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Über Pop-Musik Broschiert – 8. März 2014

4 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Leseprobe "Über Pop-Musik" Jetzt reinlesen [PDF]
  • Broschiert: 474 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer&Witsch (8. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462045326
  • ISBN-13: 978-3462045321
  • Größe und/oder Gewicht: 9,8 x 4,5 x 24,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 58.251 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Das Musikbuch des Jahres.«, Der Tagesspiegel, 06.12.2014

»Eröffnung eines neuen wissenschaftlichen Feldes mit allem, was zu einem großen Diskursgründer gehört [...]. Ganz groß.«, Cord Riechelmann, FAS, 06.07.2014

»[...] der Band [strotzt] vor klugen Gedanken und Assoziationen, die einem insgesamt die Popmusik begreifbarer machen.«, Deutschlandradio Kultur, 11.04.2014

»Es ist ein Vergnügen, ihm zu folgen. Und es ist ein Vergnügen, ihm zu widersprechen. [...] Man muss es lesen: Get lucky!«, FAS, 09.03.2014

»Diederichsens Buch ist jedoch nicht einfach nur SEIN Opus Magnum, es ist wirklich EIN Opus Magnum. Ein echtes ideengeschichtliches Ereignis.«, SZ, 08.03.2014

»Es ist ein philosophisches Meisterwerk [...]. Etwas, das es so noch nicht gegeben hat. Weltweit noch nicht.«, Welt am Sonntag, 02.03.2014

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Diedrich Diederichsen, geboren 1957, hat sich seit den 80er-Jahren einen Namen als ebenso vielseitiger wie scharfsinniger Theoretiker von Pop, Politik und neuester Kunst gemacht. Er lehrte und lehrt an verschiedenen Hochschulen, seit 2006 an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Er veröffentlicht regelmäßig in Texte zur Kunst , Theater heute und Tagesspiegel und lebt in Berlin.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

75 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bücher-Bartleby TOP 1000 REZENSENT am 20. März 2014
Format: Broschiert
Diederichsen walzt in diesem Buch so breit wie nie zuvor seine Lieblingsthese aus, dass Popmusik in erster Linie gar nicht viel mit Musik zu tun habe, sondern mehr mit „Haltungen“, „Körpern“, „Bildern“, „visuellen Techniken“, „Inszenierungen“, „Identifikationen“, „Dissidenz“, „Distinktion“, „Subkulturen“ und was noch so alles den Diskurs schmückt. Das muss so sein, denn sonst könnte er ja nicht ein dermaßen dickes Buch über Pop schreiben, weil Musikologisches nicht so sein Ding ist. Er ist ein Kunstkritiker, der aufmerksamkeitswirksam fremdes Terrain gekapert hat. Musik gilt ihm eher als „faszinierendes Geräusch“.

Kein Zweifel, all die genannten Aspekte des Produkts Popmusik können wichtige Zugaben sein, aber erst müssen Songs, Melodien, Sound-Momente etc. da sein, die stimmen, die treffen, die überwältigen. Von denen ist bei dem Clapton-Verehrer Diederichsen aber nur am Rand (und oft gewollt abfällig) die Rede. Der Bluesrocker Johnny Winter, Diedrichsens Initiation ins Konzertleben, weckte seine Begeisterung dann auch als „eine große, außermusikalische Präsenz“ – außermusikalisch, na klar, sonst würde Diedrichsen sich am Ende gar noch des „Rockismus“ schuldig machen. Wichtig waren Albino-Johnnys „rote Augen“, der „bleiche Körper“, das „heilig-heroinsüchtige Magersein“, so liest man es in diesem Buch.

Nicht die Komposition, nicht die Session, nicht der Song, sondern „die mit einem Produzenten fertiggestellte Aufnahme samt der sie untrennbar begleitenden visuellen Verpackungselemente (Cover etc.)“ sei der Referenzpunkt der Pop-Musik. Also erst die Verpackungselemente, dann das Produktdesign des Produzenten, dann irgendwann die Band (bzw. vor allem ihre Haare, Gesichter Klamotten etc.
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47 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Schorschi am 14. März 2014
Format: Broschiert
Zitat aus der Leseprobe:
Es hatte sich also eine Konstellation aus standardisierter, traditioneller oder kulturindustriell geprägter konventioneller Musik mit durch neue Technologien in hoher Auflösung übertragenen Indizes von fremder und individueller, nicht-standardisierter Körperlichkeit ergeben.
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25 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr Gerhard Diederichs am 14. März 2014
Format: Kindle Edition
Es hatte sich also eine Konstellation aus standardisierter, traditioneller oder kulturindustriell geprägter konventioneller Musik mit durch neue Technologien in hoher Auflösung übertragenen Indizes von fremder und individueller, nicht-standardisierter Körperlichkeit ergeben.
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2 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Scholli11 am 2. August 2014
Format: Broschiert
Das beste am Buch ist das Cover. Es macht neidisch. Ist es gar die Plattensammlung des Autors ?
Das Buch selbst ist analytisch und theoretisch. Die Sprache sehr komplex und für mich nervtötend . Popmusik lebt auch von der Einfachheit. Begeisterung, Subjektivität, Gefühle ? Fehlanzeige. Aber geht es in der Popmusik nicht genau darum.
Aber vielleicht ist dieses Buch auch gar nicht für Jemanden wie mich geschrieben, obwohl ich mein gesamtes Leben (50 Jahre) Pop und Rockmusik konsumiert und geliebt habe und selber Musik mache. Aber wo soll sonst die Zielgruppe sein, die der Autor und der Verlag im Sinn haben ?
39 Euro für soviel Theorie sind auch eine Menge Geld. Ich empfehle das Geld lieber bei Amazon in der Musik-Kategorie (Vinyl oder CD) auszugeben und sich dort mit Popmusik zu beschäftigen, Ein Teil des Geldes kommt dann den Künstlern oder Popmusikern zu Gute, die es verdient haben. Wer dennoch ein gutes Buch über Popmusik sucht, dem würde ich von Ian McDonald das "Beatles Song-Lexikon" empfehlen. Auch hier geht es um die Entwicklung der Popmusik allgemein und schließlich um die wichtigste POP-Band ever. Klasse !
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