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Über Rechtfertigung, eine Versuchung [Gebundene Ausgabe]

Martin Walser
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

9. März 2012
Gerechtfertigt zu sein, sagt Martin Walser, war einmal das Wichtigste. Staaten legitimieren sich durch Gesetze, Regierungen durch Wahlen. Aber der Einzelne? Zum Beispiel Josef K. im Proceß von Franz Kafka. Für Martin Walser ist das Buch der «Roman einer Gewissenserforschung, einer Suche nach Rechtfertigung», so wie Josef K. für ihn der letzte Romanheld ist, der das Fehlen von Rechtfertigung als Drama erlebt und daran zugrunde geht. Demgegenüber leben wir seit langem ohne das Bedürfnis nach Rechtfertigung, ja ohne auch nur die Frage danach. Rechtfertigung wird ersetzt durch Rechthaben. Dass uns recht zu haben genügt, nennt Martin Walser eine Verarmung. Um deutlich zu machen, was uns abhandengekommen ist, geht er zurück in die Vergangenheit: von Kafka zu Augustinus; zu Luther, Calvin und Max Weber; zu Nietzsche und Karl Barth, in deren Gegenüberstellung das Buch seinen Höhepunkt hat. «Einschlafen», sagt er, «könnte ich ohne sie. Aber um aufzuwachen aus dieser und jener Verschlafenheit, brauche ich beide.» Über Rechtfertigung ist Gewissenserkundung und Suche, Annäherung an Vorbilder und Vordenker, um über «verführerische Sprachbewegungen» zu den entscheidenden Fragen des Lebens, Glaubens und Schreibens vorzudringen. Oder zumindest zu einer Ahnung von dem, was fehlt.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 112 Seiten
  • Verlag: Rowohlt; Auflage: 4 (9. März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498073818
  • ISBN-13: 978-3498073817
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,2 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 234.373 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

geboren 1927 in Wasserburg, lebt in Überlingen am Bodensee. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 1981 den Georg-Büchner-Preis und 1998 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Außerdem wurde er mit dem Orden «Pour le Mérite» ausgezeichnet und zum «Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres» ernannt.

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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Neuschäfer TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Wer Walser als Schriftsteller mag, wird es auch mögen, wie er sich an die Schrift aller Schriften heranwagt und sich zu Fragen von Religion und Glaube zwar behutsam aber doch auch bedeutsam äußert. Äußerlich wirkt das Buch eher bescheiden, doch am Inhalt des Buches können sich die Geister scheiden, gerade wenn es um Friedrich Nietzsche und Karl Barth geht.

Es ist erstaunlich, wie Martin Walser seine eigene Ansichten, Anmerkungen und Anfragen angenehm ansprechend verpackt und doch den Lesern eine Freiheit lässt, einen eigenen Standpunkt zu entdecken.
Hierzu passt, dass Martin Walser keine Theologie treibt, dass es ihm aber ein Antrieb ist, einem leidenschaftslosen Atheismus die Existenz abzusprechen: Es genüge nicht zu sagen, dass es Gott nicht gebe. Wer sagt, es gebe Gott nicht, und nicht dazusagen kann, dass Gott fehlt und wie er fehlt, der hat keine Ahnung. Einer Ahnung allerdings bedarf es. Dies erinnert an Matthias Claudius, der mahnte, etwas Festes müsse der Mensch haben ...

Besonders beachtlich finde ich, wie Martin Walser die Schönheit des Glaubens und insbesondere des Kirchenjahres vor Augen führt.

Sehr lesefreundlich, lesenswert und empfehlenswert!
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kpoac TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Wenn ein Mensch im Traum das Paradies durchwanderte, und man gäbe ihm eine Blume als Beweis,
daß er dort war, und er fände beim Aufwachen diese Blume in seiner Hand - was dann?"
(Jorge Luis Borges: Inquisitionen, 19)

"- Hat jemand, Ende des neunzehnten Jahrhunderts, einen deutlichen Begriff davon, was Dichter starker Zeitalter Inspiration nannten? Im andren Falle will ich's beschreiben. Mit dem geringsten Rest von Aberglauben in sich würde man in der That die Vorstellung, bloss Incarnation, bloss Mundstück, bloss medium übermächtiger Gewalten zu sein, kaum abzuweisen wissen. Der Begriff Offenbarung, in dem Sinn, dass plötzlich, mit unsäglicher Sicherheit und Feinheit, Etwas sichtbar, hörbar wird, Etwas, das Einen im Tiefsten erschüttert und umwirft, beschreibt einfach den Thatbestand. Man hört, man sucht nicht; man nimmt, man fragt nicht, wer da giebt; wie ein Blitz leuchtet ein Gedanke auf, mit Nothwendigkeit, in der Form ohne Zögern, - ich habe nie eine Wahl gehabt."

Friedrich Nietzsches (1844-1900) Aussage im ECCE HOMO ist eine dichterische Eingebung und spiegelt in gewisser Weise Martin Walsers (1927- ) Gedanken über die "Rechtfertigung". Walser beweist sich als Literat, seine Suche nach Rechtfertigung ist mehr als ein Versuch, für ihn ist es eine Versuchung und damit meint der Titel mehr, als nur die expressionistische Art einer Darstellung, sondern verweist schon in aller Deutlichkeit auf die innere Beschaffenheit, auf die gespürte Leere, die es zu füllen gilt, wenn die heutige Rechtfertigung Abschied genommen hat zu Gunsten des normalen, von außen zugestimmten Recht-Habens.
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12 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen enttäuschend 12. Mai 2012
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Obwohl Walser behauptet, dass sein Buchregal mit Weltliteratur gefüllt sei, ist davon wenig in seiner Arbeit zu sehen: sein Buch kreist um Kafka, Nietzsche und Barth, gelegentlich mit Zitat und Nennung einiger anderer deutscher oder Deutsch-affiner Literaten und Philosophen, als ob diese der Schluss aller Weisheit wären. Philosophische und wissenschaftliche Ideen und Quellen außerhalb dieser inzestuösen intellektuellen Familie scheinen in Walsers beschränkten Erkenntnishorizont nicht eindringen zu können. Aus rein literarischer Sicht ist es zudem schon erstaunlich, dass ein renommierter deutscher Schriftsteller sprachlich so unbeholfen ist, dass er seinen Text mit unvollständigen Sätzen spickt und des öfteren zu typographischen Mitteln greifen muss, um den Sinn seiner Sätze zu klären. Egal, wonach man sucht-Denkanstöße, Lebenshilfe, Literatur-gibt es weitaus bessere Bücher zu diesen Fragen, als das von Martin Walser.
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