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Über Zäune und Mauern: Berichte von der Globalisierungsfront
 
 
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Über Zäune und Mauern: Berichte von der Globalisierungsfront [Taschenbuch]

Naomi Klein , Helmut Dierlamm , Heike Schlatterer
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 303 Seiten
  • Verlag: Campus Verlag; Auflage: 1 (17. Februar 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3593372169
  • ISBN-13: 978-3593372167
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 664.974 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Naomi Klein ist eine weltweit bekannte Globalisierungsgegnerin. Sie gehört zu jenen Aktivisten, die immer zur Stelle sind, wenn es um die Entrechteten und Armen auf dieser Welt geht. Ob in Seattle, Genua oder Porto Allegre. Und wenn es darum geht, auf irgendeinem Podium über die soziale Ungerechtigkeit und gegen den entfesselten Kapitalismus zu schimpfen. Ihr Ziel ist die Verhinderung jener Globalisierung, "die auf der Entmachtung lokaler Gemeinschaften und auf einem Krieg gegen die Umwelt basiert".

Wie eine Kriegsberichterstatterin schickte sie ihre Reportagen an The Globe and Mail, ihre Heimatzeitung in Toronto. Diese Berichte und Kommentare, die in Kanada unter dem Titel Fences and Windows erschienen sind, liegen jetzt erstmalig in deutscher Sprache vor. Hinzu gekommen sind einige Reden und ein paar Artikel aus anderen Zeitungen. Die Best-of-Collection einer Antiglobalisierungsaktivistin.

Alles ist politisch korrekt geschrieben: die Anprangerung sozialer und wirtschaftlicher Not, der Hinweis auf ökologische Katastrophen. Der Krieg gegen Gewerkschaften in Mexiko oder das drohende Desaster um genmanipulierte Pflanzen. Die Wut über diese Auswüchse ist ohne jeden Zweifel berechtigt, überfällt sie einen doch selbst beim Anblick einschlägiger Informationen und Bilder. Kleins Verdienst: Sie artikuliert diese Wut in Artikeln und Büchern -- mit großer Sympathie für die Opfer. Weshalb man ihr bisweilen einige Unschärfen in der Argumentation nachsieht.

Dabei werden zwischen den Zeilen einige Versatzstücke eines Gegenentwurfs sichtbar. Die große Bewegung der Antiglobalisierer hat nämlich weder Zentrum noch Hierarchie. "Dank des Internets ist Mobilisierung fast ohne Bürokratie und fast ohne hierarchische Strukturen möglich", schreibt sie. Ein Netzwerk aus vielen tausend Knoten, wo jeder ein Höchstmaß an Autonomie besitzt und selbst organisiert aktiv werden kann. --Peter Felixberger

Pressestimmen

WeiberDiwan: Postkarten "Eine kleine Geschichte des Widerstandes."

10.02.2003 / Der Tagesspiegel: Antiglobalisierungsbewegung "Die kanadische Journalistin gab und gibt dem Protest ein Gesicht."

10.02.2003 / Schweizer Illustrierte: Ikone der Globalisierungsgegner "Die grundehrliche und sympathische Kanadierin leistet scharfzüngigen Widerstand."

20.02.2003 / Wirtschaftswoche: Die andere Seite "Klein protokolliert das Werden und Wirken der weltweiten Protestbewegung spannend und minutiös."

24.02.2003 / changeX: Ziviler Ungehorsam "Die Best-of-Collection einer 31-jährigen Antiglobalisierungs-Aktivistin."

24.02.2003 / Frankfurter Allgemeine Zeitung: Ständig neue Barrieren für Millionen von Menschen "Das Buch ist für all diejenigen interessant zu lesen, die sich für fremde Sichtweisen interessieren: andere Sichtweisen auf die Globalisierung, auf wirtschaftswissenschaftliche Theorien und auf die Menschen, die mit den Auswirkungen der Globalisierung leben."

25.02.2003 / Financial Times Deutschland: Die Asymmetrie des Leidens "Ein stimmiges Bild einer keineswegs stimmigen Marktwirtschaft."

26.02.2003 / Jungle World: Verletzt die Grenzen! "Naomi Klein hat Kluges zum Stand der Globalisierungskritik zu sagen."

01.03.2003 / Literaturen: Völlig losgelöst "Klein lotet Probleme und Widersprüche aus, ohne mit ausgestrecktem Zeigefinger den Weg zu weisen."

01.03.2003 / Facts: Freiheit für Konzerne, Zäune für Menschen? "Klein demaskiert die Widersprüche des Dogmengebäudes Neoliberalismus."

17.03.2003 / Süddeutsche Zeitung: Na logo! "Mit Klein erlebt die Kapitalismuskritik ein Comeback."

19.03.2003 / Jungle World: Wanderjahre der Bewegung "Aufschlussreich ist das Buch, weil es dokumentiert, wie sich die gerechte Empörung in eine politische Meinung verwandelt."

21.03.2003 / Freitag: Das Individuum an der Globalisierungsfront "Kleins Texte sind Bersuche, sich selbst als Individuum zu beweisen und sich innerhalb des antiglobalen Widerstands eine Rolle, eine Lichtung zu schaffen, indem sie aufklärt und differenziert."

29.03.2003 / Die Presse: Zäune zeigen Zähne "Naomi Kleines Buch wird von einem Misstrauen gegenüber der politischen Praxis und gleichzeitig von politischer Sehnsucht durchzogen."

31.03.2003 / Falter: Globalisierung "Ein politisches Tagebuch."

19.04.2003 / Süddeutsche Zeitung: Frontreportagen "Naomi Klein gehört zu den Ikonen der Anti- Globalisierungsbewegung. Ihr neues Buch ist eine Sammlung von Reportagen über Aktionen der Globalisierungsgegner."

24.04.2003 / Neues Deutschland: Zwischen Markenkritik und Selbstvermarktung "Klein vereint alles, was man von jemandem erwartet, der die Großfirmen das Fürchten lehren soll. Sie ist jung hübsch und gut informiert [...] eine sympathische Integrationsfigur."

25.04.2003 / Frankfurter Rundschau: Und ein Tusch für die gute Sache "Die Action für eine große und gute Sache ist mitreißend und inspirierend - das können auch ältere Altachtundsechziger nachvollziehen. Klein hat - und davon legt die Auswahl ihrer Zeitungsartikel ein frisches Zeugnis ab - in zweieinhalb Jahren 22 Länder und Konferenzen besucht."

01.05.2003 / Greenpeace Magazin: Globalisierung live "Ein packender Einblick ins Innenleben einer lebendigen Protestbewegung."

01.05.2003 / business bestseller: Als Aktivistin an der Globalisierungsfront "Ein authentischer Einblick in die Globalisierungsszene."

19.05.2003 / Tagblatt´: Kuhhandel im globalen Dorf "'Über Zäune und Mauern' spricht mit Leidenschaft davon, was hinter diesen Zäunen geschieht und wie die globalisierungskritischen Aktivisten die Mauern übersteigen wollen."

01.06.2003 / Buchkultur: Frontberichte "Sehr persönlich und leidenschaftlich verfasste Blitzlichter aus der globalisierten Welt."

02.07.2003 / Handelsblatt: Frontberichte "Wer Kleins Sichtweisen nicht teilt, bekommt trotzdem durch ihre Reportagen und Essays einen tiefen Einblick in Geschichte, Struktur und Ziele der weltweiten Protestbewegung."


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Naomi Klein hat - auch wenn dies keine Fortsetzung von No Logo! werden sollte - den richtigen nächsten Schritt gemacht und sich hauptsächlich um die Abgrenzung der vielen schwammigen Begriffe gekümmert, die die "Anti-Globalisierungsbewegung" umkreisen. Hier beginnt allerdings das große Problem dieser Ausgabe: die im Campus Verlag erschienene Übersetzung ist derart schlampig und gedankenlos, dass sie das Buch nahezu unlesbar macht. Es geht gleich beim Titel los: Fences & Windows ist zum einen der Name einer im vergangenen Jahr von Naomi Klein gegründeten Stiftung und zum anderen das Grundmuster, nach dem Klein die vielen Einzeldebatten und Beispiele in diesem Buch einteilt. Der Untertitel wird mit "Berichte von der Globalisierungsfront" übersetzt, was "Dispatches From The Front Lines Of The Globalization Debate" wirklich zu sehr vereinfacht. Im Innenteil geht es munter so weiter, oft missverständliches Zweckdeutsch, das man sich nicht antun sollte. Es sei deshalb die Originalausgabe von Picador empfohlen, die ohnehin billiger ist.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
gutes buch! 15. April 2003
Ich habe dieses Buch nur in der englischen Orginalausgabe gelesen, somit bezieht sich meine Wertung eher auf diese als auf die deutsche Übersetzung.
Inhaltlich ist das Buch, genau wie von der Autorin angedeutet eine Sammlung von Fragmenten, tagebuchähnlichen Momentaufnahmen und einer kleinen Menge Theorie. Alles ist aus einem sehr emotionalen, zum Teil auch sicher naiven, Blickwinkel geschrieben. Aber das macht das Buch im Vergleich zu theoretischen Abhandlungen nur lesenswerter. Die Zeit und die Ereignisse in denen dieses Buch verfasst wurde, machen es nur für Menschen die nicht dabei waren möglich kühl zu reflektieren. Dies ist aber nicht die Aufgabe dieses Buches.
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