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Über Michael Jackson [Broschiert]

Margo Jefferson
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Produktinformation

  • Broschiert: 176 Seiten
  • Verlag: Berlin Verlag; Auflage: 5. Aktual. (Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833305592
  • ISBN-13: 978-3833305597
  • Originaltitel: On Michael Jackson
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 396.813 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Margo Jefferson
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Das Hellsichtigste, was über den Megastar geschrieben wurde. (Kölner Stadt-Anzeiger)

Eine kleine, aber umso bedeutendere Schrift. (taz)

Margo Jefferson verfolgt mit Witz und stilistischer Eleganz den Weg vom Motown-Kinderstar und Frontboy der Jackson Five zum Pop-Superhelden. (Rolling Stone)

The New York Times, January 24, 2006

„Anregend, prägnant und intelligent.“

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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Intelligent und anders 17. März 2009
Von musicat
Format:Broschiert
Die Autorin Margo Jefferson hat ihre Jackson-Betrachtung in ihrem Essay Über Michael Jackson" einmal ganz anders aufgezogen, als die Autoren, die ich bisher gelesen hatte.

Im ersten Kapitel Freaks" geht sie detailliert auf Jackson und die Personen ein, die ihn und seine Darstellung in der Öffentlichkeit entscheidend geprägt haben, ein. Interessant sind ihre Verweise auf das Vaudeville-Theater im 19. Jahrhundert und die Rolle, die schwarze Darsteller dabei spielten. Ihre Beschreibungen sind intelligent und vielschichtig, da sie zudem die Interaktion von Freaks", Schaustellern und den jeweiligen Reaktionen und Erwartungen der normalen" Gesellschaft mit einbezieht.

Im zweiten Kapitel Zuhause" erklärt sie familiäre Zusammenhänge der Jacksons sowie Zusammenhänge zur späteren Entwicklung der Familie. Was die Jackson-Kinder selbst schon mehrfach angedeutet haben, wie z.B. Gewalt und hierarchische Strukturen, wird hier noch einmal genauer unter die Lupe genommen, die Rollenverteilung der einzelnen Familienmitglieder wird psychologisch ausgeleuchtet.

Im dritten Kapitel Kinderstar" stellt Jefferson verschiedene Bezüge zu schwarzen und weißen Kinderstars verschiedener Jahrzehnte her, deckt Parallelen auf, erläutert den Erwartungs- und Erfolgsdruck auf diese Kinder und beschreibt die möglichen psychologischen Auswirkungen, die ein solches Leben auf Kinderstars haben kann, bzw. im Falle viele ehemaliger Kinderstars, wie natürlich auch der Jacksons, sind diese Auswirkungen z.T. ja ganz deutlich zu erkennen.

Im darauf folgenden Kapitel Jenseits von Hautfarbe und Geschlecht" lässt sich Jefferson ausgiebig über Michael Jacksons optische Veränderungen aus und beschreibt dabei auch soziale Zusammenhänge, wie z.B. die Tatsache, dass Schwarze z.T. bis heute in den USA mit ihrer Hautfarbe zu kämpfen haben. In ihre teilweise soziologischen und psychologischen Ausführungen streut sie ab und zu eigene Beobachtungen und Erklärungen ein, wie sie sich selbst mit Michael Jackson in dessen jeweiligen Phasen auseinander gesetzt hat. Wie in den anderen Kapiteln auch, hier jedoch ganz besonders, geht sie dabei explizit auf einige von Jacksons wichtigsten Videos und Auftritten ein, auf seine Art, sich zu kleiden und sich zu geben. Sie lässt sich über die widersprüchlichen Geschlechtsmerkmale und -signale aus, die von Jacksons Äußerem ausgehen, z.B. weibliches Gesicht vs. In-den-Schritt-fassen, und stellt die These auf, dass Michael Jackson sich angesichts dieser bunten Mischung wohl selbst nicht mehr so bewusst sei, welche Signale er in den jeweiligen Auftritten aussendet.

Das Buch endet mit einer, meiner Meinung nach sehr gelungenen Darstellung des Prozesses gegen Jackson wegen obszöner Handlungen an einem Minderjährigen unter 14". Sie stellt die einzelnen Prozessakteure vor und beschreibt deren Auftreten vor Gericht, ihre Fehler oder Erfolge und erklärt, warum der Prozess sich so entwickelte, wie er es letztendlich getan hat. Dabei gelingt es ihr, keine Partei zu ergreifen, Verständnis für beide Parteien zu erwecken und gleichzeitig jeden Beteiligten als fehlbar und menschlich erscheinen zu lassen.

Alles in allem also ein sehr gelungener Essay, der einem neue Denkanstöße über diesen rätselhaften Sänger liefert. Dennoch möchte ich abschließend zur Vorsicht aufrufen, denn dieser Essay ist, trotz aller soziologischen und psychologischen Einschläge meiner Meinung nach eine eher subjektive Darstellung Michael Jacksons, der sicher auch darauf basiert, was sich die Autorin im Laufe der Zeit über Michael Jackson gedacht und worüber sie sich vielleicht selbst gewundert hat. Gerade bei dem Kapitel Jenseits von Hautfarbe und Geschlecht" musste ich oft den Kopf schütteln, weil mir einfiel, dass ich MJ oft ganz anders gesehen habe als die Autorin ihn beschreibt. Zugegeben, als ich auf Michael Jackson aufmerksam wurde, war ich acht und er war gerade dabei, seine Dangerous-Tour zu starten. Michael begleitete mich bis hinein in meine tiefste Pubertät und er war für mich auch der erste Mann, der mich als solcher interessierte. Folglich gab es für mich als Fan nichts Weibliches an ihm. Im Gegenteil, seine Art, lasziv beim Tanz seinen Körper einzusetzen war für mich überaus männlich. Für mich war Jacko immer ein Mann, ob nun ein kindlicher, den ich mütterlich beschützen wollte oder ein aufreizender Performer, der mein Herz höher schlagen ließ. Damit will ich sagen, die Wahrnehmung von Michael Jackson variiert vermutlich in einem ganz breiten Spektrum, je nach eigener Geschichte und Erfahrungen derjenigen, die sich mit ihm beschäftigen. Deshalb würde ich Margo Jeffersons Beschreibung nicht als Nonplusultra-Darstellung ansehen. MJ selbst sieht sich vermutlich auch wieder ganz anders und vielleicht wollte er auch ganz andere Dinge vermitteln, als in der Öffentlichkeit letztendlich ankam.

Zudem finde ich, dass die Autorin viel zu wenig auf die musikalische Entwicklung Michael Jacksons eingeht. In einem vollständigem Portrait sollte jedoch gerade dies auf keinen Fall fehlen, da man an der Musik meiner Meinung nach fast am besten Jackos Entwicklung, den Reifeprozess und vielleicht auch sein Selbstbild nachvollziehen kann. Von der Qualität seiner Musik mal ganz abgesehen :)

Deshalb gibt es von mir vier Sterne, denn ein Portrait eines Musikers, dem ein expliziter Nachvollzug von dessen Musik fehlt, kann, denke ich, keine fünf Sterne bekommen.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Ich setze mich seit langer Zeit mit Michael Jackson auseinander, jetzt "natürlich" (...) um so mehr. Das Buch von M. Jefferson zu MJ habe ich mit größtem Interesse zu lesen begonnen - irgendwann wurde ich immer empörter.
Jetzt las ich ein Interview mit der Autorin in der ZEIT von August 2008 - die Frau macht sich m.E. zur unverschämten Übermutter und rühmt sich auch noch mit der typischen "professionellen" Distanz... Keine Empathie, hauptsächlich pseudopsychologische Phrasen, die ihre Textunkenntnis bezüglich MJs Songs (und SEINEM Geschriebenem wie MOONWALK oder DANCING THE DREAM) übertünchen sollen. Aber: Jackson hätte sie vermutlich angerufen und sich verstanden gefühlt. Wahrscheinlich hätte er sich umgehend Karottentabletten und andere Melaninankurbler verschreiben lassen und hätte sich ein Dauerabo für's Solarium besorgt. Und danach wären sie auf ein Versöhnungs-Schlückchen mit Vater Joe und Gavin Arvizos Mom gewatschelt... Und Miss Jefferson bekommt einen Friedensorden für Farbige Übermütter.

Bedenklich, die Dame... Ich hasse schlechte Recherchen gekoppelt mit Überheblichkeit und dem Anstrich von Seriösität. Zumal Jacksons Song "Childhood" in ihrem Buch falsch zitiert wird! MJ schreibt: "Before you judge me, try hard to love me....", sie zitiert (S. 163): " Please don't judge me, Just try to love me"... Ein immenser Unterschied in der Aussage, oder? Und darauf auch noch wild (aber "distanziert"...) herum zu interpretieren, ist m.E. arrogant, selbstherrlich bis unverantwortlich. Wenn ich ein bisschen böse wäre, würde ich Miss Jefferson in die Liga von Joseph Jackson einreihen, und mit dem hatte Michael Jackson einige Probleme... Ihre "Analyse" von Michael Jacksons Song "Black or White" läßt m.E. tief in die Psyche der Autorin blicken - politisch-feministisch festgelegt IHR Statement: Schwarz-Weiß-Stammtisch-Gefasel, natürlich der "gehobenen Art"...
Schade, dass sich so wenige Menschen wirklich mit Jacksons Texten auseinander gesetzt haben - in meinem Englischunterricht sind sie ein Hauptbestandteil, die Jugendlichen sind 'intuitiv' begeistert.
Es gilt weiterhin: Hört die Musik, schaut Euch die Konzerte und Videos von Michael an , tanzt, tanzt und fühlt! No further comment...
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Armer Michael 16. Oktober 2009
Format:Broschiert
Bücher - bzw Biografien über Prominente zu schreiben, sollte man - denke ich - den Menschen überlassen, die die Prominente auch persönlich gekannt haben. Ich war leider etwas enttäuscht von diesem Buch, denn man hat dadurch auch nichts Neues erfahren - was man doch irgendwie immer etwas erhofft - es wurde über vieles berichtet, was für mich leider gar nicht in ein Buch gehört, dass sich "Über Michael Jackson" handeln soll, tut mir leid. Für mich als absoluter Michael Fan war das ein trauriges Buch, dass viel mehr (von der Aufmachung, Cover etc.) versprochen hat, als es gehalten hat.
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Die neuesten Kundenrezensionen
rausgeschmissenes geld
man hat es in 2 stunden gelesen, ist danach nicht schlauer als zuvor und ärgert sich über das geld, das man ausgegeben hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Mai 2010 von Julietta
Intelligent, witzig - klasse
Es ist ein Buch für Leute, die sich wirklich für Michael Jackson interessieren, die ihn nicht nur anbeten oder verherrlichen wollen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Oktober 2009 von Lebenskünstler
Traurig,
dass so viele Leute über Michael Jackson schreiben ohne ihn überhaupt gekannt ,geschweige denn gesprochen, oder sich zumindest ernsthafte Gedanken über diesen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. September 2009 von schneefee
mal was anderes
ich bin begeistert von diesem buch und kann es nur jedem empfehlen, der mal in einer ganz anderen art und weise über michael lesen möchte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. August 2009 von C. Lange
nicht überzeugend
Ich bin von diesem Buch sehr enttäuscht.
In diesem Buch stehen so viele Informationen, die wenig mit Michael Jackson zu tun haben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. August 2009 von ILKA-CAROLIN JAHNKE
entäuscht und wütend
...das wir MJ Fans im Moment etwas sensibel sind, gebe ich gerne zu,aber wenn ich in diesem Buch lesen muss, dass Frau Jefferson doch ihre Zweifel hat, was die Beziehungen zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. August 2009 von Roter Kosar
Dieses Buch macht mich persönlich sehr wütend; Frust pur!
Ich las auf der Rückseite des Buches, die Autorin verfolge mit Witz und stilistischer Eleganz den Weg vom Mowton-Kinderstar und Frontboy der Jackson Five zum Pop-Superhelden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Juli 2009 von H., Evelyn
Thema teilweise verfehlt
Typisch Journalistin!
Um den eigentlichen Menschen Michael Jackson geht es nur selten.
Eher um Peter Pan und andere Gestalten die mir unbekannt sind. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juli 2009 von Serena Kellermann
Irritierend....
Ich habe das Buch in einem Zug durchgelesen. Ich finde es irritierend, dass die Autorin, die Michael Jackson nie kennen gelernt hat, eine Art psychologische Studio anstellt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Juli 2009 von Tanja Diekmann
Der König ist tot -- lang lebe der König!
Ich habe mir gerade Margo Jeffersons Buch über Michael gekauft und es in einem Zug durchgelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juni 2009 von Uyanga
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