984 bezeichnete ihn die ZEIT als 'König der Vorleser' und qualifizierte seine Vortragskunst als virtuose Inszenierung eines 'akustischen Ein-Mann-Theaters'. Er verstarb 2002 in Zürich.


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Format: Hörkassette
Die vorliegende Hörkassette beinhaltet Gedichte, die der späte Hesse mit grosser Anmut zu Gehör bringt. „Liebe Hörer, lassen sie mich über das Glück und was es mir bedeutet etwas sagen". Dieser freundlichen Offerte gibt man nur allzu gerne statt. Wenn der Autor im Alter von 72 Jahren über die sinnliche Offenheit der Jugend nachdenkt, schwingt in seiner Stimme jene Gelassenheit und Weisheit mit, die er in SIDDHARTHA zur Lebensaufgabe erklärte. In Hesses Lesung hat der Hörer die Möglichkeit, eine Verschmelzung von geschriebenem Wort und bedächtigem Vortrag zu erleben, die nicht immer von den Urhebern grosser Gedanken geleistet wird. So ist es wahrlich ein Glücksfall, dass wir neben dem gedruckten Text nun den Erkenntnissen Hesses über das Medium Sprache näher zu kommen vermögen. Die Gedichte symbolisieren, nicht anders wie seine prosaischen Seelenbiographien, ein intimes Nachdenken des Ich über seine Beziehung zur Außenwelt, das durch die Stimme des Autors besonders präsent wird. Dem etwa halbstündigen Vortrag aus dem Jahre 1949 folgt eine eindringliche Lesung Gert Westphals aus einem Brief des 15jährigen Hesse an seine Eltern, Prosa aus KLINGSORS LETZTER SOMMER und Gedichte aus KRISIS. Dieses weitere halbstündige Feature entstand 1971.
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Von thomas am 12. Juli 2002
Sehr schöne Kurzgeschichten über die Natur,das Glück in der Natur zu sein und über die Kindheit des Autors. Man kann sich beim Lesen an seine eigene Jugend erinnern und holt viele schon längst vergessen geglaubte Erinnerungen aus seinem Gedächtnis hervor. Es macht Spaß es zu lesen,weil man dabei Glück erlebt, anstatt nur zun lesen was es bedeutet.Wunderbar wie Hesse Schmetterlinge beschreibt und wie man sich dann freut, wenn man selbst einen Falter sieht. Ich kann das Buch nur empfehlen.Auf der Kassette sind 2 Stücke aus dem Buch drauf,man hat sie halt aber es würde auch ohne sie gehen, ohne das Buch jedoch nicht.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Hermann Hesse liest auf dieser CD 11 Stücke selber (30 Minuten) und die Stücke 12 - 21 werden von Gert Westphal gelesen.

Hermann Hesse liest:
- Über das Glück
- In Sand geschrieben
- Im Nebel
- Vergäglichkeit
- Stufen
- Mittags im September
- Alle Tode
- Herbstregen im Tessin

Den Nobelpreisträger für Literatur bei seinen wichtigsten Gedichten (z.B. Stufen) selber zu hören, ist sehr beeindruckend, seine alte unverwechselbare leise Stimme hat etwas fesselndes. Das Gedicht "Stufen" ist sehr tiefsinnig und gehört zu meinen Lieblingstexten:

"Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!"

Eine sehr schöne CD! Den Gedichten kann man sehr gut zuhören!
1 Kommentar 8 von 9 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Audio CD
Diese CD ist wunderbar und immer wieder ein Genuss! Welch' ein Geschenk, dass Hesses Originalstimme dank der Technik heute noch zu genießen ist!
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