Umberto Eco zu lesen gestaltet sich manchmal als sehr schwierig und anspruchsvoll. Belohnt wird man aber bei "Der Name der Rose" und "Das Foucaultsche Pendel" mit einer grandiosen Geschichte, die sich zu lesen lohnt.
Viel leichter ist dieses Buch zu lesen ... immer noch sehr anspruchs- und niveauvoll (wie man es von Eco gewohnt ist), aber die 320 Seiten kann man in kleinen "Happen" genießen.
Die Glossen, Essays, Artikel und Notizen sind in sich geschlossene Arbeiten. Man kann das Buch getrost einige Wochen beiseite legen und danach den nächsten Text lesen.
Inhaltlich ist es eine große Bandbreite an Themen. Eco hat sich so ziemlich über alles den Kopf zerbrochen, worüber es sich lohnt nachzudenken.
Seine Texte sind pointiert und interessant. Ein wahrer Lesegenuss.
Solche Arbeiten kenne ich sonst nur von George Orwell und Kurt Vonnegut, wenn auch sich Eco ein wenig sperriger liest.