Witzigwitzig, wenn da in einer Rezension zu Claudia Barths esoterikkritischem Buch von "wunder(!)schöner Sprache" die Rede ist. Nein, einen Literaturpreis gewinnt Barth mit diesem Buch gewiss nicht, dafür ist ihre Sprache viel zu eckig und gerade nicht schön, aber darauf kommt's auch nicht an. Die Inhalte sind anständig recherchiert und gut aufbereitet, wenngleich sie anderweitig, bei Ebermann/Trampert, Goldner, Platta, Nordhausen/Billerbeck, Schweidlenka/Gugenberger und bei vielen anderen, bei denen sich Barth offenkundig bedient hat, umfassender und zugleich präziser dargestellt zu finden sind. Aber vielleicht ist ja gerade das das Verdienst Barths, eine eher leichtgewichtige aber dennoch ordentliche Ein- und Hinführung zur Esoterikkritik vorgelegt zu haben.