...oder zumindest, was sein Schicksal hätte sein können. Obwohl mir der Film im grossen und ganzen gefallen hat, bin ich etwas gespalten. Ich hatte zuvor das Buch ‚Der Mann im Eis' von K. Spindler gelesen und mir daher ein bestimmtes Bild gemacht. Dass der Film dieses Bild nicht wiedergibt, sollte an sich keine Überraschung sein. Auch nicht, dass der Mann aus der Jungsteinzeit ‚nur' gleichberechtigt neben der Darstellung seiner Umwelt -insbesondere der Tiere- steht, wie es der Titel ja schon andeutet.
Die Macher haben sich redlich bemüht, ein distanziertes und dadurch zuweilen etwas trockenes Dokumetarwerk abzuliefern. Dies ist sicher gut gelungen, persönlich hätte ich mir aber ein etwas grösseres Schwergewicht auf die Person gewünscht, weniger auf seine Umwelt. Also praktisch etwas mehr Unterhaltung und etwas weniger Belehrung ;-) Aber das ist natürlich eine Frage persönlicher Präferenzen.
Als Extra gibt es nur ein halbstündiges Making Of der knapp einjährigen Dreharbeiten - mehr ist allerdings bei einem Dokumentarfilm auch nicht zu erwarten. Alles in allem ein netter Film für alle, die sich für die Materie interessieren.