Hermeneutik, die Kunst des Verstehens, ist bei Gadamer immer ein Hineinhorchen in sich selbst.
Hier einmal mehr wird deutlich, daß es uns an der Kenntnis über unseren Leib gebricht.
Das ist eine alte Tradition unsereres Kulturkreises seit Augustinus - und nur die römische Episode des Überschreitens dieser Hemnisse - ist ein Muster (Beispiel) mehr für das Mißlingen dieser Angst vor dem Leiblichen.
So betrachtet hat Gadamer recht, wenn er auf das Versäumnis hinweist und uns hinführt auf ein besseres Verständnis zu unserer leiblichen Natur.
Denn die Grenzüberschreitungen vom Seelischen zum Leiblichen sind fließend und das Immunsystem ( unser Bruder oder unsere Schwester ! ) ist hilfreich, das heißt, reagiert. So oder so.
Ein ganz wichtiger Beitrag für die Menschheit !.