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Über die Rechtfertigung. Eine Soziologie der kritischen Urteilskraft [Gebundene Ausgabe]

Luc Boltanski , Laurent Thévenot

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Kurzbeschreibung

15. August 2007
Auf welche Weise artikulieren Menschen in konfliktträchtigen Situationen in einem alltäglichen Streit oder einer Tarifauseinandersetzung Widerspruch und wie rechtfertigen sie ihr Handeln, um dann möglicherweise mit ihrem Gegenüber Einvernehmen oder zumindest einen tragfähigen Kompromiss zu erzielen? Dieser Frage gilt das Interesse Luc Boltanskis und Laurent Thévenots. Die Autoren entwickeln eine ebenso anregende wie ambitionierte »pragmatische Soziologie«, die nicht nur eine neue Sichtweise auf soziale Interaktion eröffnet, sondern als wegweisendes soziologisches Paradigma in Frankreich intensiv debattiert wird. Anders als die traditionelle Soziologie, die das Handeln von Individuen, Gruppen und Klassen auf objektive und den Akteuren verborgene Kräfte zurückführte, nehmen Boltanski und Thévenot die Fähigkeit des Menschen ernst, solche Situationen und deren Anforderungen zu meistern, indem sie auf verschiedene Rechtfertigungsprinzipien zurückgreifen, die ihren Ursprung in der Objektwelt sowie in unterschiedlichen Vorstellungen vom Gemeinwohl haben. Dabei identifizieren die Autoren sechs für unsere heutige Gesellschaft konstitutive Rechtfertigungsordnungen, die ideengeschichtlich in zentralen Werken der politischen Philosophie Gestalt angenommen haben: die der Inspiration bei Augustinus, der häuslichen Sphäre bei Bossuet, des Ruhmes und der öffentlichen Meinung bei Hobbes, des Marktes bei Smith, des Staatsbürgers bei Rousseau und der Industrie bei Saint-Simon. Wie Boltanski und Thévenot unter anderem am Beispiel einer systematischen Analyse von Management-Strategien zeigen, können all diese Rechtfertigungsordnungen in spezifischen gesellschaftlichen Bereichen gleichzeitig präsent sein und den Akteuren als Ausgangs- und Bezugspunkt in ihrem Bemühen um Verständigung und Anerkennung dienen. Mit ihnen lassen sich auch viele Konflikte erklären, die dann entstehen, wenn die Beteiligten bewusst oder unbewusst auf unterschiedliche Ordnungen rekurrieren. Als Synthese sozialphilosophischer, soziologischer, organisationstheoretischer und ökonomischer Ansätze bietet das Buch eine innovative Perspektive auf Grundfragen der Sozialwissenschaften, die theoretisch reizvoll und zugleich von weitreichender politischer Relevanz sind.

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Pressestimmen

»Entgegen einem aktuellen antiphilosophischen Trend insbesondere in der Politikwissenschaft empfehlen Boltanski und Thévenot, Sozialwissenschaft und praktische Philosophie aufs Engste zu verknüpfen. Denn Rechtfertigung und Kritik sind keine Nebensächlichkeiten im politischen und sozialen Kräftespiel« (Michael Schefczyk, Neue Zürcher Zeitung)

»Bei dem von Boltanski und Thévenot in umfassender Form vorgestellten Entwurf einer 'Soziologie der Urteilskraft' geht es um das Verhältnis von 'Personenzuständen' und 'Dingzuständen', vom 'ewigen Hin und Her der Personen zwischen Wiedergutmachung und Krise, Toleranz und Auseinandersetzung, Urteilen und Vergessen'. Das Buch ist nicht als Nachttischlektüre geschrieben. Vielmehr sollte es seinen Platz finden auf den Schreibtischen von Forschern, theoretischen Denkern und praktisch Handelnden in gesellschaftlichen, lokalen und globalen Veränderungsprozessen.« (Jos Schnurer, socialnet)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Luc Boltanski, Professor für Soziologie an der École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS) in Paris und Mitglied der Groupe de sociologie politique et morale. Laurent Thévenot, ist Professor für Soziologie an der École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS) in Paris und Mitglied der Groupe de sociologie politique et morale.

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